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Sammelthread Fußball-Stammtisch 2020/21 (1. Beitrag beachten)
- Ersteller Silverangel
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HanneloreHorst
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Irgendwie ein Sieg bei Dortmund, der nicht so wirklich Emotionen hervor ruft.
Zenit hat angefangen zu spielen, als sie 1:0 zurück waren und wir dann immernoch quer und das 2:0 war eher glücklich.
Ich hoffen, das endlich irgendwann sich das aufs spielerische Selbstvertrauen auswirkt.
Die Ergebnisse stimmen, der Spielwitz muss jetzt auch kommen.
Wie konnte den Leipzig gegen ManU 5:0 untergehen?
Wollen sie doch helfen, das Nagelsmann Gründe für Dortmund findet?
Zu wünschen wäre es.
Zenit hat angefangen zu spielen, als sie 1:0 zurück waren und wir dann immernoch quer und das 2:0 war eher glücklich.
Ich hoffen, das endlich irgendwann sich das aufs spielerische Selbstvertrauen auswirkt.
Die Ergebnisse stimmen, der Spielwitz muss jetzt auch kommen.
Wie konnte den Leipzig gegen ManU 5:0 untergehen?
Wollen sie doch helfen, das Nagelsmann Gründe für Dortmund findet?
Zu wünschen wäre es.
Fleshed
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Ziemlich statisch das Spiel, Marco Reus hat in seiner jetzigen Form nix in der ersten Elf verloren, Brandt kam rein und schon waren wir deutlich dynamischer und weniger auszurechnen, man kann nicht immer Reus typisch mit 100% aus einer Verletzung kommen, manchmal läuft es einfach schleppend.
Mit Witsel werde ich kein Freund mehr, vielleicht ist es ihm von Favre aufgetragen nur Sicherheitspässe zu spielen, aber er zerstört mindestens 30% der Offensiven Möglichkeiten weil er einfach immer den Sicheren Pass zum Innenverteidiger sucht, Dahoud hatte heute einige gute Aktionen dabei.
Zenit stand aber auch gut Defensiv und ich hätte mich nicht gewundert wenn es nicht diesen Gehirnfurz Elfmeter gegeben hätte das wir heute 0:0 gespielt oder nen spätes Gegentor bekommen hätten.
Jo ich gucks mir auch eigentlich nur noch ungerne an, ich kann nix mehr mit dem Fussball von Favre anfangen.
Mit Witsel werde ich kein Freund mehr, vielleicht ist es ihm von Favre aufgetragen nur Sicherheitspässe zu spielen, aber er zerstört mindestens 30% der Offensiven Möglichkeiten weil er einfach immer den Sicheren Pass zum Innenverteidiger sucht, Dahoud hatte heute einige gute Aktionen dabei.
Zenit stand aber auch gut Defensiv und ich hätte mich nicht gewundert wenn es nicht diesen Gehirnfurz Elfmeter gegeben hätte das wir heute 0:0 gespielt oder nen spätes Gegentor bekommen hätten.
HanneloreHorst schrieb:Irgendwie ein Sieg bei Dortmund, der nicht so wirklich Emotionen hervor ruft.
Jo ich gucks mir auch eigentlich nur noch ungerne an, ich kann nix mehr mit dem Fussball von Favre anfangen.
MoinKffee
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Kann ich nachvollziehen, es war reiner Sicherheitsfußball ohne einen Hauch Anarchismus. Ich weiß nicht ob die Mannschaft dahingehend verunsichert war nach dem Lazio-Spiel oder ob es die Order von Favré gab zwingend in der Organisation zu bleiben, damit man gegen Zenit punktet. Die BVB-Bank wirkte nach dem Spiel eher erleichtert als glücklich.HanneloreHorst schrieb:Irgendwie ein Sieg bei Dortmund, der nicht so wirklich Emotionen hervor ruft.
Läufe in die Tiefe, Gegenbewegungen, Überzahlspiel auf den Außen mit Verlagerungen. Solche typischen Stilmittel gegen tiefstehende sah man wikrlich gar nicht. Meistens versammelte man sich um Haaland und hoffte auf die Initialzündung Sancho´s oder so.
Es war bissel wie Arbeit sich das Spiel anzuschauen.
HanneloreHorst
Rear Admiral
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Ja, nur das Sancho derzeit selber halt die Phasen durchlebt, die (nicht nur als Zwanzigjähriger) die man manchmal im Leben durchlebt.
Das ist halt das was man meint, wenn man sagt "man kann nicht alles auf die Schultern" von Teenagern legen.
Wir haben viele junge Talente aber eben auch ein Witsel, Hummels und Meunier machen Fehler und haben mal schwächere Phasen, alles ganz normal.
Aber wir sind schon sehr auf unsere Supertalente angewiesen und ihren Einzelleistungen.
Die "Mischung" haben wir, nur ist sie noch nicht richtig dosiert.
Ich denke, auch die "nicht" Superstars müssen so eingestellt, aufgebaut und eingesetzt werden, dass sie Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben und selbstbewusst aufspielen.
Und das ist nicht nur ans Alter gebunden, auch ein Akanji brauch Zuspruch und Detailarbeit das er seine Fehler abstellt, er hat in seiner ersten Saison bei uns gezeigt, dass er das Zeug hat.
Aber es geht nicht um einzelne Personen, in Summe glaube ich wird dieses Selbstvertrauen nur über solche Arbeitssiege auch kommen.
Ich hoffe wir machen nur nicht das Schalke unter Tedescos in der Anfangszeit, wo die Ergebnisse auch stimmten, ich glaube Schalke wurde 2. in der Liga aber die Spiele waren ja Antifußball und Langeweile vom Allerfeinsten.
Das ist halt das was man meint, wenn man sagt "man kann nicht alles auf die Schultern" von Teenagern legen.
Wir haben viele junge Talente aber eben auch ein Witsel, Hummels und Meunier machen Fehler und haben mal schwächere Phasen, alles ganz normal.
Aber wir sind schon sehr auf unsere Supertalente angewiesen und ihren Einzelleistungen.
Die "Mischung" haben wir, nur ist sie noch nicht richtig dosiert.
Ich denke, auch die "nicht" Superstars müssen so eingestellt, aufgebaut und eingesetzt werden, dass sie Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben und selbstbewusst aufspielen.
Und das ist nicht nur ans Alter gebunden, auch ein Akanji brauch Zuspruch und Detailarbeit das er seine Fehler abstellt, er hat in seiner ersten Saison bei uns gezeigt, dass er das Zeug hat.
Aber es geht nicht um einzelne Personen, in Summe glaube ich wird dieses Selbstvertrauen nur über solche Arbeitssiege auch kommen.
Ich hoffe wir machen nur nicht das Schalke unter Tedescos in der Anfangszeit, wo die Ergebnisse auch stimmten, ich glaube Schalke wurde 2. in der Liga aber die Spiele waren ja Antifußball und Langeweile vom Allerfeinsten.
Magellan
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Wenn sich das Spiel nach vorn aber immer wieder verrennt oder in Verlegenheitspässen bis zum Ballverlust endet dann ist das imho keine Sache von Selbstvertrauen sondern vom Spielsystem.
Rein personell war das ja extrem offensiv gestern, Sancho Reyna Reus Haland plus noch Dahoud der auch nicht der reine DM ist - irgendwie muss damit gegen Zenit mehr drin sein als auf nen glücklichen (glücklich weil der Gegner da so dumm agiert) Elfer zu warten.
Und Vertrauen ist natürlich auch etwas das von einem funktionierenden System abhängig ist, wenn die Spieler sehen dass etwas funktioniert dann vertrauen sie dem Team und sich selbst und umgekehrt zweifelt man wenn man immer wieder sieht wie etwas schief läuft.
Ich glaube nicht dass das Selbstvertrauen hier die Ursache ist, ich sehe das eher als Folge.
Rein personell war das ja extrem offensiv gestern, Sancho Reyna Reus Haland plus noch Dahoud der auch nicht der reine DM ist - irgendwie muss damit gegen Zenit mehr drin sein als auf nen glücklichen (glücklich weil der Gegner da so dumm agiert) Elfer zu warten.
Und Vertrauen ist natürlich auch etwas das von einem funktionierenden System abhängig ist, wenn die Spieler sehen dass etwas funktioniert dann vertrauen sie dem Team und sich selbst und umgekehrt zweifelt man wenn man immer wieder sieht wie etwas schief läuft.
Ich glaube nicht dass das Selbstvertrauen hier die Ursache ist, ich sehe das eher als Folge.
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MoinKffee
Commander
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Ich finde es ist nicht sinnvoll wieder den Fokus auf einzelne Spieler zu legen, weil sich die gesamte Offensive gestern zeitweise gar nicht bewegt hat. Das wird dann erst zu Sancho´s Problem, weil wenn nix aus dem Spiel geht, muss er dann aus dem Nichts liefern aber der Ansatz kann nicht richtig sein.HanneloreHorst schrieb:Ja, nur das Sancho derzeit selber halt die Phasen durchlebt, die (nicht nur als Zwanzigjähriger) die man manchmal im Leben durchlebt.
Ähnlich wie das Problem Argentiniens, wo teilweise Di Maria, Higuain, Dybala, Aguero spielen aber alle den Ball jedes mal zu Messi spielen.
Favré gibt seinen Mannschaften klare Anweisungen, aus welchen Räumen sie spielen müssen. Nur sollten die Spieler die Eier haben, aus dieser Grundhaltung Eigeninitiative zu ergreifen und das findet ohne Ball kaum statt.
Wenns 1:0 steht, dann ist das quasi wie der Weckruf, Brustlöser in Räume laufen zu können.
Zuvor ist es zu viel Standfußball. Unabhängig ob man von Favré überzeugt ist oder nicht, sollte man tatsächlich über einen neuen Trainer sprechen, weil die Situation festgefahren wirkt. Für mich steht aber weiterhin die Führung um Zorc, Watzke da genauso in der Kritik wie Trainer und Spieler.
HanneloreHorst
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Klar, in einem Spielsystem muss man sich vertrauen holen aber es gibt ja auch Tage, da klappt im besten System nichts, wenn du dann mehrere solche Spieltage hintereinander hast, dann ist es auch das Selbstvertrauen.Magellan schrieb:Ich glaube nicht dass das Selbstvertrauen hier die Ursache ist, ich sehe das eher als Folge.
Dortmund zeigte oft berauschende Leistungen und totale lustlos und fehlpass Spiele mit ein und demselben System.
Von daher ist das System natürlich relevant aber als Fan vom BvB merkt man häufig, das es nicht nur am System liegt.
Außer Ansprache, Motivation, das tägliche Wetter und Co. werden mit ins System gerechnet.
Du hast natürlich trotzdem recht, ein System was die stärken der Spieler fördert und Erfolgerlebnisse bringt, das gibt den Spielern auch Selbstvertrauen.
Die derzeitigen Fehlpässe und die Bewegungsarmut kann man aber nicht alleine am System fest machen, weil da ja immernoch die spielerische Klasse ist, die wir auf den Platz bringen.
Nun kann man das Pferd aber auch anders Aufzäumen, zumindest soweit, würde ich sagen, dass, wenn die Spieler gute Tage erwischen und ihre technischen Qualitäten die Fehler minimieren, sie ein System mit Schwächen durch ihre spielerische Klasse und ihr Selbstvertrauen in die eigenen Aktionen ausgleichen.
Also ich kann da auch nur für mich sprechen, die meisten Fehler bei Automatismen mache ich, wenn ich über den Automatismus nachdenke, quasi meine Fähigkeit in Frage stelle und dann ist es schon auf Selbstvertrauen zurück zu führen.
Mit Selbstvertrauen (nicht Überheblichkeit) klappt selbst in ungewohnten Situation das Meiste reibungslos.
Fleshed
Rear Admiral
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Um hier mal einen anderen Forenteilnehmer zu paraphrasieren: "Hört auf den Trainer in die Verantwortung zu nehmen, Favre macht alles richtig, die Spieler sind alle scheiße, 2013 war das Spielermaterial besser".
BeStEr PuNkTe DuRsChNiTt AlLeR bVb-TrAiNeR.
Unser Spiel in der Offensive sind nur Flache Pässe hinter die Abwehrreihe in der Defensivbewegung oder in die Halbräume des 16ners oder hoffen das die Einzelqualität von den Offensivspielern für einen brillanten Moment sorgt.
Wir können keine Standards, keine Ecktore schießen und seit Jahren keine Ecken verteidigen, wir haben einen DM der keinerlei Risiko eingeht und seine Passwerte damit maßgeblich verbessert, wir haben einen Kapitän der nicht über Mentalität reden will und im letzten Spiel von Sascha Fligge (Kommunkations Direktor) lauthals dazu gezwungen werden musste vor die Kameras zu gehen weil er sich gesträubt hat.
Während man im ersten halben Jahr von Favre so viele tolle Sachen gesehen hat und ich spreche nicht von Toren, tolles Pressing, tolle Passdreieckformationen, sicheres Passspiel, wirkt es jetzt das er seit 2 Jahren wie ein Feuerwehrmann Brandherde löschen muss die sich auftun.
Vielleicht ist er auch einfach überfordert, sein Assistententrainer Team nicht qualifiziert genug um Ihm Aufgaben abzunehmen.
Vielleicht muss man aber auch anerkennen das wir im Augenblick in einer ungewöhnlichen Zeit leben in denen Spielern vielleicht auch teilweise andere Gedanken als Fussball durch den Kopf gehen, was wissen wir den wie es Angehörigen von Spielern geht die mit Corona erkrankt sind.
Ich denke das Favre selbst die Schnauze voll hat, die Medien reden jeden 4 Spieltag davon das er ersetzt wird, jede seiner Personalentscheidungen wird im Augenblick groß diskutiert (siehe Bürki), ohne im Schwäche vorzuwerfen glaub ich einfach das er zu feinfühlig ist um diesen Medialendruck einfach so wegzustecken, teilweise erwähnt er das ja auch so in den PKs wo er dann einen Halbsatz raushaut über die Behandlung durch die Medien die er erfährt.
Ohne es genau zu wissen glaub ich einfach das Favre wenn er sich Fussball anguckt auf ganz andere Sachen achtet wie der gemeine Fan, während die sich Skill-Comps angucken oder alle Tore von Reus als BVB Spieler guckt sich Favre lieber Infos über die Pressing Resistenz von Witsel oder die Passstatistik von Meunier an, achtet darauf welchen Fuß der Verteidiger in der Abwehrbewegung gemacht hat, zu wieviel Raumgewinn Reus in den letzten 5 Minuten beigetragen hat.
Favre spielt Fussball den Theoretiker geil finden weil man dauerhaft deutlich höhere Tore erzielt als der expected Goal Wert erschließen lässt, über sowas kann man vortrefflich in Taktikblogs debattieren, aber der Fan hat sich nach 3 Jahren dann auch Satt gesehen.
BeStEr PuNkTe DuRsChNiTt AlLeR bVb-TrAiNeR.
Unser Spiel in der Offensive sind nur Flache Pässe hinter die Abwehrreihe in der Defensivbewegung oder in die Halbräume des 16ners oder hoffen das die Einzelqualität von den Offensivspielern für einen brillanten Moment sorgt.
Wir können keine Standards, keine Ecktore schießen und seit Jahren keine Ecken verteidigen, wir haben einen DM der keinerlei Risiko eingeht und seine Passwerte damit maßgeblich verbessert, wir haben einen Kapitän der nicht über Mentalität reden will und im letzten Spiel von Sascha Fligge (Kommunkations Direktor) lauthals dazu gezwungen werden musste vor die Kameras zu gehen weil er sich gesträubt hat.
Während man im ersten halben Jahr von Favre so viele tolle Sachen gesehen hat und ich spreche nicht von Toren, tolles Pressing, tolle Passdreieckformationen, sicheres Passspiel, wirkt es jetzt das er seit 2 Jahren wie ein Feuerwehrmann Brandherde löschen muss die sich auftun.
Vielleicht ist er auch einfach überfordert, sein Assistententrainer Team nicht qualifiziert genug um Ihm Aufgaben abzunehmen.
Vielleicht muss man aber auch anerkennen das wir im Augenblick in einer ungewöhnlichen Zeit leben in denen Spielern vielleicht auch teilweise andere Gedanken als Fussball durch den Kopf gehen, was wissen wir den wie es Angehörigen von Spielern geht die mit Corona erkrankt sind.
Ich denke das Favre selbst die Schnauze voll hat, die Medien reden jeden 4 Spieltag davon das er ersetzt wird, jede seiner Personalentscheidungen wird im Augenblick groß diskutiert (siehe Bürki), ohne im Schwäche vorzuwerfen glaub ich einfach das er zu feinfühlig ist um diesen Medialendruck einfach so wegzustecken, teilweise erwähnt er das ja auch so in den PKs wo er dann einen Halbsatz raushaut über die Behandlung durch die Medien die er erfährt.
Ohne es genau zu wissen glaub ich einfach das Favre wenn er sich Fussball anguckt auf ganz andere Sachen achtet wie der gemeine Fan, während die sich Skill-Comps angucken oder alle Tore von Reus als BVB Spieler guckt sich Favre lieber Infos über die Pressing Resistenz von Witsel oder die Passstatistik von Meunier an, achtet darauf welchen Fuß der Verteidiger in der Abwehrbewegung gemacht hat, zu wieviel Raumgewinn Reus in den letzten 5 Minuten beigetragen hat.
Favre spielt Fussball den Theoretiker geil finden weil man dauerhaft deutlich höhere Tore erzielt als der expected Goal Wert erschließen lässt, über sowas kann man vortrefflich in Taktikblogs debattieren, aber der Fan hat sich nach 3 Jahren dann auch Satt gesehen.
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getexact
Fleet Admiral
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Und da ist nun die Frage: was ist wichtiger? Erfolg oder der Spaß, den die Fans haben? Muss man immer allen den Bauch pinseln? Wir haben Gladbach am 1. Spieltag wunderbar auseinadergenommen. Gegen Augsburg scheiße gespielt, dann gegen Freiburg gut gespielt, gegen starke Hoffenheimer gut gespielt, dann gegen Lazio richtig scheiße, gegen Schalke wieder super. Gegen Zenit wieder sehr anstrengend alles.
Ist alles nicht so dolle. Ergebnisse stimmen soweit. Mal macht es Spaß, mal weniger, wenn man zuschaut.
Manchmal gibts auch Totalausfälle.
Kann man immer wunderbar drüber diskutieren und streiten. Ich glaube nur einfach, dass man hinter allem immer mehr vermutet, als eigtl. vorhanden ist.
Wir machen uns über einen Favre Gedanken, ob das alles für ihn was ist und ob er das aushält usw. Vergessen aber, dass der Gute Lucien nicht erst seit gestern im Fußballgeschäft ist und schon 3 Jahre bei uns ist und bisher auch nicht in Tränen ausgebrochen ist. Also kann man das Thema einfach mal auch sein lassen.
Er arbeitet so und nicht anders und das können wir hier nicht beurteilen. Fakt ist und daran wird man nun mal gemessen: seine Mannschaft holt Punkte und Punkte und Punkte.
Muss man nicht cool finden, kann man aber.
Titel gewinnt er leider nicht, aber das schafft mit einem FCB in der Liga auch 99 andere Trainer nicht.
Also: who cares?
Andere Sache ist die Art der Spieler, die sie manchmal an den Tag legen. Darüber darf man sich sehrwohl aufregen. Wenn kaum Bewegung da ist. Da fehlt die Agressivität manchmal vollkommen und eben auch der Mut sich was zu trauen. Schade, weil die Jungs es ja können.
Ich kanns aber ehrlich gesagt nicht mehr hören, dass die Jungs zu wenig Selbstvertrauen haben. Was sollen denn die Schalker sagen? Sollen die sich alle selbst umbringen bei 21 nicht gewonnenen Spielen, wohingegen die armen Dortmunder das Problem haben immer nur 2.er zu werden und in der CL leider dann so gegen Mannschaften wie Paris aus der CL fliegen? Deswegen ein mimimimimimi der Spieler? Ich bitte euch.
Fußball - und das muss man leider auch mal festhalten ist nicht alles im Leben. Die Welt entwickelt sich und auch Fußballspieler sind nicht mehr das was sie mal waren. Die haben auch ein Privatleben und sind Menschen und wenn dann mal an einem Tag kein Bock da ist, dann ist das so. Traurig, aber wahr. Die Millionen auf dem Konto helfen da leider nicht, sich IMMER selbst zu motivieren.
Und ob am Ende ein Titel herausspringt oder eben nicht, wird niemanden am Ende wehtun. Wissen die Spieler, die Manager und der Staff. Hauptsache die Kohle kommt rein und die CL wird erreicht. Das ist das Minimalziel.
Fliegt man in der CL im Achtelfinale, dann ist das halt so. Welt dreht sich weiter.
Wie gesagt: Wir erwarten leider immer ganz ganz viel. Die Realität ist aber nicht so und das liegt nicht an Favre oder sonst wen, sondern am System dahinter.
Ist alles nicht so dolle. Ergebnisse stimmen soweit. Mal macht es Spaß, mal weniger, wenn man zuschaut.
Manchmal gibts auch Totalausfälle.
Kann man immer wunderbar drüber diskutieren und streiten. Ich glaube nur einfach, dass man hinter allem immer mehr vermutet, als eigtl. vorhanden ist.
Wir machen uns über einen Favre Gedanken, ob das alles für ihn was ist und ob er das aushält usw. Vergessen aber, dass der Gute Lucien nicht erst seit gestern im Fußballgeschäft ist und schon 3 Jahre bei uns ist und bisher auch nicht in Tränen ausgebrochen ist. Also kann man das Thema einfach mal auch sein lassen.
Er arbeitet so und nicht anders und das können wir hier nicht beurteilen. Fakt ist und daran wird man nun mal gemessen: seine Mannschaft holt Punkte und Punkte und Punkte.
Muss man nicht cool finden, kann man aber.
Titel gewinnt er leider nicht, aber das schafft mit einem FCB in der Liga auch 99 andere Trainer nicht.
Also: who cares?
Andere Sache ist die Art der Spieler, die sie manchmal an den Tag legen. Darüber darf man sich sehrwohl aufregen. Wenn kaum Bewegung da ist. Da fehlt die Agressivität manchmal vollkommen und eben auch der Mut sich was zu trauen. Schade, weil die Jungs es ja können.
Ich kanns aber ehrlich gesagt nicht mehr hören, dass die Jungs zu wenig Selbstvertrauen haben. Was sollen denn die Schalker sagen? Sollen die sich alle selbst umbringen bei 21 nicht gewonnenen Spielen, wohingegen die armen Dortmunder das Problem haben immer nur 2.er zu werden und in der CL leider dann so gegen Mannschaften wie Paris aus der CL fliegen? Deswegen ein mimimimimimi der Spieler? Ich bitte euch.
Fußball - und das muss man leider auch mal festhalten ist nicht alles im Leben. Die Welt entwickelt sich und auch Fußballspieler sind nicht mehr das was sie mal waren. Die haben auch ein Privatleben und sind Menschen und wenn dann mal an einem Tag kein Bock da ist, dann ist das so. Traurig, aber wahr. Die Millionen auf dem Konto helfen da leider nicht, sich IMMER selbst zu motivieren.
Und ob am Ende ein Titel herausspringt oder eben nicht, wird niemanden am Ende wehtun. Wissen die Spieler, die Manager und der Staff. Hauptsache die Kohle kommt rein und die CL wird erreicht. Das ist das Minimalziel.
Fliegt man in der CL im Achtelfinale, dann ist das halt so. Welt dreht sich weiter.
Wie gesagt: Wir erwarten leider immer ganz ganz viel. Die Realität ist aber nicht so und das liegt nicht an Favre oder sonst wen, sondern am System dahinter.
Banger schrieb:Bleibt zu hoffen, dass sich das Gesundheitsamt in Rostock sich dem nicht bückt und solange Zuschauer zulässt, solange der Inzidenzwert niedrig ist.
Man kann gar nicht so viel essen wie man ............. möchte. Geisterspiel gegen München ( ☪ ) wird kommen. Ich habe es doch gesagt! Gegen Dresden dann auch. Kartenverkauf wurde gestoppt. Das Spiel gegen den FCK steht auch auf der Kippe, weil die da auf Corona positiv getestet haben. Dann sollen wenigstens die Tests mal korrekt sein, nicht wie bei Türkgücü und Gnabry. Aber Landespokal findet wie gehabt vor ein paar Zuschauern statt und Hansa bezahlt dem Gegner noch die Corona-Tests, weil der Landesfußballverband anscheinend das nicht mehr hinbekommt. Deren Spieler sind auch in normalen Jobs tätig und sollen zum Teil auch aus Polen stammen.
https://www.fc-hansa.de/news/corona...nM1ZGb8h2OvbHXF5_BgfV3VNrUTjGfyRaaie3mUA-bZW4
https://www.liga3-online.de/corona-...fqYriEHFdvoy3b2oz6Ui-LpL32aVT7Xyt7FnqmdlRTuNU
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Magellan
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@HanneloreHorst Unter kovac haben wir auch Tottenham in alle Einzelteile zerlegt und dann 5 Buden gegen Frankfurt kassiert. Ich denke genau das ist der Punkt, wenn das System nicht richtig funktioniert dann bist du vom Spielglück abhängig - vielleicht machst du schnell deine Tore und kommst dann richtig ins Rollen aber vielleicht bricht auch alles in sich zusammen sobald das erste Problem auftritt. Ein gutes System zeichnet sich immer auch durch Konstanz ab, ich glaube einfach nicht dass es die Spieler sind die alle samt heute super spielen und morgen wieder die Arbeit verweigern.
Beim bvb habe ich das Gefühl du kannst ne Münze werfen - die meisten BL Spiele gewinnt man halt schon allein aufgrund des deutlich überlegenen Spielermaterials.
Hört sich jetzt schlimmer an als ich es meine, Favre macht nicht alles falsch und ist auch kein schlechter aber ich finde er holt auch ganz klar nicht das Optimum heraus.
Beim bvb habe ich das Gefühl du kannst ne Münze werfen - die meisten BL Spiele gewinnt man halt schon allein aufgrund des deutlich überlegenen Spielermaterials.
Hört sich jetzt schlimmer an als ich es meine, Favre macht nicht alles falsch und ist auch kein schlechter aber ich finde er holt auch ganz klar nicht das Optimum heraus.
K
K-BV
Gast
EL Abende ohne die SGE sind irgendwie wie Wiener Schnitzel ohne Schnitzel.
Wenigstens SAP hält die Fahne hoch.
BTW:
Da gab es doch letztes Jahr die Spionage Geschichte der SGE, als sie unberechtigt auf die Datenbank von RB bei einem Analyseportal zugegriffen hat.
Zum Prozess kam es nun nicht und man hat sich auf einen Vergleich geeinigt und zahlt dem Anbieter 43.000 € Schadensersatz. Der Mitarbeiter, vordem bei RB, war schon länger entlassen gewesen. Von Seiten RB kam da nie was. Zumindest offiziell.
Wenigstens SAP hält die Fahne hoch.
BTW:
Da gab es doch letztes Jahr die Spionage Geschichte der SGE, als sie unberechtigt auf die Datenbank von RB bei einem Analyseportal zugegriffen hat.
Zum Prozess kam es nun nicht und man hat sich auf einen Vergleich geeinigt und zahlt dem Anbieter 43.000 € Schadensersatz. Der Mitarbeiter, vordem bei RB, war schon länger entlassen gewesen. Von Seiten RB kam da nie was. Zumindest offiziell.
MoinKffee
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Favré ist als Typ angreifbar, er ist nicht das Testosteronmonster ala Mourinho, Simeone, Klopp, sondern eher wie der verrückte Professor. Favré macht nicht alles falsch, aber auch nicht alles richtig. Er macht meiner Ansicht nach nicht mehr falsch als Zorc, die Mannschaft und Watzke aber er kriegt am meisten auf die Fresse. Sky ist ein Drecksladen mit ihren Kampagnen.getexact schrieb:Er arbeitet so und nicht anders und das können wir hier nicht beurteilen. Fakt ist und daran wird man nun mal gemessen: seine Mannschaft holt Punkte und Punkte und Punkte.
Ich glaub tatsächlich, dass die Geschichte mittlerweile festgefahren ist und Favré selbst mit Schale es immer schwer in Dortmund haben wird.
Man hätte Favré in der Presse ganz anders verkaufen müssen, ihn mehr zur Seite stehen müssen und ein starkes PR-Gesicht installieren müssen, welches die Presse im Griff hat. Nach Klopp besteht da ein Vakuum. Man hätte den kompletten Fokus auf eine vernünftige Achse legen sollen, um die das Team aufgebaut werden soll. Man hätte mindestens einen gestandenen Spieler für die Offensive holen sollen und keinen Schulz der nicht ins System passt und Can, der nen toller junge ist aber auf dessen Position Witsel spielt.
Magellan
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Schickes Tor von Nikosia 
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Affenzahn
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Ihr und euer Favré... Ich glaub der BVB hat das Problem, dass der landläufige Fan und der dummschwätzerische Medienfuzzi alles und jeden an Klopp messen.
Kann man machen, aber da wird man sich ewig aufregen können. Für Medienfuzzis toll, weil man ständig neue "Artikel" und "Analysen" raushauen kann, als Fan macht man sich damit aber nur unnötig das Leben schwer und obendrein nimmt man sich den Spaß am Spiel.
Was ihr braucht, sind 2 Jahre Mourinho. Danach würdet ihr euch einen Favré zurückwünschen.
Aber: Es ist mitunter wirklich schwere Kost. Ich denke nicht, dass man mit Lucien verlängert, wenn man einen gleichwertigen Ersatz mit mehr Charisma und/oder spektakulärerem Spielstil bekommen kann.
Man hätte auch darauf pochen können dass das der Verband macht und wenn der es nicht tut und der Gegner dafür nicht selbst aufkommen kann, hat das Spiel 3:0 zu werten zu sein.
Kann man machen, aber da wird man sich ewig aufregen können. Für Medienfuzzis toll, weil man ständig neue "Artikel" und "Analysen" raushauen kann, als Fan macht man sich damit aber nur unnötig das Leben schwer und obendrein nimmt man sich den Spaß am Spiel.
Was ihr braucht, sind 2 Jahre Mourinho. Danach würdet ihr euch einen Favré zurückwünschen.
Aber: Es ist mitunter wirklich schwere Kost. Ich denke nicht, dass man mit Lucien verlängert, wenn man einen gleichwertigen Ersatz mit mehr Charisma und/oder spektakulärerem Spielstil bekommen kann.
Selbst wenn es Zähneknirschend geschieht, muss man das der Hansa anrechnen. Auf Rosen gebettet seid ihr ja nicht gerade und wenn man eh schon jeden Pfennig zwei Mal umdrehen muss auch noch dem Gegner Tests in 5 Stelliger Höhe zu zahlen, ist keine Selbstverständlichkeit.Banger schrieb:Aber Landespokal findet wie gehabt vor ein paar Zuschauern statt und Hansa bezahlt dem Gegner noch die Corona-Tests, weil der Landesfußballverband anscheinend das nicht mehr hinbekommt.
Man hätte auch darauf pochen können dass das der Verband macht und wenn der es nicht tut und der Gegner dafür nicht selbst aufkommen kann, hat das Spiel 3:0 zu werten zu sein.
Sie haben aber soweit Recht, dass die Mannschaft unter Favre immer wieder gleiche Fehler macht. Da ist zum Beispiel wenig Entwicklung zu sehen. Auch so einen richtigen Plan erkennt man nicht unbedingt. Falls der Plan nicht heißt, möglichst auf Sicherheit zu spielen und dann auf Einzelaktionen von Sancho oder Haaland zu hoffen.
Natürlich hat der dann doch statistisch die beste Punktausbeute, meiner Meinung nach dafür aber auch den besten Kader in der Tiefe und der Breite.
Mir scheint auch, dass Favre die Mannschaft nicht so richtig erreicht. Keine Ahnung, ich denke auch, dass es treffend ist, wenn man sagt, dass er nicht alles aus dem Kader holt. Oder anders gesagt, da ist noch ordentlich Luft nach oben vom Spielermaterial.
Ich weiß auch nicht, ob der nächste Trainer ein vermeintlicher Taktikfuchs sein muss. Auf jeden Fall jemand, der die Mannschaft gut einstellt, damit sie Bock hat und einen funktionierenden Plan A hat.
Natürlich hat der dann doch statistisch die beste Punktausbeute, meiner Meinung nach dafür aber auch den besten Kader in der Tiefe und der Breite.
Mir scheint auch, dass Favre die Mannschaft nicht so richtig erreicht. Keine Ahnung, ich denke auch, dass es treffend ist, wenn man sagt, dass er nicht alles aus dem Kader holt. Oder anders gesagt, da ist noch ordentlich Luft nach oben vom Spielermaterial.
Ich weiß auch nicht, ob der nächste Trainer ein vermeintlicher Taktikfuchs sein muss. Auf jeden Fall jemand, der die Mannschaft gut einstellt, damit sie Bock hat und einen funktionierenden Plan A hat.
getexact
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@Affenzahn und @Thane:
Ich sehe das wirklich ganz anders mit Favre. Die Spieler mögen ihn. Er ist ein ruhiger Vertreter, aber gerade das schätzen Sie auch an ihm. Hummels betont das ja auch immer, dass die Leute in Dortmund leider immernoch an Klopp denken. Und du wirst keinen Spieler finden, der über Favre schimpft.
Was ich finde wirklich untergeht und völlig schlecht bewertet wird, ist das Thema „Entwicklung“.
Ich finde es krass, wie man ihm gerade das vorwerfen kann. Spieler wie Sancho, Reyna und Co. Sind unter ihm so krass explodiert. Was genau erwartet man da denn noch mehr? Die jungen brechen einen Rekord nach dem anderen. Er gibt Jungen Spielern sehr viele Chancen, wie kaum ein anderer Trainer.
Schaut man sich mal an, dass wir in der Bulli aktuell nur 2 Gegentore geschluckt haben, und Zenit, Schalke, sowie Gladbach und Hoffenheim kaum Torchancen hatten, sehe ich auch da eine Entwicklung hin, dass die Mannschaft nicht so wie früher offen wie ein Scheunentor ist. Man nicht ständig das Gefühl hat, dass wir Tore kassieren können. Das war mitunter über Jahre, auch unter Tuchel und Bosz unsere größte Schwäche.
Unter Favre kassieren wir natürlich immernoch teils dumme Tore, aber das liegt meist an individuellen Fehlern, nicht an taktischen. Wir haben gegen Zenit 850 Pässe gespielt. Wir gewinnen die meisten Zweikämpfe. Spielen geduldig.
Das ist eine Entwicklung dieser Mannschaft hin zu einer kontrollierenden, die wenns sein muss 89 Minuten lang versucht Lösungen zu finden. Kontrolliert.
Harakiri hat uns in den letzten Jahren auch nicht mehr Erfolg gebracht, aber eben spektakuläre Spiele.
Vor 2-3 Jahren hätten wir eine CL Manschaft wie Zenit niemals so beherrscht. Muss man sich auch mal überlegen: In der CL stellen sich Mannschaften hinten rein, weil wir eben auch das Spiel kontrollieren wollen und können.
Ja das ist fürs Auge dann anstrengend. Leider. Aber es verspricht auf Dauer eben auch mehr Erfolg.
Das einzige, was uns und mich natürlich hin und wieder aufregt, sind diese Kurven in der Leistung. Wir kontrollierten auch gegen Augsburg das Spiel, kassieren aber durch Letagie 2 Tore. Ohne Sinn und Verstand. Da fragt man sich dann einfach, was in den Köpfen der Spieler so abgeht.
Gegen Lazio hätte man mit breiter Brust antreten müssen. Aber stattdessen wie kleine Kinder angestellt.
Das laste ich aber nicht Favre an. Da stehen ja Spieler auf dem Platz, die Erfahrung ohne Ende haben.
Und genau da treffen dann die Fans die falschen Schlüsse. Favre ist Schuld.
Vergessen aber, wie sich die Spieler unter Tuchel und Bosz und am Ende von Klopp verhalten haben.
Am Ende des Tages brauchst du willige Spieler, die eifrig sind und mehr wollen. Haaland ist so jemand. Can auch. Witsel merkt man an, dass der mittlerweile nur noch seinen Stiefel runterspielt, ohne Verantwortung oder Führungswillen.
Der Rest ist eben auch junges Gemüse wie Bellingham und Sancho und Reyna, die nicht immer alles tragen können. Und hinten haben wir leider mitunter Aussetzer.
Aber der Schrei nach einem anderen Trainer will mir nicht in den Kopf. Es müssen einfach Fehler zugestanden werden. Und das meckern, dass es immer die selben sind, führt zu nichts. Weil das am Ende die Spieler selbst in der Hand haben.
Das System von Favre ist auf Kontrolle und Geduld ausgelegt. Dennoch schießen wir pro Saison 100 Tore in allen Wettbewerben. Also irgendwie ist es für mich das Suchen nach dem Fehler bei Favre.
Für mich wird an der falschen Stelle gesucht. Ganz ehrlich. So sehr man sich über den Trainer manchmal auch aufregen darf. viel mehr rege ich mich aber darüber auf, wenn ich sehe, wie ein Brandt über den Platz trottet, oder jemand ohne Sinn und Not einen Fehlpass fabriziert. Und ich kann in dem Moment fühlen, wie Favre leidet.
Ich sehe das wirklich ganz anders mit Favre. Die Spieler mögen ihn. Er ist ein ruhiger Vertreter, aber gerade das schätzen Sie auch an ihm. Hummels betont das ja auch immer, dass die Leute in Dortmund leider immernoch an Klopp denken. Und du wirst keinen Spieler finden, der über Favre schimpft.
Was ich finde wirklich untergeht und völlig schlecht bewertet wird, ist das Thema „Entwicklung“.
Ich finde es krass, wie man ihm gerade das vorwerfen kann. Spieler wie Sancho, Reyna und Co. Sind unter ihm so krass explodiert. Was genau erwartet man da denn noch mehr? Die jungen brechen einen Rekord nach dem anderen. Er gibt Jungen Spielern sehr viele Chancen, wie kaum ein anderer Trainer.
Schaut man sich mal an, dass wir in der Bulli aktuell nur 2 Gegentore geschluckt haben, und Zenit, Schalke, sowie Gladbach und Hoffenheim kaum Torchancen hatten, sehe ich auch da eine Entwicklung hin, dass die Mannschaft nicht so wie früher offen wie ein Scheunentor ist. Man nicht ständig das Gefühl hat, dass wir Tore kassieren können. Das war mitunter über Jahre, auch unter Tuchel und Bosz unsere größte Schwäche.
Unter Favre kassieren wir natürlich immernoch teils dumme Tore, aber das liegt meist an individuellen Fehlern, nicht an taktischen. Wir haben gegen Zenit 850 Pässe gespielt. Wir gewinnen die meisten Zweikämpfe. Spielen geduldig.
Das ist eine Entwicklung dieser Mannschaft hin zu einer kontrollierenden, die wenns sein muss 89 Minuten lang versucht Lösungen zu finden. Kontrolliert.
Harakiri hat uns in den letzten Jahren auch nicht mehr Erfolg gebracht, aber eben spektakuläre Spiele.
Vor 2-3 Jahren hätten wir eine CL Manschaft wie Zenit niemals so beherrscht. Muss man sich auch mal überlegen: In der CL stellen sich Mannschaften hinten rein, weil wir eben auch das Spiel kontrollieren wollen und können.
Ja das ist fürs Auge dann anstrengend. Leider. Aber es verspricht auf Dauer eben auch mehr Erfolg.
Das einzige, was uns und mich natürlich hin und wieder aufregt, sind diese Kurven in der Leistung. Wir kontrollierten auch gegen Augsburg das Spiel, kassieren aber durch Letagie 2 Tore. Ohne Sinn und Verstand. Da fragt man sich dann einfach, was in den Köpfen der Spieler so abgeht.
Gegen Lazio hätte man mit breiter Brust antreten müssen. Aber stattdessen wie kleine Kinder angestellt.
Das laste ich aber nicht Favre an. Da stehen ja Spieler auf dem Platz, die Erfahrung ohne Ende haben.
Und genau da treffen dann die Fans die falschen Schlüsse. Favre ist Schuld.
Vergessen aber, wie sich die Spieler unter Tuchel und Bosz und am Ende von Klopp verhalten haben.
Am Ende des Tages brauchst du willige Spieler, die eifrig sind und mehr wollen. Haaland ist so jemand. Can auch. Witsel merkt man an, dass der mittlerweile nur noch seinen Stiefel runterspielt, ohne Verantwortung oder Führungswillen.
Der Rest ist eben auch junges Gemüse wie Bellingham und Sancho und Reyna, die nicht immer alles tragen können. Und hinten haben wir leider mitunter Aussetzer.
Aber der Schrei nach einem anderen Trainer will mir nicht in den Kopf. Es müssen einfach Fehler zugestanden werden. Und das meckern, dass es immer die selben sind, führt zu nichts. Weil das am Ende die Spieler selbst in der Hand haben.
Das System von Favre ist auf Kontrolle und Geduld ausgelegt. Dennoch schießen wir pro Saison 100 Tore in allen Wettbewerben. Also irgendwie ist es für mich das Suchen nach dem Fehler bei Favre.
Für mich wird an der falschen Stelle gesucht. Ganz ehrlich. So sehr man sich über den Trainer manchmal auch aufregen darf. viel mehr rege ich mich aber darüber auf, wenn ich sehe, wie ein Brandt über den Platz trottet, oder jemand ohne Sinn und Not einen Fehlpass fabriziert. Und ich kann in dem Moment fühlen, wie Favre leidet.
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