Fußballstammtisch 2017 Teil I (1. Beitrag beachten)

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@Banger
Ihr stürzt ja ähnlich ab wie wir, schlimm die Entwicklung zuletzt. Aber ihr seid wenigstens noch überm Strich.
Der DFB hat dann auch nix besseres zu tun als nen Stuttgarter Schiri anzusetzten, der prompt 2 Elfer in 4 min für den Gegner pfeift und bei uns in der Nachspz. bleibt die Pfeife stumm. Der Videobeweis muss so schnell wie möglich her!
Morgen dann das endgültige Endspiel um den letzten Strohhalm, ohne 3er gehts in die 3. Liga runter.
 
Ja Kampion, es wird düster. :( Bald sind wir unter dem Strich, denke ich. Unsere nächsten 3 Spiele sind gegen Duisburg, Mainz 2 und Magdeburg. Mittwoch gegen Duisburg und 1,5 Wochen später gegen Magdeburg kriegen wir auf die Fresse. Wir sind dazu verdammt, am Sonntag in Mainz zu gewinnen. Passiert dies nicht, steigen wir ab.

War gestern mit paar Freunden in Osnabrück. Die Cops haben den Bahnhof abgeriegelt und hatten zusammen mit VOS (Verkehrsbetrieb) Shuttlebusse am Start. Beim Einlass gab es schon das Dilemma. Die Choreo durfte nicht rein und so verzögerte sich der Einlass massiv, weil er gestoppt wurde. Ein Wunder, dass kein Blocksturm gemacht wurde. Ich und meine Leute waren dann erst kurz vor der Pause drin. Den Rückstand in der ersten Halbzeit bekamen wir auch draußen mit. In der 2. Halbzeit gab es dann auch die Stimmung und Erdmann hat in der 89. Minute das Tor gemacht. Im Block war kein Halten mehr. Und eine Minute später der Schlag in die Fresse! :mad: Osnabrück mit dem 2:1. Kurz darauf Ende. Viele Leute begaben sich dann zum Zaun und da gab es was zu bereden. Wir sind da nicht hin, sind dann raus, später wieder rein und da hat Schuhen mit jemanden gesprochen und Erdmann mit einem meiner Freunde. Habe aber akustisch von beiden Spielern nichts verstanden. Aber Erdmann soll sinngemäß gesagt haben, dass er für ihn sich dann zusammenreißen wird. Ich habe dann auch währenddessen überlegt, ob und was ich zu Schuhen oder Erdmann sage. Aber ich hatte nur die Leere. Aus Frust hat jemand (keiner von uns) dann noch Dixi-Klos abgefackelt. Meine Laune war im Keller und es ging mir dann auf den Sack, dass wir dann auf dem Rückweg zum Bahnhof getrödelt haben. Shuttlebusse fuhren so spät nicht mehr. Also mussten wir statt 17:19 um 18:19 losfahren. Und zum Umstieg in Münster fing dann das Theater mit der schei* Bahn an, wo der Zug erst Verspätung hatte und dann ausfiel. Dadurch dauerte die Rückreise noch eine Stunde mehr, da wir einen Zug nach Düsseldorf (statt nach Mönchengladbach) nehmen mussten, der in Duisburg endete.

Am Sonntag fahre ich dann noch nach Mainz. Eventuell wird es das letzte Auswärtsspiel für längere Zeit sein. Bevor Erfolgsfan-Mimimimi kommt: Es liegt am Kostenfaktor, weil ich für jede Fahrt in der Regionalliga einen Tag vorher anreisen müsste und einen Tag nach den Spiel zurück. Und dann muss ich wo übernachten und essen und trinken. Von 1 bis 5 Uhr im Bahnhof nächtigen ist ein absolutes Nogo!
 
Über "Erfolgsfan" brauchste dir gar nicht Gedanken machen. Wie viele nennen sich "Bayern-Fan" obwohl sie nix mit der Gegend München am Hut haben und kennen den Verein nur vom Fernsehen? Millionen! Das sind für mich auch keine richtigen Fans, da können sie sagen was sie wollen. Der Fan sollte regionalen Bezug haben und auch ab und zu im Stadion sein bzw. auswärts wenn man weggezogen ist.
 
Zu unserer Gruppe ist vor wenigen Wochen ein Wessi zugestoßen. Eigentlich ist er Fan von einem Verein aus einer anderen Sportart und hat mit Hansa eigentlicht nichts zu tun. Hat dann mal Impressionen gesehen und hatte den Wunsch, da einmal im Block zu stehen. Dies passierte auch. Seitdem kann er nicht mehr ohne Hansa. Das ist schon heftig. Sportlich hat Hansa seit Jahren nichts mehr zu bieten.
 
Sie kann also aus nächster Nähe angeschossen werden und Zack ist es 11 Meter oder Freistoß ? Das wäre furchtbar für das Spiel. Am besten man bindet dann allen Spieler die Hände auf den Rücken?


Ich glaube nicht. Dann wäre "Kompaktbeton im Strafraum" eben gefährlich und man müsste Grundsätzlich um den 16er herum verteidigen.
An der Regel und ihrer Auslegung nach Tagesform wird sich auch nichts ändern. Dafür kann man viel zu viele Seiten in Fachmagazinen und Sendeminuten mit der Diskussion zubringen. Für mich macht das Fußball zur "Steuererklärung" der Mannschaftssportarten. Wer dreist genug ist bekommt am meisten wieder.
 
Das gilt dann doch für jede mehr oder weniger knifflige Entscheidung. Mal fällt der Schiedsrichter auf die Schwalbe rein und mal wird sie erkannt. Oder ein Spieler spielt den Ball, es gibt aber trotzdem Elfmeter. Ist auch am jetzt vergangenen Spieltag erst passiert.
Und was Handspiel angeht: Sollen sich die Spieler die Hände hinter den Rücken binden, damit bloß nicht die Hand angeschossen werden könnte?
 
Letztendlich sollte man auch nie vergessen, dass die Schiris innerhalb weniger Sekunden eine Entscheidung treffen müssen und nicht die Möglichkeit haben noch aus 4 Blickwinkeln und in verschiedenen Zoomstufen Zeitlupen zu studieren. Vielleicht sollten sie dem Schiri mal eine GoPro auf dem Kopf setzen während des Spiels, damit man mal ein wenig näher am Blickwinkel des Schiris ist. Die meisten Leute, die sonst immer über die Schiris schimpfen, würden vermutlich bei den wenigsten kniffligen Entscheidungen richtig liegen oder schlicht und ergreifend raten, in der Hoffnung, dass es richtig ist ;-)
 
@poons: du sagst es und dennoch sind hier viele der Meinung, dass er bei nem Handspiel noch überlegen soll, ob die Körperfläche vergrößert worden ist, die Hand angelegt war, die Hand zum Ball ging oder nicht, und ob es Absicht war oder nicht...Der Schiri kann ein Handspiel direkt als Absicht ansehen oder als dummer Zufall und Pech...was geht nun schneller im Hirn? entscheiden, ob Absicht oder nicht, oder noch die anderen 20 Parameter abwägen?
 
@getexact: Ich denke in der kurzen Zeit, die er hat, wird es einfach ein Gemisch aus ersten Eindruck und seiner Erfahrung sein, die zur Entscheidung führt. Im Zweifel fragt er vielleicht nochmal seine Assistenten, aber dann wird entschieden. Damit liegt er vermutlich auch in 90-95% der Fälle richtig, aber eine andere Wahl hat er eh nicht.
Egal wie du es als Schiri drehst oder wendest, irgendeine Mannschaft fühlt sich immer benachteiligt ;-)
 
Für die aktuelle Regelflut bräuchte man den Videoschiedsrichter den man nicht wirklich haben will. Ansonsten wird es immer eine subjektive Entscheidung bleiben. Stehts schon 6:0 in der 90. Minute, dann gibts wahrscheinlich noch einen Elfer, aber beide Seiten können damit leben. Bei 1:1 im Derby will der Schiedrichter, vor allem Zwayer, lieber nichts entscheiden.

Mit einer einfachen Regel Hand=Gelb, Im Strafraum = Elfmeter könnten Schiedsrichter wohl besser leben. Hier müssen sie nichts Abwägen.
Von mir aus mit der Erweiterung: Wer die Arme (und hände) am Körper angelegt hat, der kann kein Handspiel begehen.
"Angeschossen" ist eine Pausenhofausrede.

Da man mit freien Armen beweglicher ist, sollte auch das Angriffsspiel dadurch aufgewertet werden, wenn es konsequent für Handspiel Gelb gibt.


Genauso müsste es konsequent Gelb für alle anderen Unsportlichkeiten geben. Tuts aber nicht. Wer sich bis zum Freistoßpfiff vor Schmerzen auf dem Boden wälzt, und dann mit dem Pfiff aufspringt wie ein Reh im Morgentau um selber auszuführen....der bekommt schlicht Gelb für Unsportlichkeit.
Zudem müssten alle 4 Schiedsrichter Gleichberechtigt sein. Es muss nicht der Bepfeifte Obermufti aus dem Mittelkreis auf Schusters Rappen dem holden 4. Offiziellen zur Hülfe eilen wenn ein cholerischer Trainer sich daneben benimmt.

Aber das Schiedsrichtersystem baut im Profifussball auf Hierachien und Speichelleckerei auf. Es gibt Günstlinge die durch die richtigen Ringe springen und die richtigen Flüsse unterstützen. Natürlich brauchen wir Schiedsrichterfunktionäre und Regelhüter in "Ehrenämtern" bei der DFL. Sonst müssten die ja Arbeiten.
 
KTelwood schrieb:
Mit einer einfachen Regel Hand=Gelb, Im Strafraum = Elfmeter könnten Schiedsrichter wohl besser leben. Hier müssen sie nichts Abwägen.
Von mir aus mit der Erweiterung: Wer die Arme (und hände) am Körper angelegt hat, der kann kein Handspiel begehen.
"Angeschossen" ist eine Pausenhofausrede.

Ist das unabhängig von der Konsequenz der Umsetzung effektiv nicht genau die Regel die wir haben?
 
Dem gegnerischen Team wird ein direkter Freistoß zugesprochen, wenn ein Spieler den Ball absichtlich mit der Hand spielt (gilt nicht für den Torwart im eigenen Strafraum).



Damit Gilt: Ein Handspiel ist nur Handspiel, wenn der Schiedsrichter das entscheidet.

Damit wären ziemlich viele Elfmeter eigentlich keine, und kein Verteidiger müsste wirklich auf seine Hände achten.

Schiedsrichter und Experten steuern SELBER mit ihrer Regelergänzung gegen eine Eindeutigkeit !
Sie führen neue Parameter zur Beurteilung wie die "Vergrößerung der Körperfläche" oder "Natürliche/Unnatürliche Bewegung ein.
Sie konstruieren um diese neuen Parameter herum wieder eine eigene Beurteilung nach Absicht, Fahrlässigkeit oder Passivität bzw. dem unerwarteten Zuspiel. Das heißt auch die Schiedsrichter selber erheben sich mit der "Expertendiskussion" über die Regeln deren Beachtung sie überwachen sollen.



Beim Kreisläufer Batra wäre das ganze nach DFB-Regelwerk kein Handspiel (wie auch der 11Freunde Artikel treffend beschreibt). Allerdings werden in der Bundesliga beinahe alle Kontakte Hand-Ball im Strafraum als unerlaubter Vorteil ausgelegt und 40.000 Leute und 11 laute Millionäre fordern Elfmeter. Daher muss die Regel faktisch und eindeutiger werden. Statt die Absicht eines Handspiels von einerm Mißgeschick zu unterscheiden, sofort und ohne Zeitlupe, ohne 4 Kameraeinstellungen, muss dann JEDE Berührung des Balles mit Hand und Unterarm mit einem Straf/Freistoß geahndet werden um der aktuellen Entscheidungsstatistik nahe zu kommen
Also raus aus der "Grauzone".

Hier würde man dann Handspiel erwarten:


https://www.youtube.com/watch?v=52_ktqVorWU

Man kann aber auch sagen der Arm kommt aus der Bewegung und es ist ein "Mißgeschick", keine Absicht . Gepolt sind wir aber alle auf "Handspiel".

Also entweder die Regeln eindeutig machen, gemäß dem was Gepfiffen wird, oder die Stehende Regele nicht verwässern und so lange laufen lassen bis wirklich der Arm zur Abwerhr hochgerissen wird.
 
Bewusst gezieltes anschießen der nah am Körper angelehnten Hand auf kurze Entfernung, ist kein Handspiel. Alles andere ist eins. Egal ob Körperklaus-Aktion oder nicht gesehen oder sonst was. Problem erledigt.
 
Schiedsrichter und Experten steuern SELBER mit ihrer Regelergänzung gegen eine Eindeutigkeit !
Sie führen neue Parameter zur Beurteilung[ein]

Position und Bewegung der Hand sind ausdrücklich als Kriterien in den Regeln festgelegt. Schiedsrichter führen da nichts in die Regeln ein.
 
Aber es sind doch die Regelhüter, die von den Schris den Input bekommen oder? Sonst würden solche Regeln ja nicht dazukommen über die Jahre.
 
Ich glaube eher die SR bekommen den Input von den Regelhütern, aber keine Ahnung. Jedenfalls stehen schon seit Jahren solche Formulierungen in den Regeln.

Da müsste man schauen wie das IFAB zusammengesetzt ist. Wahrscheinlich graue Eminenzen mit wenig Realitätsbezug.

Jedenfalls denken sich SRs nichts spontan, situationsbedingt oder überhaupt aus.
 
Ich meine mit dem "ERgänzen" die scheintoten "Funktionäre" und und die (EX) Schiedsrichter aufm Gnadenhof von Sky.
 
kampion schrieb:
Über "Erfolgsfan" brauchste dir gar nicht Gedanken machen. Wie viele nennen sich "Bayern-Fan" obwohl sie nix mit der Gegend München am Hut haben und kennen den Verein nur vom Fernsehen? Millionen! Das sind für mich auch keine richtigen Fans, da können sie sagen was sie wollen. Der Fan sollte regionalen Bezug haben und auch ab und zu im Stadion sein bzw. auswärts wenn man weggezogen ist.

Ist das dein ernst? Sorry aber solchen Unsinn habe ich ja noch nie gelesen.
 
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