Fußball-Stammtisch 2017 Teil II (1. Beitrag beachten)

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Das Spiel gestern war mist.
Das geld, dass ich ausgegebn habe war mir echt zu schade. Aber nette Leute da.
hinter uns standen nen paar engländer. Und auf dem parkplatz gabs Tee. :D
Die Highlights des gestrigen Abends.
 
Coman hat nen Syndemosebandriss - im dümmsten Fall ist die Saison ganz gelaufen.
Ausgerechnet jetzt wo er immer besser wurde und sich den Stammplatz vor Ribery erkämpft hatte :(
 
oemmes schrieb:
Boh, ich bin diesen Scheißfussball jetzt leid. Die gesamte Bundesliga spielt einen derartigen Drecksfußball, dass ich gar nicht so viel kotzen kann wie es mir schlecht ist. Die nächsten 2 Wochen gucke ich Barca und paar Spiele aus der PL, aber diese Grottenkicks können mir gestohlen bleiben.

geht mir genau so. Wenn ich am WE den toten Auftritt meiner BL Mannschaft sehe, den ich nur im totalen Suff im Stadion ertragen kann, könnte ich auch nur noch kotzen.

Hab Gott sei Dank noch ne E-Jugend (die zwar meistens verliert:mad:) die mir trotzdem noch die Freude am Fußball am Leben hält.
 
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NoD.sunrise schrieb:
Coman hat nen Syndemosebandriss - im dümmsten Fall ist die Saison ganz gelaufen.
Ausgerechnet jetzt wo er immer besser wurde und sich den Stammplatz vor Ribery erkämpft hatte :(

Das ist sehr sehr ärgerlich, stimmt. Jetzt wird es interessant wie das ganze ohne Coman angegangen wird. Ich glaube nicht, das Robben und Ribery verletzungsfrei durch die Saison kommen, auch weil die beiden jetzt wohl mehr spielen.

Tut mir richtig leid für Coman, der ist gerade sooo gut geworden. Mal dumm gedacht: Lass die Verletzung mal bis in die nächste Saison gehen, nicht das dann noch einer für seine Position verpflichtet wird und er seinen Stammplatz dann los ist. Ich hoffe es nicht.
 
Warum musste Coman eigentlich die letzten 10 Minuten offensichtlich verletzt noch weiterhumpeln? Das hat mich im Spiel schon furchtbar gestört. Soll man ihn halt rausnehmen und zu 10 bis zum Ende spielen, ging ja um wirklich nichts. Das hat es sicherlich nicht besser gemacht.
 
Wenn ich am WE den toten Auftritt meiner BL Mannschaft sehe, den ich nur im totalen Suff im Stadion ertragen kann, könnte ich auch nur noch kotzen.
Dann geh lieber nicht hin, Das wird zu teuer, wenn du den guten Stoff wieder auskotzt. ;)

Stöger hat aber wenigstens Klartext zu der Leistung der Mannschaft abgegeben. Mal gespannt, ob aus der Truppe ne Reaktion kommt außer wieder den Trainer in Verruf zu bringen.
 
Soedy schrieb:

Das Spiel wäre noch schneller ausverkauft als gegen Magdeburg, auch diese Ladenhüter-Steher auf der Nord. Da würden auch 30.000 kommen, aber dank der verkackten Stadionstruktur ist dann wieder bei 23.000 voll. Und beim Auswärtsspiel wollen die Cops bestimmt wieder ein Kartenverbot durchdrücken oder eine Reduzierung. :rolleyes: Wenn nicht, sind die 3000 Tickets für den Gästeblock in 1-2 Minuten ausverkauft.
 
Comans Verletzung tut mir auch leid für den Buben und für meinen Tipp im Büro, Bayern macht das Triple.

Neymar hat sich scheinbar die gleiche Verletzung wie Neuer geholt. Der Trainer glaubt aber, zumindest sagt er das, an einen Einsatz am 6.3 gegen Real. In Brasilien wird schon vom WM-Aus geredet. Bin mal gespannt.

Was sagt die Runde hier eigentlich zu Bürkis Rolle beim 1-1 am Montag? Sport1 kritisiert ihn ja sehr scharf.
Ich halte ja auch nichts von ihm, aber das Gegentor geht für mich zu 100% auf Sokratis. Der pennt da einfach und lässt den Gegner laufen und schaut ihm beim Kopfball und beim Nachschuss aus bester Position zu. Klar, lässt ihn unser Schönling mal wieder nach vorne prallen, aber aus 10m Entfernung wirklich im anzulasten?

Zum Niveau der BL, ich hab da ja immer gegen geredet, aber mittlerweile kann man da nur noch schwer zuschauen, wobei ich die Spiele der PL nicht wesentlich interessanter finde, außer unter den Top5, aber da sind die Spiele in der BL auch nicht so schlecht.
Die taktische Grundordnung der "Kleinen" ist halt erschreckend, siehe Augsburg, da steht zumeist selbst Gregoritsch 25m in der eigenen Hälfte. Ich mein gut, das 1-1 gibt ihnen recht, aber nicht mal gegen einen schwächelnden Gegner wie Dortmund hat man da das Gefühl, dass die das Spiel gewinnen wollen.
 
In der Bundesliga ist es gerade so eine Seuche, extrem defensiv zu spielen. Hertha spielt nicht anders. Augsburg in Dortmund mit einer 5-3-2 Grundordnung. Hertha in München wollte ja nicht einmal Tore schießen.
Dann kommen auch solche Gurkenspiele heraus. Barca gewinnt ganz toll gegen irgendwelche Aufsteiger und schwächeren Teams, weil die in Spanien auch mitspielen. Spielt Hertha in München Fußball und parkt nicht nur den Bus, bekommen die auch mehrere Buden eingeschenkt.

Leider ist das defensive und zerstörerische Spiel aktuell relativ erfolgreich, was den Teams Recht gibt, wie du schon festgestellt hast.
Dortmund war nach dem 1:0 aber auch nur noch im Verwaltungsmodus und das hat sich gerächt.
Bürki würde ich jetzt bei diesem Tor nicht so viel Schuld geben. Nicht optimal, aber er war das letzte Glied einer Fehlerkette. Ich sehe da auch eher die Schuld bei Sokratis, der vorher gepennt hat.

Wenn das bei Neymar so kompliziert wird wie bei Neuer, wird das wirklich nichts mit der WM. Und wenn der mit so einer Verletzung spielt, kann das schnell schlimmer werden. Neuer war ja auch zu früh wieder auf dem Platz. Neymar ist aber auch ein absoluter Schwalbenkönig. Die Trauer hält sich also auch in Grenzen.
Nach seinen unzähligen Unsportlichkeiten würde ich Suarez auch gönnen, wenn er nicht zur WM kann.
 
Ich will da nur an einer Stelle einhaken - wenn man gegen Bayern / BVB so destruktiv spielt dann verstehe ich es - sehr viele spielen aber 34 Spieltage so, da stehen dann zwei so Kandidaten aufm Platz und jeder sagt "nimm du den Ball ich hab kein Plan was ich damit tun soll".

Gefühlt ist es aber so dass selbst gegen Bayern ein mutiger, spielender Gegner öfter mal Erfolg hat als ein destruktiver Betonmischer.
Hertha hats jetzt mal durchgebracht aber das lag doch fast nur an unserer eignen Leistung, hätte man dieses Spiel wirklich gewinnen müssen hätte es ganz anders ausgesehen.
So Teams wie Hoffenheim oder damals Tuchels Mainz haben uns öfter Probleme bereitet als das alltägliche Betonknacken.

Ich glaube, auf die ganze Saison gesehen kann eine spielende Mannschaft bei identischer Kaderqualität mindestens so viel Punkte holen wie eine destruktive. Und wenn man dann in München halt doch 5 kassiert statt 2 ists doch auch egal.

Edit: Und die EL ist sehr oft ein Spiegel dessen - da muss man dann plötzlich gewinnen, nur zerstören und auf den Zufall warten ist gerade in KO Spielen meist ein schlechter Plan. Daher kein Zufall dass die Spanier da weit erfolgreicher sind, die sind es ne ganze Saison lang gewohnt auf Sieg zu spielen.
 
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Thorle schrieb:
Lieber mit Beton in der 1. Liga als schön spielend in der 2. ;)

Was voraussetzt dass Beton mehr Punkte bringt als Spielen, und das zweifle ich an.

Es ist einfacher, schneller umzusetzen, braucht keine Konstanz, weniger Kaderplanung, keinen guten Trainer... aber es ist nicht besser.

So wie die dunkle Seite etwa :D
 
Ich bin schon sehr froh, dass ich hier nicht allein bin mit meiner Meinung.

Wenn ich teils Facebook oder Sportseiten lese, hab ich manchmal das Gefühl, dass ich mich noch nie für Fußball interessiert habe und ganz neu bin in der Materie.

Also Spielern Verletzungen wünschen mache ich nie, aber mein Mitleid bei Leuten wie Neymar oder Jim Knopf hält sich da schon sehr oft in Grenzen, aber ich bin da immer noch weit wegen von berühmten Nelson Zitat "Ha ha" ;)
 
Jedenfalls sind 14 Tore und 9 Gurkenspiele an einem Spieltag inakzeptabel.

Freiburg ist ein gutes Beispiel wie man es machen kann. Mauern, wenn nötig und spielen, wenn möglich.
 
Man sieht doch aber das es für den Klassenerhalt reichen kann, mehr wollen die doch auch nicht erreichen.

Also 5 Mann hinten und 2 DM davor. Ab und zu auf Konter warten und notfalls ein 1:0 (1:1) über die Runden bringen.
 
die Lage der Liga hat sich in den letzten 10-15 Jahren schon arg verändert. Anti-Fußball wird vermehrt in den letzten Jahren immer häufiger gespielt. Wirklich, dass man sagen wie wie noch vor ein paar Jahren, dass man Mannschaften gerne zuschaut ist die Seltenheit geworden.

Dortmund hatte mal so eine Phase, wo es Spaß machte zuzuschauen. Leverkusen hat vor Jahren teilweise traumhaften Fußball gespielt. Wolfsburg mit Dzeko und Grafite alles auseinander geschossen. Bremen zur Blütezeit Anfang/Mitte der 2000er tollen Fußball zelebriert. wirklich schlecht waren da dann meist die 4-5 Abstiegskandidaten in der jeweiligen Saison. Beim Rest hatte man immer das Gefühl, dass jeder jeden schlagen kann. Die Bayern waren zwar immer oben, aber sie waren bis vor 6-7 Jahren angreifbar und schlagbar. in den 90er Jahren war es noch viel ausgeglichener. Da waren viele Mannschaften auf einem ähnlichen Level. Wenn ich Leverkusen Anfang der 2000er sehe und heute den Fußball vor Augen habe...das sind für mich gefühlt Welten dazwischen. Der Fußball hat sich verändert. Aber er wurde meiner Meinung nach nicht schöner. Arsenal London vor Jahren mit so Spielern wie Fabregas und Henry und Bergkamp...das war Wahnsinn, was da für Fußball gespielt wurde. Barca unter Pep Guardiola. Traumhaft.

Bundesliga Fußball ist für mich aktuell ein Trauerspiel. Freiburg versucht es mit als einzige Mannschaft mit wenig Mitteln noch ansehnlichen Fußball zu zeigen. Leverkusen auch, aber weit weg von alten, guten Tagen. Über den BVB braucht man nicht mal mehr zu sprechen.

Selbst der FC Bayern spielt zwar erfolgreich, aber schön...da hab ich doch noch was anderes im Kopf, aber der Spielstil der Bayern ist eben auch mit der Passivität der gegnerischen Mannschaft geschuldet.

Die Kaderkosten steigen. Die Einnahmen der Liga steigen. Die Gehälter steigen. Aber die Qualität sinkt. Traurig aber wahr. Der Weltfußball entwickelt sich zurück wie mir scheint. Ursachen gibts dafür viele.
 
Auch wenn Thane das jetzt nicht glauben wird, aber ich schaue inzwischen beinahe lieber der Frankfurter Eintracht zu als meinem BVB.

Seit dem Nicht-Abstieg, welcher sich ja doch sehr, sehr defensiv und kämpferisch erarbeitet wurde (man denke an das Heimspiel gegen den BVB), hat sich da unter Kovac auch fussballerisch durchaus was entwickelt. Die spielen zwar aus einer defensiven Grundordnung heraus, aber die sind sich auch nicht zu schade mal auswärts zu versuchen das Spiel zu machen. Gegen Stuttgart war es zwar nicht erfolgreich, aber die Eintracht hat nicht planlos den Ball nach vorne geschlagen und gesagt "macht ihr mal".

Liegt natürlich auch immer am Gegner. Gegen den BVB und die Bayern wird halt noch mehr gemauert als gegen die vermeintliche "Eintagsfliege Frankfurt".
 
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@NoD
Ja, ich meinte es eigentlich auch so, dass die Teams untereinander mittlerweile auch eher den Bus parken und nicht nur gegen Bayern und Dortmund.

@blink
Ganz ehrlich? Kann ich stand jetzt verstehen ^^ Und das trotz meiner Abneigung gegen diese Mannschaft :D
Die SGE ist zwar meistens eine Tretertruppe, aber sie kämpfen wenigstens. Elementare Eigenschaften, die man beim BVB aktuell schmerzlich vermisst. Spielerisch ist die SGE mal so und mal so, aber allemal besser als beispielsweise Hertha ;)

Augsburg ist auch so eine Truppe, die eher defensiv spielt und das Glück beim Konter versucht. Die sind allerdings auch eingeschränkt, wenn sie das Spiel machen müssen. Konnte man gegen Stuttgart auch über weite Strecken beobachten.
Bei der SGE wirkten die Angriffe ohne ihre wichtigen Mittelfeldspieler aber auch kopflos.
 
Thane schrieb:
In der Bundesliga ist es gerade so eine Seuche, extrem defensiv zu spielen.

Geht man gegen Bayern 5-0 unter, wird sich beschwert. Spielt man das Abwehrbollwerk, wird sich ebenfalls beschwert. Also wird Letzteres getan, weil erfolgreicher. Auch sonst wundert mich das nicht groß.
In der BPL würde man mit so einem Stil übrigens auch Erfolg haben. Siehe Burnely. Drittschlechteste Offensive (gerade mal ein Tor mehr als der Letzte) und dennoch auf Platz 7.

Aber im Grunde hast du Recht. Neben den typischen Verdächtigen (Augsburg, Frankfurt, Hamburg, Mainz + Aufsteiger) spielen jetzt auch die 'größeren' Vereine in Abstiegsnöten eine gewisse Art Anti-Fußball.


Hamburg - Mainz wird sicher HZ1 auf Tipp X gesetzt ;)
 
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