System (OC) plötzlich instabil

CR4NK

Lt. Commander
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Guten Morgen zusammen!

Ich hatte seit kurzem Probleme mit der Stabilität meines Systems (siehe Sig.). Es hing sich einfach auf, z.B. bei Spielen. Dann machte ich Stress-test und erneut crashes...

Ich testete ein wenig rum: Multi runter, Speicherteiler runter. Weiterhin instabil.

Dann hab ich den FSB herabgesetzt und prompt lief wieder alles stabil. Spannungserhöhung bei altem Takt half auch nichts.

Naja meine Frage ist nun: Wie kann das sein? Ein System läuft Monate lang absolut stabil und von heut auf morgen nicht mehr???
 
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vielleicht hat sich im laufe der zeit die kühlleistung verschlechtert.
hast mal deine temps überprüft ? ...eventuell mal gehäuse offen lassen.
ggf. mal lüfter reinigen / gehäuse absaugen.
gabs treiberupdates ( chipsatz / graka ) ?
ggf. mal mit den vorherigen treibern probieren.
 

CR4NK

Lt. Commander
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Yo also Temps hab ich überprüft. Alles wie vor 1 Jahr^^
PC ist weitestgehend staubfrei. Durch den Rechner weht ein ordendlicher Wind mit 3 120mm Lüftern.
Das einzige was ich mir noch vorstellen könnte, dass die Leistung vom (passiven) Chipsatzkühler jetzt schlechter geworden ist?! Da es ja offensichtlich der hohe FSB ist, der für Instabilität sorgt.

Ist euch das auch schonmal passiert?!

Edit: Ich zieh grad den neusten Intel Chipsatz Treiber und probiers dann nochmal. Aber der kanns ja nicht sein, da es ja schon mehrere Monate stabil lief.
 
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Lord Quas

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wie weit haste den overglocked? mit wieviel vcore bei was für komponenten?

OC kann/wird deine komponenten über die dauer schädigen, außer du bleibst im vorgeschriebenen bereich mit der spannung..

es kann also sein das du entweder das oc rausnehmen musst oder zb deine cpu jetzt ein ding weg hat.
 

CR4NK

Lt. Commander
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siehe Signatur;)

Mach grad Stabilitätstest und läuft seit ca. 30min stabil bei FSB 435, CPU 3,48GHz, RAM 522/1044MHz CL5, Spannungen wie vorher, also Signatur

Hatte auch erst Bammel ob ne Komponente nen Schade hat, aber schweint echt nur das Board (also Chipsatz) zu sein...

EDIT:

Hab jetzt neuen Chipsatztreiber drauf und Bios auf die neuste Version geflasht. Keine Änderung, aber läuft jetzt stabil. Muss ich halt meine Sig ein wenig nach unten korrigieren...

Greetz
 
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Seymur

Lieutenant
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Hallo klicker5,

eigentlich ist die Erklärung für den Rückgang der Performance ganz einfach: Alterung des Materials.

So lief ein AMD Athlon 1700 JIUHB im Rechner meines Sohnes viele Monate lang bravourös auf 2.360 MHz übertaktet. Inzwischen arbeitet er störungsfrei nur noch knapp über der für dieses Prozessormodell vom Hersteller festgelegten/empfohlenen Frequenz. Und dies trotz peinlichst sauberer, voll leistungsfähiger Luftkühlung und bester Wärmeleitpaste zwischen Prozessor und Kühler.
 

CR4NK

Lt. Commander
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Danke Seymur.

Hab ich echt noch nichts davon gehört. Hab meinen alten Athlon 3000+(1,8 GHz) auch auf 2,2 GHz übertaktet und der läuft seit über dreieinhalb Jahren ohne zu mucken.
Hoffe nur, dass ich im laufe der nächsten Monate nicht noch weiter zurückschrauben muss...

Wieder was gelernt:daumen:
 

Seymur

Lieutenant
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Zur Alterung von Komponenten: Prägnantestes Beispiel für Alterungsprozesse bei elektronischen Schaltungen sind ja die ELKOS, deren Tod z.B. ein Netzteil, ein Mainboard, die Grafikkarte und andere elkohaltige Platinen irreparabel unbrauchbar machen kann.

Sinnigerweise spricht man dann bei einem solch finalen Vorgang auch von "Abrauchen" - wegen der meist flankierend auftretenden "geruchsbildenden Erscheinungen" - *g*.

P.S.: Die nachlassende Prozessorleistung kann natürlich auch durch schwächelnde Komponenten auf dem Mainboard (Chipsatz, Schnittstellen) provoziert werden. Überprüfen könnte man das (leider nur) mit einem anderen = neueren Mainboard oder messtechnisch in einem IT-Labor.
 
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