Dem gegnerischen Team wird ein direkter Freistoß zugesprochen, wenn ein Spieler den Ball absichtlich mit der Hand spielt (gilt nicht für den Torwart im eigenen Strafraum).
Damit Gilt: Ein Handspiel ist nur Handspiel, wenn der Schiedsrichter das entscheidet.
Damit wären ziemlich viele Elfmeter eigentlich keine, und kein Verteidiger müsste wirklich auf seine Hände achten.
Schiedsrichter und Experten steuern SELBER mit ihrer Regelergänzung gegen eine Eindeutigkeit !
Sie führen neue Parameter zur Beurteilung wie die "Vergrößerung der Körperfläche" oder "Natürliche/Unnatürliche Bewegung ein.
Sie konstruieren um diese neuen Parameter herum wieder eine eigene Beurteilung nach Absicht, Fahrlässigkeit oder Passivität bzw. dem unerwarteten Zuspiel. Das heißt auch die Schiedsrichter selber erheben sich mit der "Expertendiskussion" über die Regeln deren Beachtung sie überwachen sollen.
Beim Kreisläufer Batra wäre das ganze nach DFB-Regelwerk kein Handspiel (wie auch der 11Freunde Artikel treffend beschreibt). Allerdings werden in der Bundesliga beinahe alle Kontakte Hand-Ball im Strafraum als unerlaubter Vorteil ausgelegt und 40.000 Leute und 11 laute Millionäre fordern Elfmeter. Daher muss die Regel faktisch und eindeutiger werden. Statt die Absicht eines Handspiels von einerm Mißgeschick zu unterscheiden, sofort und ohne Zeitlupe, ohne 4 Kameraeinstellungen, muss dann JEDE Berührung des Balles mit Hand und Unterarm mit einem Straf/Freistoß geahndet werden um der aktuellen Entscheidungsstatistik nahe zu kommen
Also raus aus der "Grauzone".
Hier würde man dann Handspiel erwarten:
https://www.youtube.com/watch?v=52_ktqVorWU
Man kann aber auch sagen der Arm kommt aus der Bewegung und es ist ein "Mißgeschick", keine Absicht . Gepolt sind wir aber alle auf "Handspiel".
Also entweder die Regeln eindeutig machen, gemäß dem was Gepfiffen wird, oder die Stehende Regele nicht verwässern und so lange laufen lassen bis wirklich der Arm zur Abwerhr hochgerissen wird.