21/30 GeForce GTX 680 im Test : Mit Kepler ist Nvidia wieder die Nummer 1

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NVENC mit MediaEspresso im Einsatz

Mit Hilfe des NVENC soll eine Kepler-Grafikkarte nicht nur schnell, sondern genauso effizient Videos in ein anderes Format umwandeln können. Dasselbe Feature bietet auch AMDs VCE auf der Radeon-HD-7000-Serie, doch beide Bauteile haben einen Haken: Die Software muss den Videoprozessor unterstützen, ansonsten werden weiterhin die Shadereinheiten zum Umwandeln genutzt.

Während wir noch auf ein passendes Programm von AMD warten, war Nvidia in dieser Hinsicht schneller: So haben die Kalifornier uns eine speziell angepasste Version von CyberLinks „MediaEspresso“ zur Verfügung gestellt, die mit dem NVENC bereits umgehen kann.

Wir wandeln dementsprechend ein 2,4 Gigabyte großes MPEG2-Video mittels des H.264-Codecs in die 720p-Auflösung um, sodass dieses auf einem Smartphone von Apple abgespielt werden kann. Bei den Testkandidaten, die GeForce GTX 680, GeForce GTX 580, Radeon HD 7970 und der Intel Core i7-2600K, achten wir nicht nur auf die benötigte Zeit, sondern genauso auf die Leistungsaufnahme vom System.

Im MediaEspresso haben die Nvidia-Grafikkarten ganz klar die Nase vorn. Bereits die GeForce GTX 580 kann das Video in drei Minuten umwandeln, sodass die zwei Minuten und achtundvierzig Sekunden auf der GeForce GTX 680 wenig eindrucksvoll erscheinen. Dies ändert sich aber, wenn man die Leistungsaufnahme beachtet: Die GeForce GTX 580 benötigt 286 Watt für diese Aufgabe und der NVENC auf der GeForce GTX 680 nur 143 Watt – der Unterschied ist enorm! Damit arbeitet die GeForce GTX 680 in dem Testszenario mehr als doppelt so effizient wie die Vorgängergeneration.

Die Radeon HD 7970 zieht mit 160 Watt nicht viel mehr als die GeForce-Karte aus der Steckdose, benötigt für die Aufgabe mit sieben Minuten und 41 Sekunden aber deutlich länger. Noch schlechter schneidet der Intel Core i7-2600K ab, der mit 178 Watt noch etwas stromhungriger ist und dennoch knapp anderthalb Minuten länger als die Radeon HD 7970 benötigt.

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