Magellan schrieb:
Woran will man das festmachen ob ein Gegner abschenkt?
Naja, es gibt ja schon Begriffe wie „Aufbäumen“ oder „Gegen die Niederlage stemmen“, es gibt als Möglichkeiten seine Beobachtung auch mit Statistiken zu untermauern und dann schwache Zweikampfführung und wenig Drang an den Ball zu kommen als „Aufgeben“ zu monieren.
Wir bewerten ja alle ein Spiel das wir sehen und während ich glaube, das man immer gewinnen will, so weiß ich nicht, ob dafür jeder Spieler und jedes Team immer die richtige Einstellung und Leistung abruft.
Wenn der Trainer z.B. vorher schon sagt „naja, unter normalen Umständen verlieren wir das“ und eventuell sehr gute Spieler schont und das als Taktik verkauft, dann kann man schon sagen „ja, wenn es glücklich gelaufen wäre, dann hätten sie sich auch rein gehangen aber am Ende haben sie sich dem ergeben“.
Ich finde ganz unschuldig kann man da ein gegnerisches Team, bei egal welchem Gegner auch nicht lassen.
Vor allem hat die Liga ja das Sicherheitsnetz, das es eben noch genug 3er Punkte oder Unentschieden zu holen gibt, kein Team ist auf die 3er gegen die Bayern angewiesen.
Ich finde schon das der Satz 3er gegen die Bayern ist ein Bonus viel häufiger kommt, als 3er gegen Dortmund ist ein Bonus.
Wie gesagt, wie
@strempe richtig erkannt hat, man fühlt sich als Bayern Verfolger schon sehr einsam mit dem Druck auseinander gesetzt und bei uns wird ja wirklich alles zerredet, als würden wir damit dichter an euch ran kommen.
Wenn ich dann schon wieder die ersten Ergebnisse sehe, die natürlich mit einer starken Bayern Mannschaft lese aber auch schon jedes mal sehe wie ihr in 20 min. 2-3 Tore schießt in der ersten halben Stunde oder 40 min. Dann kommt das einem „ergeben“ der Konkurrenten für mich gleich.
Selbst als Taktiker muss man doch dann sagen „hier stimmt was nicht“ beim Gegner.
Wie wir das auslegen ist eine Mischung aus Statistik und Wahrnehmung(Subjektivität).