tb4ever schrieb:
Oder um (abschließend) mal Neil DeGrasse-Tyson zu zitieren: Verschwörung ist der Schlachtruf der Person mit nicht genügend wissenschaftlichen Daten.
Nichts gegen Mr. Tyson, aber interessanterweise ist das auch die irrationale Argumentation z.B. von Klimawandel-Leugnern.

Es sprechen zwar praktisch alle Fakten stark dafür, dass es einen von der Menschheit beeinflussten Klimawandel gibt, aber wissenschaftlich beweisen kann man es nicht. Also ist es nur eine "Vermutung", was einige Personen dazu bringt, den Klimawandel als Blödsinn oder Verschwörung abzutun.
Aber Wissenschaft funktioniert halt in aller Regel so. Es werden anhand von gesammelten Fakten Theorien aufgestellt, die sie möglichst gut erklären. Absolute Gewissheiten gibt es da so gut wie nicht. Es kommt immer wieder vor, dass wissenschaftliche Theorien angepasst und ab und zu auch komplett verworfen werden müssen, weil neue Fakten bekannt geworden sind. Aber anders geht es halt bei Wissenschaft nicht. Ist ja schließlich keine Religion.
Stevo86 schrieb:
Wenn ich meine Niederlagen betrachte, muss ich erst mal schauen wie oft ich mich selbst in die Lage gebracht habe, das ist relativ oft der Fall.
Das stimmt natürlich. Allerdings ist man ja nur einer von 24 Spielern in einem Random-Gefecht. Man muss schon richtig Mist bauen, um sein Team so stark runter zu ziehen, dass es nicht mehr gewinnen kann. Selbst wenn man einfach immer AFK am Spawn stehen bleibt, müsste man eine Win-Rate um die 40% halten können und lange Niederlagen-Serien sind immer noch sehr unwahrscheinlich.
(In Ranked ist man nur einer von 14 und obendrein gibt es ein bestätigtes, gesteuertes Matchmaking. Also sind die Umstände da anders.)
Wobei es natürlich auch darauf ankommt, was für ein Schiff man spielt. Ein Totalausfall eines Schlachtschiffs oder Kreuzers ist zu verkraften. Ein unfähiger DD tut schon mehr weh. Ein CV, der überhaupt nichts hin bekommt, so dass das Gegnerteam "absolute Luftherrschaft" hat, kann sehr starken Einfluss haben.
Ich will aber auch nicht weiter auf dem Matchmaking-Thema herum reiten. Letztlich halte ich es nicht für eine so große Sache, denn auch mit den merkwürdigen Häufungen ist es doch so, dass man am Ende unterm Strich meist eine Win-Rate hat, die halbwegs zu der eigenen Leistung passt und halt auch ziemlich nahe bei 50% (+/-10%) liegt.
Selbst wenn das Matchmaking allem Anschein nach nicht rein zufällig funktioniert, scheint es unterm Strich doch niemanden zu benachteiligen oder zu bevorzugen.