Test Patriot Hellfire SSD im Test: Ab 80 °C hört der Spaß schnell auf

whesker

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Nicht alles was teuer ist, ist auch gut.
 

Holt

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Ich versteh es nicht. Das Problem mit der Temperatur hatte Samsung doch
schon vor über einem Jahr. Jetzt geh ich her als Hersteller und baue ein
Produkt, das genau den gleichen Fehler nochmal hat. Wo ist da der Sinn?
Was ein Unternehmen machen, wenn die Alternativen nur sind es so oder gar nicht zu bringen? Die haben sich für den Controller entscheiden und haben keinen Zugriff auf die besonders sparsamen oder trotzdem schnellen 3D NANDs von Samsung, die verkauft Samsung nicht an andere SSD Hersteller mit den zwar sparsamen aber langsamen 3D NANDs von IMFT wäre diese Performance wohl nicht zu erzielen.

Die Zeiten in denen SSDs weit weniger Leistung verbrauchten als mechanische HDDs sind lange vorbei.
Schon seit längerem muss ich feststellen das mechanische rotierende oldschool HDDs mittlerweile weniger Strom verbrauchen, und weniger warm werden als die SSDs.
Das sieht Du vollkommen falsch, denn wie schon gesagt wurde, sind SSD viel schneller und damit auch schneller wieder Idle und brauchen dann viel weniger Strom. Ausnahmen gab es immer schon, aber die meisten SSDs sind im realen Einsatz sparsamer, wie auch z.B. der Test der Akkulaufzeit bei Tomshardware zeigt:



Mit allen dort genannten SSDs hällte der Akku länger als die 276 Minuten mit der HDD, bei den sparsamsten um fast 40%, was keine Kleinigkeit ist. Da es das selbst Notebook sein dürfte, ist die Hellfire so eine Ausnahme:

Da sieht man auch wie unmöglich die realen Ermittlung der Leistungsaufnahmen gerade von PCIe SSDs auf anderem Wege ist, denn in den Desktopplattformen werden die Energiesparmaßnahmen für PCIe SSDs in aller Regel gar nicht genutzt und in Notebooks kann man die Leistungsaufnahmen kaum wirklich messen. Auch zeigt es wie sehr das Bild täsucht, was entsteht wenn man nur die maximale Leistungsaufnahmen in bestimmten Extremsituationen betrachtet.
Außer hohe Geschwindigkeiten bin ich langsam der Ansicht machen SSDs bei Verbrauchswerten von 5-7Watt kaum noch Sinn in Systemen wo es um lange Akkulaufzeiten geht.
Im Gegenteil, s.o.!
Vor allen in Notebooks bzw. Laptops mit eh meist schlechter Kühlleistung finde ich diese Entwicklung bei den SSDs das letzte Jahr mehr als bedenklich.
Was die Kühlung der Komponeten angeht, so ist das immer die Aufgabe des Designer dafür zu sorgen und dies kann er auch bei Notebooks z.B. indem er die vom CPU Kühler angesaugte Luft vorher über die SSD steichen lässt und ggf. die Temperatur der SSD in der Lüftersteuerung berücksichtigt. Ebenso ist es die Aufgaben jedes Selbstbauers bei einem PC für einen kühlenden Luftstrom über die SSD zu sorgen, auch wenn die Hersteller der Mainboards es ihm nicht immer leicht machen. Ggf. muss man dann eben die Farbe des Boards mal hinten anstellen und auf andere Dinge achten oder eben zugunsten der geünschten Optik mit Unzulänglichkeiten leben.

Eine High-End M.2 SSD wie die 960 Pro ist aber nicht primär für Laptops konzipiert
Doch sind sie. Gerade an denen von Samsung sieht man das auch sehr deutlich an der Beschränkung auf eine einseitige Bestückung. Dies macht nur für sehr schlanke Notebooks einen Unterschied, aber ich keine kein Dekstopboard wo nicht auch beidseitg bestückt M.2 SSDs Platz hätte, da ja auch dafür immer noch nach oben Platz genug.
Die nächsten Generationen werden dann immer effizienter, bis man diese SSDs dann auch ohne Bedenken in Ultrabooks packen kann. Temperatur ist dann auch kein Problem mehr
Sind sie auch jetzt nicht, wenn der Designer mitgedacht hat und selbst sonst dauert es meist länger bevor eine SSD deswegen drosselen würden, als die Belastung in der Praxis dauert. Da können schon einige GB gelesen oder geschrieben werden bevor die guten M.2 PCie SSDs drosseln, i.d.R. weit mehr als RAM verbaut ist und welche Anwendung kann sinnvollerweise mehr Daten lesen oder schreiben wollen als in RAM passt und das auch noch so schnell? Wird lansamer gelesen oder geschrieben, werden sie auch nicht so warm.

Wieso gibt es eigentlich fast keine M.2 Kühlkörper (für Desktop Lösungen mit Platz) wie es sie z.B. für RAM Riegel gibt, das wäre doch absolut sinnvoll? :freak:
Diese SSDs sind für Notebooks und da ist dafür ein Platz. Für Desktops sind M.2 SSDs eigentlich Schwachsinn und 2.5" U.2 oder Add-In-Card wären die passenderen Formfaktoren. Man nimm nur so oft M.2, weil dort das Angebot an Consumer SSDs viel größer ist.

An das theoretische Limit des M.2-Slots von 4 GB/s
Da wird keine SSD ran kommen, weil es das nicht gibt. 4GB/s gehen nur brutto, wenn man außer der Bitkodierung keinen weiteren Overhead der Protokolllayer berücksichtigt, nur geht es ohne den Overhead eben nicht und damit kann man real so grob 20% abziehen und dann sieht man, dass SSDs wie die 960 Pro und 960 Evo zumindest lesened da schon am Limit sind.

Nicht mehr lange und es kommen aktiv gekühlte SSDs auf den Markt. :D
Gibt es doch im Grund schon, schau Dir z.B. die HP Z Turbo Drive Quad Pro, da ist ein Lüfter dabei um die bis zu 4 internen M.2 SSDs kühl zu halten.

Mal ganz unabhängig von dieser SSD hier, wann ist eigentlich mit einer Lieferbarkeit der 960 Evo/Pro zu rechnen?
Den NVMe Treiber dafür hat Samsung gerade zum Download bereit gestellt, die SSDs dürften also bald in den Läden stehen, wenn auch nicht gleich alle Modelle. Von der 960 Pro kommt zuerst wohl nur die 512GB.

Kann mir jemand erklären, warum bei M.2's die TBW so viel höher liegt als bei SATA SSD's?
Weil das i.d.R. Premium SSDs mit besseren NAND (MLC) sind als die meisten SATA SSD, bei denen heute TLC dominiert.

Jetzt aber zum Test selbst! Erstmal ein großes Lob das ihr die Datenkompression so ausführlich untersucht habt. Aber an einer Stelle dürftet ihr leider falsch liegen:
Beim 4K-Lesen mit einem Thread setzt sich die Patriot Hellfire mit 59 MB/s etwas überraschend an die Spitze. Die Zotac Sonix hatte zwar bereits mit 48 MB/s ein gutes Ergebnis erreicht, doch legt der Neuling nochmals gut 20 Prozent zu. Datenkompression ist hier nicht die Ursache, denn wie die vorherigen Tests mit CrystalDiskMark gezeigt haben, wären dann sogar fast 200 MB/s im 4K-Lesetest möglich.
Es scheint als habe AS-SSD hier einen Bug: AS-SSD legt am Anfang des 4k Tests eine neue Testdatei in Spare anlegt, bricht man den Prozess am Anfang des 4k Tests ab und komprimiert die Datei, so kann sie sehr gut komprimiert werden, bei meinem Test mit der NTFS Datenkompression auf 8k. Bricht man während es 4k Lesen Tests ab, lässt sie sich nur noch auf 712MB statt 1GB) komprimieren. Aber wenn man den Prozess abbricht während der seq. Lesetest läuft, kann NTFS die Testdatei überhaupt nicht komprimieren. Dies also beim Beginn des 4k Tests neu angelegt und während des 4k Schreibens werden dort zwar an zufälligen Stellen 4k hingeschrieben, aber nicht überall, es gibt also Stellen die noch 00 beinhalten dürften, was ja mal jemand mit einem Hexeditior prüfen kann. Danach werden bei 4k Lesend wieder irgendwo zufällig 4k gelesen, nur müssen dort dann nicht wirklich auch zwangsläufig Daten stehen, sondern es können zufällig und nach meinem Test mit über 25% Wahrscheinlichkeit, dann dort bei einer leeren oder getrimmten SSD auch Nullen stehen und damit wären diie 59MB/s die 20% besser als bei CDM mit nicht komprimierbareb Daten sind, dann auch erklärt. Denn eigentlich ist der Wert bei CDM immer höher als bei AS-SSD, weil CDM dort den Bestwert der Wiederholungen und AS-SSD den Mittelwert anzeigt.

Habe ich es übersehen oder hat ihr nicht geschrieben mit welchem Treiber getestet wurde? Wenn es der stornvme war, würde mich auch mal interessieren wie die Werte bei AS-SSD waren, wenn man dort einmal nur einen und einmal beide Haken bei der Einstellung zum Schreibcache setzt. Mit nur dem oberen, sollte die Schreibrate ja viel geringer sein, da die SSD ja keine Full-Power-Loss Protection hat und wenn nicht, schummelt sie da wo wie viele SSDs mit dem Sandforce es auch machen.
 

Fragger911

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Holt, unser Bester ☺

Zum Treiber steht es geschrieben (Testmethode), der Microsoft Treiber kam zum Einsatz.
 

Cytrox

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Was mich bei den Dingern am meisten verblüfft ist die Bauform.

Da hat man so ein Teil das warm wird und an 4 PCIe Lanes angeschlossen ist und sich rauf und runter takekt wie eine CPU und dann soll man es irgendwo direkt am Mainboard anbringen ohne auch nur die geringste Hoffnung es irgendwie kühlen zu können?

Wieso nicht als gewöhnliches 2.5"/3.5" Laufwerk das man über Lüfter direkt an der Gehäusewand kühlen kann und per Kabel an die PCIe Stecker angeschlossen wird? Oder wieso nicht einfach als normale Erweiterungskarte mit Kühlkörper/Lüftern? Grafikkarten schaffen es 200W an Abwärme los zu werden auf die Art. Und wenn das Teil eh schon 4 Lanes beansprucht, was soll man sonst noch großartiges bei den Erweiterungkartensteckplätzen unterbringen das man versucht die Plätze dort frei zu halten?


Und nochmal abgesehen davon, das Teil ist ein Laufwerk. Da liegen Daten drauf. Kann hier wirklich jemand noch ruhig schlafen während seine Systempartition auf einer Komponente liegt die regelmäßig 80° im Betrieb erreicht?
 
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Hallo @ all,

echt traurig wie gnadenlos unterlegen alle sonstigen SSD-Hersteller im Vergleich zu Samsung sind. So kann Samsung dann selbst für seine Evos Preise fast nach Belieben ausrufen und kriegt die auch bezahlt. Nun es gibt letztendlich nur einen Grund keine Samsung zu kaufen, wenn man auf Teufel komm raus nur nach dem €/GB Verhältnis schauen muß. Daher hat es Samsung auch schlichtweg nicht nötig sich einen Preiskrieg mit anderen Herstellern zu liefern, selbst mit seinen Low-End-750-Evos nicht.

Was das Temperaturverhalten anbelangt läßt sich doch dies sehr leicht schon allein vom Produktfoto ableiten: Es dürfte das Package des Controllers sein. Und da muß ich wieder einmal deutliche Kritik an das Meßsystem anbringen (ist ja nicht Neues :evillol:): Sorry, aber wenn man Temperatureinfluß korrekt beurteilen will, dann gibt es doch wirklich nur eine logische Schlußfolgerung: Man nimmt eine WaKü-Halterung, und achtet sogar auf die WLP (Wärmeleitpaste). Also ich wette, daß man gerade bei so einer Hellfire Unterschiede zwischen zwei WLPn nachweisen könnte. Für die LuKü bietet das verwendete Package höchstwahrscheinlich einen viel zu hohen Wärmewiderstand.

Das absonderliche Verhalten mit dem kompletten Einbruch bei LuKü läßt sich zumindest in der Theorie aber ebenfalls nicht damit erklären. Aber es wäre interessant den Vergleich mit einer WaKü zu machen.

Gab es da nicht einmal eine Quantum Fireball ...
Und war eine sehr gute HDD zu Zeiten von 1GB HDDs, konnte sehr gut mit den damaligen WD Modellen mithalten. Wirklich das Übelste schlechthin war die Quantum Bigfoot, eine 5,25" Ausnahmeerscheinung, die extrem langsam war und Verwendung im allerersten Aldi-PC fand.
 

Sly123

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Entschuldigung, aber der Name ist ja mal legendär. :evillol:

Diese Hochgezüchteten PCIe-SSDs sind doch momentan total fehl am Platz.
Wer möchte denn explizit seine Festplatte aktiv kühlen, damit die nicht abraucht?

Der richtige Schritt wäre jetzt einmal die Energieeffizienz zu verbessern und dann kann man weiterschauen...
 

Hallo32

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@Sly123

Das Thema dürfte von den Controller Herstellern behandelt werden, nur geht es nicht so schnell.
 

Holt

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dann soll man es irgendwo direkt am Mainboard anbringen ohne auch nur die geringste Hoffnung es irgendwie kühlen zu können?
Da ist aber dann der Hersteller des Mainboards in der Pflicht die M.2 Slot so zu positionieren, dass eben auch ein kühlender Luftstrom über die SSD streichen kann und der Zusammenbauer des Systems muss beim Gehäuse darauf achten, dass Lüfter an der passenden Stelle sind, damit dies auch passiert.

Das selbst dies bei der Hellfire nicht zu reichen scheint, ist ein klarer Konstruktionsfehler. Wobei, wenn ich mir so ansehe wie sehr die Schreibrate selbst mit dem Lüfter einbricht, dann war mein erster Verdacht, dass da ein Pseudo-SLC Schreibmodus verwendet wird. Nur wann man sieht wie viele Daten schnell geschrieben werden, kommt das nicht ganz hin. Erst wird für 70s mit etwa 1500MB/s geschrieben, also 105GB. Dann geht es 100s mit 1400MB/s weiter, also noch mal 140GB und dann noch mal so 25s mit durchschnittlich vielleicht 1300MB/s, also noch mal 33GB, zusammen also 278GB und damit mehr als die Hälfte des verbauten Speichers von 512GiB bzw. 550GB. Nur wenn der Controller die Daten die bei dem Test geschrieben wurden etwas komprimieren konnte, würde es hinkommen, dann wäre auch erklärlich, wieso die Temperatur danach trotz der geringen Schreibrate weiter konstant hoch geblieben ist, denn beim Schrieben des zweiten Bits wird deutlich mehr Energie als fürs erste Bit gebraucht. Den Pseudo-SLC Modus dürfte Patriot auch weniger wegen der Performance als wegen der Temperaturentwicklung einsetzen, denn auch ohne die Nutzung eines Pseudo-SLC Schreibmodus sollte das NAND doch eigentlich schnell genug sein.

Wieso nicht als gewöhnliches 2.5"/3.5" Laufwerk das man über Lüfter direkt an der Gehäusewand kühlen kann und per Kabel an die PCIe Stecker angeschlossen wird?
Das U.2 und damit 2.5" der sinnvollere Formfaktor wären, sage ich doch die ganze Zeit, nur haben zumindest die Boardhersteller offenbar nach dem Fehltritt mit SATA Express erstmal keine Lust nun mit U.2 erneut so ein Risiko einzugehen und die SSD Hersteller sehen wohl für solche SSDs in Desktops nichts den ausreichend großen Markt und bringen lieber M.2 Module raus, die eben auch in Notebooks passen. Damit gibt es dann wieder das Henne Ei Problem, es gibt außer der Intel 750 keine passenden SSDs und kaum Boards mit einem U.2 Port. Auch sind die Stecker auf Seiten der Laufwerke nicht wirklich kompackt und dann muss man an eine Peitsche noch die Spannungsversorgung anschließen, was auch nicht wirklich idiotensicher ist. Man sieht halt, dass es für Backplanes in Servern statt für Heimanwender konzipiert wurde.

Man wird sehen müssen, welches Anschluss sich dann am Ende für interne PCIe Geräte durchsetzt, aber da dürfte was kommen und dann hoffentlich auch zu mehr PCIe SSDs im 2.5" Formfaktor führen bei denen dann die Kühlung kein Problem mehr sein wird.
Oder wieso nicht einfach als normale Erweiterungskarte mit Kühlkörper/Lüftern?
Davon gibt es doch einige, allen voran die Intel 750, die erst PCIe NVMe SSD für Heimanwender, nur ist da der Markt eben klein, den Löwenanteil solcher SSDs dürften Notebooks aufnehmen und da passen nun einmal keine normalen PCIe Karten rein.
 

Cytrox

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Da ist aber dann der Hersteller des Mainboards in der Pflicht die M.2 Slot so zu positionieren, dass eben auch ein kühlender Luftstrom über die SSD streichen kann
Und wo wäre das? Weil Links und Rechts vom CPU Sockel liegen schon VRMs und RAM.

Sofern man nicht vor hat die Teile irgendwie senkrecht zum Board einzubauen wird es schwer werden mit dem Luftstrom. Aber für einen Sinnvollen senkrechten Einbau (wie bei RAMs) passt dann ja auch der Stecker wieder nicht.
 

Holt

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Wo und wie sie das machen, ist deren Sache, zwischen den PCIe Slot ist jedenfalls keine optimale Position und einige haben das ja offenbar auch schon erkannt und positionieren diese nur woanders, wie z.B. beim Asus Strix X99:



Das da nun ausgerechnet dort ein Chip drunter ist wo bei den meisten M.2 SSDs direkt deren Controller drüber sitzt und diesen ggf. mit aufheizt bzw. diese sich gegenseitig erwärmen , darf man dann ggf. ausgeprägert Dummheit zurechnen :evillol:

M.2 ist einfach für den Desktop der falsch Formfaktor und je eher sich diese Einsicht durchsetzt, umso früher dürften auch U.2 Ports auf den Mainboards und U.2 SSDs folgen und damit wären die Temperaturprobleme dann gelöst, sofern man nicht versucht seinen Rechner lüfterlos zu betreiben oder zu einem Gehäuse greift, dessen Designer die Einbauplätze total blödsinnig platziert hat, etwas hinter dem Mainboardtray direkt in der Nähe der heißen CPU.
 
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M.2 ist einfach für den Desktop der falsch Formfaktor und je eher sich diese Einsicht durchsetzt, umso früher dürften auch U.2 Ports auf den Mainboards und U.2 SSDs folgen und damit wären die Temperaturprobleme dann gelöst, sofern man nicht versucht seinen Rechner lüfterlos zu betreiben oder zu einem Gehäuse greift, dessen Designer die Einbauplätze total blödsinnig platziert hat, etwas hinter dem Mainboardtray direkt in der Nähe der heißen CPU.
Einspruch euer Ehren. Genau das Gegenteil ist der Fall. Was aber wirklich fällt sind Zusatzplatinen die mit PCI 3.0 x16 angebunden sind, 4x M.2 NVMe Slots haben, und die Möglichkeit entweder per eigenem Lüfter oder optimaler Weise per WaKü die M.2 Module aktiv zu kühlen.

Abgesehen davon fällen bislang passende Kühlmodule zum aufkleben, wenn die M.2 Module auf dem MB angeschlossen werden.

Man könnte z.B. einen kleinen länglichen Kühlerblock in Form einer Railgun machen, mit einem winzigen USB-gesteuerten Lüfter, der die Form der Wechselläufe des MGs hat. Wenn dann die entsprechende Temperatur erreicht wird fängt die Trommel an zu drehen, der Controller wird gekühlt, gleichzeitig wird dann über die USB-Schnittstelle ein passender Railgun-Ton an die Soundkarte weitergegeben. Die Schußfrequenz paßt sich dann der Übertragungsrate an. Das wäre doch mal eine intelligente Lösung. Und so passend zu dem Namen der SSD.:evillol:

Da würde mir auf Anhieb mindestens ein Dutzend ähnlich genialer Ideen einfallen, z.B. ein Kühlerblock in Form eines Fliegerabwehrgeschützes für Freunde von WW2-Strategiespielen, mit einem kleinen Miniaturlaser im Lauf, der dann die GraKa beschießt, oder ein Kühler in Form einer heißen vollbusigen Blondine, die dann je nach Temperatur/Datenübertragungsrate die Hüllen fallen läßt, und wenn dann trotzdem gedrosselt wird die Beine spreizt. Natürlich mit passenden Stöhnlauten, für die Freunde gepflegter Pornos.:king:

Aber wenn man natürlich nur nüchterne Werte, Tabellen, Diagramme, Kosten-Nutzen-Vergleiche und sonstiges hochgradig langweiliges und nutzloses Zeug im Kopf hat, vergißt man natürlich worauf es im Leben wirklich ankommt: Man muß Spaß dabei haben, denn wie sagte schon Bond..., James Bond: Man lebt nur einmal.:D
 
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Holt

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Einspruch euer Ehren. Genau das Gegenteil ist der Fall.
Abgelehnt! M.2 ist wie vorher mSATA vor allem für Notebooks und kleine Gehäuse wie NUCs entwickelt worden. Es gab auch ein paar Desktopboards mit mSATA Slots, aber das war nie sehr verbreitet. Für PCIe SSDs für Consumer die Togeburt SATA Express vorgesehen die mit nur zwei PCIe Lanes zu lahm war, bevor der Zug ins Rollen gekommen ist, aber eben SSD im 2.5" Formfaktor vorgesehen hatte. Andererseits gab es M.2 welches schon gleich für Heimanweder und mit bis zu 4 Lanes geplant worden war und sich damit durchgesetzt hat, aller Probleme wie wenig Platz und der Kühlung zum trotz. Die Alternative für PCIe mit 4 Lanes im Formfaktor ist eben U.2, nur haptert es da absteits der Enterprisewelt an der Verbreitung.

Was aber wirklich fällt sind Zusatzplatinen die mit PCI 3.0 x16 angebunden sind, 4x M.2 NVMe Slots haben, und die Möglichkeit entweder per eigenem Lüfter oder optimaler Weise per WaKü die M.2 Module aktiv zu kühlen.
Einspruch, einmal nimmt das zu viele Lanes in Anspruch, auf dem Mainstream S. 1151 hat man nur 16 davon und die gehen in aller Regel für die Graka drauf und selbst wenn man einen Z170 hat und diese 16 Lanes der CPU bündeln kann, dann bleiben bei einer Graka nur 8 übrig und die vom Chipsatz kann man maximal zu x4 zusammenfassen. Außerdem sind 4 PCIe SSDs für Heimanwender total oversized, die meisten können schon mit der Mehrleistung von einer kaum was anfangen. Zu guter letzt gibt es sowas in Form des HP Z Turbo Drive Quad Pro sogar schon länger, ein Massenprodukt ist es aber trotzdem nicht geworden.

Abgesehen davon fällen bislang passende Kühlmodule zum aufkleben, wenn die M.2 Module auf dem MB angeschlossen werden.
Selbst dies ist nur beschränkt sinnvoll, weil es einmal die Garantie kosten kann und zum anderen oft die Graka darüber gar nicht genug Platz lässt. Außerdem bringt es wenig, wenn trotzdem kein Luftzug dort ankommt, dann gewinnt man nur ein wenig Zeit bis sich auch das Material der Kühlkörper erwärmt hat und etwas mehr Kühlung durch deren Wärmeabstrahlung.
 
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Die Alternative für PCIe mit 4 Lanes im Formfaktor ist eben U.2, nur haptert es da absteits der Enterprisewelt an der Verbreitung.
Mag vielleicht sein, wird sich aber ebenso wenig wie damals Betamax Kassetten nicht durchsetzten. Denn der Durchschnittsanwender wird zu 90% gar nie in der Lage kommen, daß seine SSD zu warm wird.

Einspruch, einmal nimmt das zu viele Lanes in Anspruch, auf dem Mainstream S. 1151 hat man nur 16 davon und die gehen in aller Regel für die Graka drauf und selbst wenn man einen Z170 hat und diese 16 Lanes der CPU bündeln kann, dann bleiben bei einer Graka nur 8 übrig und die vom Chipsatz kann man maximal zu x4 zusammenfassen.
OK vielleicht hätte ich es explizit schreiben sollen, aber bei so einer SSD dachte ich es wäre selbstredend, daß man X99 o.ä. voraussetzt.

Zu guter letzt gibt es sowas in Form des HP Z Turbo Drive Quad Pro sogar schon länger, ein Massenprodukt ist es aber trotzdem nicht geworden.
Kenne ich natürlich, und dieses hatte ich auch im Sinn. Das es nicht "durchgesetzt" hat ist natürlich logisch, denn das Produkt hatte durch seinen Preis niemals eine Daseinsberechtigung. Die HP-Module sind nichts anderes als Samsung OEM-SSDs, die HP dann mit eigenem Logo-Aufkleber, aber dafür zum dreifachen Preis anbietet. Da muß man nicht nur blöd, sondern völlig bescheuert sein um so etwas zu kaufen. Das einzig interessante ist aber die Mutterplatine. Würde HP diese einzeln ohne Module anbieten, sagen wir zum Preis von 500€ würde das Ganze weggehen wie warme Semmeln. Dann 4x Samsung 960 Pro 2TB darauf, und man hätte eine SSD, die selbst mit 20.000€ Enterprise-Modellen mithalten könnte.

Selbst dies ist nur beschränkt sinnvoll, weil es einmal die Garantie kosten kann und zum anderen oft die Graka darüber gar nicht genug Platz lässt. Außerdem bringt es wenig, wenn trotzdem kein Luftzug dort ankommt, dann gewinnt man nur ein wenig Zeit bis sich auch das Material der Kühlkörper erwärmt hat und etwas mehr Kühlung durch deren Wärmeabstrahlung.
Sorry, aber das ist beides Blödsinn. Zum kleben nimmt man einfach ein Stück zweiseitig klebendes Wärmeleitpad, daß sich jederzeit rückstandslos entfernen läßt. Und da Samsung bei seinen neuen SSDs auf ein einfaches Stück Kupfer-Aufkleber setzt, und damit einen merklichen, und in den meisten Fällen ausreichenden Kühlungseffekt erzielt, wäre meine Lösung, die mindestens 10x mehr Masse hätte, aber immer noch unter einer GraKa Platz hätte, in jedem Fall besser. Immer nach meinem Lieblingsmotto: Hubraum statt Spoiler! :evillol:

Aber viel wichtiger: Sie wäre cooler! :cool_alt:
 
H

highks

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Außer hohe Geschwindigkeiten bin ich langsam der Ansicht machen SSDs bei Verbrauchswerten von 5-7Watt kaum noch Sinn in Systemen wo es um lange Akkulaufzeiten geht. Vor allen in Notebooks bzw. Laptops mit eh meist schlechter Kühlleistung finde ich diese Entwicklung bei den SSDs das letzte Jahr mehr als bedenklich.
Normalerweise tritt der höchste Verbrauch bei SSDs ja nur auf, wenn sie mit voller Geschwindigkeit schreiben. Im Idle ist der Verbrauch immer noch sehr niedrig, auch im Vergleich zu HDDs und auch beim Lesen wird nicht ganz so viel verbraucht, wie beim Schreiben.
Wer also im Notebook nicht gerade sehr viel mit großen Videodateien arbeitet, der wird normalerweise mit Überhitzung und Verbrauch kein Problem bekommen.

Wenn eine SSD sehr schnell schreiben kann, dann ist ja auch ein Schreibzugriff relativ zu einer Festplatte kürzer. Während die HDD im Notebook also 5 Sekunden für 500MB schreiben muss, ist die SSD nach 1 Sekunde schon fertig. Selbst wenn die SSD jetzt beim Schreiben 4x so viel Strom verbraucht, wie die HDD, dann braucht sie für die 500MB insgesamt immer noch weniger, weil das Schreiben 5x schneller erledigt ist.

Aber eine SSD wie diese, die beim Schreiben anscheinend über 95°C heiß wird, die ist mir auch etwas suspekt... da sehe ich eher schon eine Gefahr für andere Bauteile im Notebook.
Ergänzung ()

Naja, wenn es Samsung nicht gäbe, dann wäre diese Patriot vielleicht sogar ganz okay. ;)
Inzwischen ist es ja so, dass man in jeder Preisklasse immer eine Samsung SSD findet, die günstiger und gleichzeitig besser ist. Da ist man als Käufer natürlich verwöhnt und die anderen SSD Hersteller haben schwere Zeiten.
 
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Holt

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