3x GeForce4 Ti von Inno3D im Test: Günstigere Modellvielfalt

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Carsten Spille
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Technik

Größenvergleich
Größenvergleich

Zur Technik wollen wir uns hier nicht weiter auslassen, da dies schon in aller Ausführlichkeit zuvor diskutiert worden ist, unter anderem in unserem ersten GeForce4 Review der Asus-Karten und im GeForce4-Preview. Nur ein klein wenig zur Baugröße. Wie bekannt, sind die GeForce4 Karten alles andere als klein. Auf einem Board von Epox kam es sogar zu einen "Hardwarekonflikt" zwischen der GeForce4 4600 und einem Kondensator, der direkt neben dem AGP-Port angebracht ist. Wie auf obigem Foto zu sehen, ist die GeForce4 Ti 4200 (mitte) deutlich geringer in ihrem Ausmaßen als die Ti 4400 (oben) und auch die gleichgroße Ti 4600. Beide jedoch wirken nahezu zwergenhaft nebem dem riesigen PCB (Printed Circuit Board) der Voodoo5 5500 von 3dfx (unten).

Testsystem

Beim Test kam diesesmal ein System basierend aus einem Gespann von SiS745 Chipsatz und AthlonXP 2100+ mit 256MB DDR-RAM zum Einsatz. Damit haben wir dem beim letzten mal versprochenen, nötigen Upgrade Rechnung getragen und ein wenig mehr Limitierung für die Leistungsentfaltung der Grafikkarte entfernt.

Wir testeten unter Windows2000, da es die Basis für das Home-OS der Zukunft im Portfolio von Microsoft darstellt und sich demzufolge gut abschätzen läßt, wie zuverlässig und performant sich die jeweiligen Treiber auch unter diesem Betriebssystem verhalten.

Das Service Pack 2 und das aktuelle Application Update von Microsoft wurden ebenso aufgespielt, wie Chipsatztreiber der Version 1.09 von SiS. Das neueste DirectX 8.1 versteht sich von selbst. Die Werte für die GeForce3 und GeForce4 Ti-Karten mit dem beinahe aktuellen Treiber 29.40 von nVidia ermittelt, der so gut wie keine Veränderungen zum aktuellen Referenztreiber 29.42 aufweisen.

Zur Geräuschuntermalung wurde zur Abwechslung der subjektiv befriedigende Onboard-Sound des SiS-Chipsatzes mit den Treibern 7012.1.03c verwandt.

Uns ist bewußt, dass man mit einem schnelleren Basissystem und unter Verzicht auf die Soundkulisse die Unterschiede sowohl zwischen GeForce3 und GeForce4 Ti als auch zwischen den einzelnen GeForce4 Ti-Modellen deutlicher machen könnte. Was hier gezeigt wird, ist also nicht als ideales Szenario zu verstehen. Die Leistung insgesamt und insbesondere die Leistung der GeForce4 Ti könnte also mitunter noch deutlich zulegen.

  • CPU:
    • AMD AthlonXP 2100+ (1733MHz)
  • Motherboard:
    • Elitegroup K7S6A mit SiS745 Chipsatz
  • Arbeitsspeicher:
    • 1*256MB KingMax BGA PC2700 DDR-RAM CL2,0
  • Grafikkarte:
    • Inno3D Tornado GeForce 4 Ti 4400
    • Inno3D Tornado GeForce4 Ti 4200 (64MB)
    • Inno3D Tornado GeForce4 Ti 4200 (128MB)
    • GeForce3
  • Peripherie
    • IBM DTLA 307015
    • Pioneer DVD A03
    • Realtek RTL8139c Netzwerkkarte (deaktiviert)
    • Castlewood ORB Wechsellaufwerk
  • Sonstiges
    • A4 Tech Double Wheel Mouse
  • Software
    • Windows2000 Professional
    • Service Pack 2
    • Application Update
    • DirectX 8.1

Benchmarks

Als Tests haben wir uns wiederum für eine etwas breiter gefächerte Palette entschieden. Einerseits, um einen repräsentativeren Überblick über das Leistungsspektrum der Karten zu bekommen und andererseits, um den in letzter Zeit immer häufiger angenommenen speziellen Treiberoptimierungen der Chiphersteller auf die beiden beliebtesten Benchmarks, Quake3 und 3DMark2001, entgegenzuwirken. Gerade in diesem Hochpreissegment für Enthusiasten wäre es doch sehr enttäuschend, wenn wirkliche Verbesserungen nur in den zwei oder drei Standard-Benchmarks bemerkbar wären.

Leere Liste!
Leere Liste!
Leere Liste!

Sofern nicht anders angemerkt, liefen sämtliche Benchmarks in 32Bit Farbtiefe und wenn möglich auch 32Bit Texturen. Generell wurden die höchstmöglichen Detaileinstellungen verwandt um die Probanden so richtig zu fordern.