News Google Project Ara: Kaum modularer Prototyp war eine Enttäuschung

Tiremo

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Für mich war es ein interessantes Konzept. Ich vermute einfach mal das die Zeit für solch "fortgeschrittene" Technologie noch nicht reif ist. Hoffe mal das google das in der Schublade behält und es irgendwann Salon fähig ist. Denn es löst auch die Probleme der wegwerfkultur die bedingt durch kurzlebige Smartphones entstanden ist.
 

Badmerlin

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Für mich war es ein interessantes Konzept. Ich vermute einfach mal das die Zeit für solch "fortgeschrittene" Technologie noch nicht reif ist. Hoffe mal das google das in der Schublade behält und es irgendwann Salon fähig ist. Denn es löst auch die Probleme der wegwerfkultur die bedingt durch kurzlebige Smartphones entstanden ist.
Hast du den kompletten Artikel durchgelesen?

In der aktuellste Version konnte man bis auf die Kamera nur noch Spielereien wie E-Ink Display fuer weitere Informationen und Lautsprecher wechseln.
RAM, CPU, Netzwerkchip etc waren fest verbaut.
Daher wurde es vermutlich eingestellt, da es vllt zu instabil insgesamt war.
 

D708

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Für mich war es ein interessantes Konzept. Ich vermute einfach mal das die Zeit für solch "fortgeschrittene" Technologie noch nicht reif ist. Hoffe mal das google das in der Schublade behält und es irgendwann Salon fähig ist. Denn es löst auch die Probleme der wegwerfkultur die bedingt durch kurzlebige Smartphones entstanden ist.
Die Idee ist super, dass Konzept auch, nur man kann nicht vernünftig mit den verlöteten Komponenten mithalten. Da haben mehrere Ingenieursteams dran gearbeitet und der Prototypen war das "Beste", was möglich war. Ich gehe mal davon aus, dass die Datenleitungen zwischen den Modulen nicht ausgereicht haben oder die Module viel zu teuer geworden sind.
Dazu kommt, jeder Sepp hätte das können müssen. Auch mussten die Module einen bestimmten Preisrahmen treffen. Die dürften nicht zu teuer werden.

Und die Wegwerfkultur ist schon viel älter. Ressourcen werden jetzt schon seit 100Jahren sinnbefreit verschwendet. Das Problem sind nicht die weggeschmissenen Smartphones sondern das jene nicht zu Wertstoffhöfen kommen. Wenn wir den Müll wiederverwerten, ist der Müll nicht das Problem.
 
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Corros1on

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Eigentlich ist oder war das ein sehr Interessantes Konzept.
Ich denke es ist daran gescheiter, weil der Lebenszyklus von so einem Smartphone länger ist als von den anderen, weil ein kaputtes Modul muss nur ausgetauscht werden nicht das ganze Gerät.
Die eine Frage ist doch auch, wie lange wird es mit Updates versorgt?
 

Pitt_G.

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Mir würden schon OS updaten , ähnlich dem PC reichen, und nicht nur Support in der Garantiezeit...
 

v_ossi

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Das Konzept war (von Anfang an) zum Scheitern verurteilt, weil Smartphones seit dem S3 (hier kann man noch etwas argumentieren, ob man die Generation S2, S3 oder S4 nimmt, aber immerhin kenne ich Leute, die noch mit einem S2 herum laufen. Für WhatsApp und Facebook reicht das immer noch) für den 0815 User schnell genug sind und ein modulares Smartphone keinerlei Vorteile hätte. Einige Technik Freaks, wie wir hier im Forum, hätten das vlt. gefeiert, aber wenn man ehrlich ist, ist man mit einem High End Smartphone heute für einige Jahre gut ausgestattet und selbst Mittelklasse Smartphones halten im Alltag mehrere Jahre durch. Wenn man dann noch per Vertrag eh alle 2 Jahre ein neues Smartphone bekommt... warum dann solche Experimente eingehen?
 

Qarrr³

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Nokia brauchte keine Austausch Hardware, weil sie die Hardware und Software für die Ewigkeit gebaut haben.
Mein letztes Nokia reichte mit einem Kern, 720mhz, 256mb RAM und einem wirklich langsamen Grafikchip für Navigation, Musik Streaming und gleichzeitige suche im Internet aus und konnte alle apps gleichzeitig offen halten. Dabei hielt der Akku länger und die Hardware ging beim Fallenlassen nicht kaputt.

Wenn es noch Apps gäbe, wäre ich heute immer noch bei Symbian.
 

h00bi

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Es würde ja schon reichen wenn Google endlich mal die Updates modular macht, damit man hier nicht auf den Hersteller/Provider angewiesen ist.
Die HW hält mittlerweile lange genug wenn man sie nicht runter wirft.
Ich nutze immer noch ein SGS4 von Anfang 2013.
 

crowblade

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Das Konzept war (von Anfang an) zum Scheitern verurteilt, weil Smartphones seit dem S3 (hier kann man noch etwas argumentieren, ob man die Generation S2, S3 oder S4 nimmt, aber immerhin kenne ich Leute, die noch mit einem S2 herum laufen. Für WhatsApp und Facebook reicht das immer noch) für den 0815 User schnell genug sind und ein modulares Smartphone keinerlei Vorteile hätte. Einige Technik Freaks, wie wir hier im Forum, hätten das vlt. gefeiert, aber wenn man ehrlich ist, ist man mit einem High End Smartphone heute für einige Jahre gut ausgestattet und selbst Mittelklasse Smartphones halten im Alltag mehrere Jahre durch. Wenn man dann noch per Vertrag eh alle 2 Jahre ein neues Smartphone bekommt... warum dann solche Experimente eingehen?
wat? Welche Smartphones hast du denn? :D

Der heutige Trend ist, dass die Dinger max. n Jahr halten. Auch wenn man Verträge auf 2 Jahre abschließen, der Akku ist bei den meisten nach nem Jahr durch. Außer natürlich das Teil liegt nur in der Ecke, aber wenn man wie ich viele Intensive Apps benutzt wie Spotify über Bluetooth streamen, Youtube und 1-2 Games, dann wird der Akku jeden Tag komplett geladen und dann is da halt schnell Feierabend.

Ich kenn eig. kaum noch jmd., der sein handy bis zu 2 Jahren hat.
 

Cyberkong

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Sollte das Handy nicht, das sein was lenovo mit Motorola jetzt raus bringt ?
 

v_ossi

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Knapp über drei Jahre eine Sony Xperia S und seit ungefähr einem Jahr ein LG G4

Der heutige Trend ist, dass die Dinger max. n Jahr halten. Auch wenn man Verträge auf 2 Jahre abschließen, der Akku ist bei den meisten nach nem Jahr durch. Außer natürlich das Teil liegt nur in der Ecke, aber wenn man wie ich viele Intensive Apps benutzt wie Spotify über Bluetooth streamen, Youtube und 1-2 Games, dann wird der Akku jeden Tag komplett geladen und dann is da halt schnell Feierabend.
Da machst du aber irgendwas falsch, dass der Akku nach nur einem Jahr "durch" ist dürfte dir selbst bei täglichem Laden nicht passieren. Komme selber ungefähr auf 1-2 Tage Nutzungsdauer und habe bisher noch keine Veränderung wahrnehmen können, durch das Update auf Android 6 Mitte des Jahres ist die Laufzeit gefühlt eher besser geworden. Und ja, wenn man "nichts" mit seinem Smartphone macht, ist auch noch deutlich mehr drin...

Ich kenn eig. kaum noch jmd., der sein handy bis zu 2 Jahren hat.
So unterscheiden sich halt die Nutzer und deren Umfeld. Meiner Erfahrung nach geht der Trend seit ~2 Jahren dazu, sein Smartphone länger zu benutzen, weil die Vorteile von neuen Geräten einfach kleiner werden. Die Displays sind groß und hochauflösend genug, die Kameras für Schnappschüsse ebenfalls; in meinem Umfeld reicht das den Meisten um ihr Smartphone a) 2 Jahre bis es vertraglich ein Neues gibt, oder b) bis das Alte wirklich irgendetwas hat, zu nutzen.
 

pminnieur

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Warten wir mal ein paar Jahre, das Konzept ist definitiv nicht für die Tonne. Stand der Technik gibt es wohl einfach noch nicht her.
Ich hätte mir jedenfalls mein persönliches Handy bauen können: gutes Display, Audio Jack, SD-Karte/SSD, fetter Akku. Das wars!
 

MSSaar

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Das, was es schon ewig modular bei einem Handy gibt, ist der Akku. Wenn es Google nicht mal schafft, diesen austauschbar zu machen, sollte man es lassen.
 

Dwyane

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Ich schließe mich meinem Vorredner an. Die Zeiten wo man alle 2 Jahre auf ein neues Smartphone wechseln musste sind vorbei. Die neuen Geräte von heute bieten gegenüber denen ab 2013/14 immer noch keinen dinglichen Wechselgrund. Die Hardware ist auch heute noch schnell genug und bei den Software Updates ist es ja heute auch einfacher aktuell zu bleiben bzw. wird man von vielen Herstellern nicht mehr so schnell allein gelassen.
 

Freezehead

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Schade.
Aber gut, viel habe ich mir nicht erhofft. Alleine die Entwicklung ist zum Scheitern verurteilt. Die ganze Verbindung der Module mit Berücksichtigung auf Preis und so.....
Wir Technik-Freaks werden wohl noch warten müssen :D :hammer_alt:
 

legan710

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Ich denke auch, dass die Nachfrage nach einem Modularen Smartphone nicht vorhanden ist. Weder in der abgespeckten Version noch in der vollmodularen, ursprünglich angestrebten Variante.

Nicht nur, weil G5 und Moto damit mehr oder weniger scheitern, sondern hauptsächlich, weil die Kunden das weder brauchen noch verstehen und sogar den Trend weg von bestehenden Modulen (Akku, SD, absehbar SIM) weitestgehend akzeptieren.

Ausserdem, und das ist in meinen Augen der größte Knackpunkt, reicht die Leistung im Grunde schon seit Jahren aus. Schon seit etwa 2013 mit Nexus 4 und Galaxy S4 oder Iphone 5 sind Geräte auf dem Markt, die mit aktueller Software nach wie vor "gut genug" laufen (würden).

ein neues Smartphone braucht man nur aus drei Gründen: Konsumrausch, Defekt/Schaden oder aufgrund mangelnder Sicherheits-Updates und (längerfristig) fehlender Unterstützung älterer OS Versionen.
 

Miuwa

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Also, dass man noch nicht mal den Akku oder den Flashspeicher wechseln/ergänzen konnte spricht meiner Meinung nach für ein völlig verfehltes Produktdesign. Ob das jetzt technisch oder politisch / produktstrategisch bedingt war sei mal dahingestellt (beides erscheint mir plausibel).

Dass eine Konzeptstudie deutlich klobiger ausfällt als andere Smartphones sehe ich jetzt nicht so als Problem. Generell macht es auf mich den Eindruck, als hätte man ein existierendes Smartphone genommen und auf die Rückseite den Rahmen für die Module geklebt.
 

v_ossi

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[...]Nicht nur, weil G5 und Moto damit mehr oder weniger scheitern, sondern hauptsächlich, weil die Kunden das weder brauchen noch verstehen und sogar den Trend weg von bestehenden Modulen (Akku, SD, absehbar SIM) weitestgehend akzeptieren.[...]
Wobei das Problem hier mMn eher bei der konkreten Umsetzung liegt. Warum sollte ich mir ein teures Smartphone kaufen und dann noch einige hundert Euro in Module investieren, die ich beim nächsten Smartphone schon nicht mehr benutzen kann? Die zweifelhafte Qualität der Module tut dann ihr übriges dazu. Die Hasselblade Kamera Mod soll ja nicht wirklich überzeugend sein und bei LG bekomme ich nur ein Rädchen für den digitalen Zoom; sollte selbst dem größte Deppen klar sein, dass das Konzept am Markt vorbei geht und kein Bestseller wird.

Hätte man hingegen einen Standard für Kameras, ähnlich wie MicroSD um die Speicherkapazität zu erhöhen, könnte ich mir das schon eher vorstellen. Im Urlaub unabhängig vom OS/Modell einfach das Objektiv mit Sensor mitnehmen und los geht's. Oder vergleichbar zum Bluetooth Lautsprecher, der auch mit jedem Smartphone funktioniert.
 
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