News Mining-Bremse: NBMiner und T-Rex-Miner beschleunigen GeForce RTX „LHR“

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NoNameNoHonor schrieb:
Ich kenne keine Fiat Blase
Der Begriff ist vielleicht ein bisschen schwierig, zugegeben. Aber das aufgrund der massiven Erhöhung der Geldmenge ohne Erhöhung der Goldreserven dahinter und ohne Erhöhung der im Umlauf befindlichen Wirtschaftsgüter der Wert einer Währung massiv abnimmt, ist einfachste Finanzwissenschaft und schlicht und einfach wahr.

Blase gibt es natürlich immer nur bei den anderen. Türkei bei der Währung, Hypotheken in der USA... Ich teile nicht die Sicht, dass unser Währungssystem zusammenbrachen und durch bestehnden Cryptos wie BTC ersetzt wird. Aber unser Geldsystems steckt in einer Krise, das kann man wohl sagen.

Und das viele Notenbanken daran arbeiten die eigenen Währung als Coin herauszugeben - was es ja im übrigen auch schon lange gibt - ist auch Fakt
 
elmex201 schrieb:
Kann ich damit das Brötchen beim Bäcker bezahlen?
Zumindest kannst Du Deine Steuern damit bezahlen z.B. in Zug.

Die meisten Cryptos sind übrigens nicht PoW und haben daher auch fast keinen Energieverbrauch. Dass der ineffiziente BTC zum digitalen Gold geworden ist, ist ein Witz der Techgeschichte, hat aber nichts damit zu tun, dass z.B. USDT und andere Zahlungsmittel dieses Problem nicht haben. Man kann auch ohne hohen Energieverbrauch mit Cryptos zahlen, wenn man das wollte.
 
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elmex201 schrieb:
Bitcoin-mining ist nicht Teil der menschlichen Bedürfnispyramide[...] hat keinen praktischen oder gesellschaftlichen Nutzen[...]

so wie das auto nicht teil der menschlichen bedürfnispyramide war. oder das internet. oder strom. vor vielen vielen jahren. ja, all diese drei technologien bekamen ebenfalls gegenwind.
man kann natürlich ordentlich dagegen mauern und alle zeichen des marktes weiter ignorieren. oder man nimmt adaptiert sich und nimmt was dabei mit. aber wir müssen uns eh nicht groß drüber unterhalten und diskutieren. wir warten einfach 15 jahre und gucken wo wir sind ;) und dann wird's die geben die davon profitiert haben und die, an denen der trend vorbeigezogen ist. sowohl auf privater ebene, staatlicher als auch institutioneller ebene.
und müsste ich persönlich mein einziges pferd auf etwas setzen, wüsst ich auf was. am ende kanns in die eine oder andre richtung ausgehen. nur halte ich eine richtung für wahrscheinlicher.
 
Asenerbe schrieb:
Bei so viel Doppelmoral kann man nur mehr kotzen. Gaming, Kreuzfahrt,... ALLES nur GIER nach Unterhaltung!
Bloß weil diese Dinge dich nicht stören, sind sie plötzlich in Ordnung. Wenn jemand Geld verdienen will, ist es plötzlich "böse" Gier.
Du hast die Vokal "Gier" verstanden aber nicht den Inhalt. Bitcoin erfüllt keine menschlichen Bedürfnisse und hat keinerlei Mehrwert. Bitcoin ist kein Wert an sich. Im Gegenteil es wird wertvolle Energie und andere Ressourcen dafür vernichtet bzw. gebunden. Letztendlich dafür, dass sich einige wenige auf Kosten vieler bereichern.

So und jetzt zum eigentlichen Inhalt den menschlichen Bedürfnissen. Dieses Fass haben die Krypto-Jünger aufgemacht, in dem gesagt wird dieses oder jenes z.B. Videospiele, Kreuzfahrten wäre böse Verschwendungen. Wenn man das runterbricht, dann bleibt am Ende nur ein asketischer Lebensstil übrig wo der Mensch nur noch trocken Brot und Wasser konsumieren darf.

Ein Mehrwert wird durch Kryptomining nicht gewonnen. Während ein Bauer Energie und Ressourcen verwendet, um Nahrungsmittel herzustellen, die ein Teil der menschlichen Bedürfnisse stillen, vergeudet ein "Miner" diese Ressourcen für digitales Spielgeld.

Asenerbe schrieb:
Kryptos sind nicht nur Währung!
Sie heißen Kryptowährungen. Das steckt also schon im Namen. Andere bezeichnen das als "digitales Gold".

Asenerbe schrieb:
Anstatt wie besessen zu hetzen, könnte man sich mal darüber informieren.
Mimimi. Hetze, Hater usw. Dann klär mal auf was ist der Mehrwert für alle? Digital bezahlen kann ich auch mit Paypal & Co. Dafür braucht man keine Kryptowährungen.

Asenerbe schrieb:
Die ganzen Kryptohater merken gar nicht, wie die Realität bei ihnen vorbeizieht.
Du meinst der Zug der ihnen vorbeizieht, wenn sie nicht rechtzeitig investieren? Denn mit Realität hat die Kryptoblase wenig zu tun. Hier sprechen sich die Kryptojünger sich gegenseitig Mut zu und erhoffen sich in der Zukunft ein Millionärs-Lifestyle ohne dafür arbeiten zu müssen. Also genau das, was du jetzt als "Verschwendung" bezeichnest.

Es ist völlig egal, ob man etwas gut oder schlecht findet. Wenn es einen nachhaltigen Mehrwert für alle hat, dann setzt es sich über die Dauer auch durch. Aber diesen Mehrwert sehe ich nicht. Wie denn auch? Auch in Zukunft müssen die Menschen Arbeiten gehen, Ressourcen erschließen und damit Waren und Dienstleistungen erschaffen. Das ist die Wirtschaft und jeder ist Teil davon. Egal ob Paketbote, Bäcker, Lehrer, Kreuzfahrtkapitän, Schiffsarzt, Matrose usw. Dass das aktuelle Wirtschafts- und Währungssystem Probleme hat, ist auch nichts Neues aber Kryptos sind nicht Lösung, sondern ein Symptom dieses Systems.
 
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naicorion schrieb:
Es gab einen recht stabilen Gegenwert anderer Naturalien, leicht zu transportieren und von den meisten anerkannt.

Berechtigter Einwand, gutes Beispiel: aber wo ist da die Stabilität bei Krypto? Bitcoin und Co sind die Ware, immer die selbe, ohne Konsumenten, die Währung dahinter bleibt Fiat, dein Erfolg wird in Fiat gemessen. Dass ich auch bei Fiat und Kippen nicht weiss, was es morgen Wert ist, ist doch kein Grund es noch schlechter zu machen und Spekulationen anzufangen.

Xes schrieb:
Man verärgert und verliert also langjährige Kunden für einen aktuell guten, aber riskanten Markt wo niemand vorraussagen kann, wie lange er noch profitabel bleibt.

Ist bei mir der Fall. Pläne von 2020 habe ich über 2021 erstmal auf 2022 geschoben, aber mir wird auch immer mehr klar, dass ich veilleicht gar keine neue Grafikkarte brauche. Also auch nicht um Spass zu haben.

Ranii schrieb:
Nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Länder folgen...

Oder Mining verbietet. Oder sonstwas. Das ist ja nur Teil der Spekulationsblase. Ein Sieg für alle, die es sich leisten konnten, Bitcoin zu minen und es Leuten zu verkaufen, von denen die Hälfte wegen der korrupten Versagerregierung unterhalb der Armutsgrenze lebt. Das ist wie Elektromüll zum verbrennen nach Afrika schicken.

Stahlfront schrieb:
Ich glaube, vorher crasht deine Fiat Blase. Biden gibt sich eh schon alle Mühe. 5,4% Inflation... Viel Spass ihr Träumer, mit eurem "sauberem" Fiat(klo)papier.

Hyperkapitalismus goes boom. Dann kann ich endlich Leuten ihren Ferrari finanzieren um mir beim Bäcker Brötchen zu kaufen. Das wäre halt ein riesen Spass für alle "Investoren". Ein gesellschaftliches Interesse besteht nicht. Ist ja auch keine Währung.

naicorion schrieb:
Deutschland findet Kryptos doof und lässt andere das Geschäft und dem Fortschritt machen.

Wo ist denn jetzt das Geschäft? Ok, da hat ne Spielzeugfabrik aufgemacht, die verkauft Sammelkarten mit Nummern drauf die ich mit anderen tauschen kann. Und wenn ich cool sein will, kann ich jemandem sein Häuschen auf den Kanaren finanzieren und darf mitspielen.

Asenerbe schrieb:
Selbst wenn keine neuen Investoren kommen würden ( was unmöglich ist ) in deiner Welt bekommen die alten Investoren wohl nie mehr neue finanzielle Mittel?! An solchen "gehaltenvollen" Kommentaren, sieht man super das Niveau der Cryptohater. :D

Überbevölkerung ist natürlich ein Thema mit dem man sich auseinandersetzen muss. Bis dahin gibts ja noch Leute, die wenig Lust haben jemandem den Privatjet zu finanzieren, als Gegenleistung für die Hoffnung auf ein neues Boot. Denn innerhalb der Peergroup wird ja kein Wert generiert. Erst wenn man den an Aussenstehende verkaufen kann. So lange werden halt nur Schulden rumgereicht. Der letzte zahlt die Zeche. Crypto ist ein Ausstiegsmarkt.

time-machine schrieb:
Das ist das Resultat jahrelanger anti krypto News Politik, die treuen Leser haben brav mitgespielt und ihr Geld in Sparbücher und bausparverträgen angelegt.

Ja natürlich ist Deutschland das Land der kleinen Sparer, das war doch schon immer so, warum es leugnen? Betongeld und Kopfkissen sie die meist verbreiteten Anlagen. Ich höre zwar immer von "Potential" aber irgendwie wird das seit je her posaunt, aber da kommt nichts, ich sehe nur eine Konzentration der Mittel von Kleinanlegern/-verlierern in die Taschen der großen Macher - aber irgendwie sind wir trotzdem noch nicht alle Millionäre. Blockchain, tolle Technologie, aber für den Einsatz als Währung kaputthyperkapitalisiert. Hör doch selber mal auf zu bashen und freu dich über die Gewinne die du einfährst. Oder funktionert dein System mit Gegenwind nicht?

Asenerbe schrieb:
Die ganzen Kryptohater merken gar nicht, wie die Realität bei ihnen vorbeizieht. Die Verknüpfungen der Kryptos in die Wirtschaft sind schon so stark, dass der absolute Crash von Kryptos, wie die Hater ihn sich wünschen, undenkbar ist.

Ja, wirklich schlimm, das prangere ich auch gerne an. Ok, da ist der Typ, der seine Uhr ins Bild hält, irgendwas mit Kurs nach oben, Panikmache als Text drunter, und er erzählt was von Kursen. Aber ich fidne den Part nicht, in den er erzählt, wo das Geld denn herkommt, wenn nicht aus den Taschen derer die jetzt einsteigen. Und wo das hinführen soll, wenn Marktsättigung erreicht ist und niemand neues dazukommt. Und wie hier Gewinne erzielt werden, ausser durch den Verlust der Neuanleger. Oder aus Inflationsgeschäft. Alles wächst immer irgendwie weiter. Erinnert mich an Krebs. Was bewegt Menschen denn dazu, sich das selbe Produkt zu immer höheren Preisen einzukaufen, als immer höhere Preise beim Verkauf zu erzielen? Wo ist da die Wertschöpfung? Klar erreicht der Bitcoin so irgendwann eine Million. Weil irgendwer eine Million frisches Kapital in den Pool wirft, das irgendwo anders wieder in Fiat umgewandelt wird.

naicorion schrieb:
Da kannst Du in Zukunft ohne Börsen-, Makler-, Bank-, Verwahrgebühren Wertpapiere handeln und halten. Das erhöht massiv die Rendite der Altersvorsorge von Millionen Menschen, weil die Gebührenabzocke auf den Sparguthaben verringert wird. Ziemlich cool, oder?

Also dient das alles nur der Symptombekämpung? So wie Inflation einfach hinzunehmen und dafür Lotto, Aktien oder Fonds zu spielen? Das Geld aus dem wachsenden "Firmenwert" muss ja irgendwo herkommen, der ganze Spekulationshandel zieht doch die Gewinne für Leute die sich das leisten können doch aus der Insolvenz kleinerer Unternhemen, der Lohneinsparung durch Inflation, höheren Endkundenpreisen, Steuervermeidungen. Wie viel Arbeitsplätze hat das schon vernichtet? Wie viele Menschen sind deswegen überhaupt erst arm geworden?

naicorion schrieb:
Aber unser Geldsystems steckt in einer Krise, das kann man wohl sagen.

Absolut! Aber gibt es hier vllt eine Schnittmenge zwischen den Ursachen für die Kriese von Fiat und den Mechanismen hinter Crypto? Ich sehe nicht, dass hier langfristig ein anderes Ergebnis erzielt wird. Aber vllt kommen wir mit Crypto schneller zum Ziel. Egal was das sein mag.

sav1984 schrieb:
und dann wird's die geben die davon profitiert haben und die, an denen der trend vorbeigezogen ist.

Und die, die den Profit bezahlt haben. Denn da geht nicht jeder mit einem Plus bei raus. Oder woher kommt die Geldvermehrung?
 
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elmex201 schrieb:
Aber diesen Mehrwert sehe ich nicht.
Damit ist doch alles gesagt von deiner seite aus. Es ist auch ne ehrliche antwort. Eine die man viel zu selten liest, ein "ich sehe den wert nicht" oder "ich verstehe es nicht" und alles ist gesagt.
Das ist jetzt nicht speziell auf dich gemünzt, eher generell in den diskussionen. Die meisten posts haben nicht mehr inhalt als die von mir beschriebenen antworten, aber in langen texten verfasst die einem förmlich ins gesicht schreien "ICH VERSTEH ES NICHT".

Aber warum tested man dann nicht einfach mal die möglichkeiten die kryptos bieten selbst? Eigene erfahrungen machen ist die beste möglichkeit zu verstehen.
elmex201 schrieb:
Du meinst der Zug der ihnen vorbeizieht, wenn sie nicht rechtzeitig investieren?
Ähm genau den. Aber sei beruhigt, du wirst die angebote auch in 10 jahren nutzen können. Der zeitpunkt des investments ändert ja nichts an der funktion oder dem angebot. Es wird sogar wesentlich sicherer sein, weil sich bis dahin herauskristallisiert hat welche DeFi-apps und systeme langlebig sind.

Es ist übrigens der selbe zug, der schon mal vorbei gefahren ist als google und amazon losfuhren. Als dieser schon fahrt aufgenommen hatte hielt man 2004 noch google und amazon für nicht tragfähige geschäftsmodelle. Ein internet buisiness erzeugt ja keine werte war die einhellige meinung. Man ging sogar davon aus, dass man 2014 nicht mal mehr wisse was google gewesen sei. So ist das halt mit neuen dingen die bisherige konventionen brechen und es noch keine lehrbücher darüber gibt und man es entweder sieht und versteht oder eben nicht.
 
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Asenerbe schrieb:
WAS hilft dem kleinen Mann?
Dem kleinen Mann hilft jederzeit verfügbares Geld. Für den Kryptoblödsinn braucht man Hardware, Software, ne vertrauenswürdige Kryptobörse. Die meisten Leute wollen sich damit nicht auseinandersetzten oder können es nicht.
Asenerbe schrieb:
Zuhause sitzen und dumm zocken?
Falls du dein beschränktes Weltbild mal aufbrechen möchtest: zocken dient der Unterhaltung. Mit zocken verdienen einige Leute sehr viel Geld. Das ist eine sinnvolle Beschäftigung.
Asenerbe schrieb:
Komik pur, wie solche Mensch wie du, andere als dumm hinstellen....
Ich habe niemanden per se als dumm hingestellt. Ich verachte nur deine Arroganz und die aller anderen
wie dir, die auf auf Teufel komm raus Kryptowährungen, inklusive aller Nachteile, ohne jemals darüber nachzudenken über den grünen Klee loben, und andere Argumente nicht gelten lassen.
Asenerbe schrieb:
Hab ich doch geschrieben.
Du hast gar nichts geschrieben. Du wiederholst nur was all die Kryptopropheten da draußen dir und deinesgleichen vorbeten. Ich werfe dir vor das du und deinesgleichen nicht nachdenken, über das was sie tun. Du und deinesgleichen könnt weder stichhaltig beweisen das Kryptowährungen sinnvoll sind noch das sie als nachhaltig oder sicher angesehen werden können.

Die Blockchain ist eine gute Idee aber Leute wie du sind wieder nur auf die Idee gekommen ohne Arbeit den maximalen Profit für sich selbst rauszuschlagen, auf Kosten aller anderen.

Asenerbe schrieb:
Das sind alles nur Verschwörungstheoretiker.
Die Frage hast du dir selbst beantwortet. Aber um dich (wissend das es eine rethorische Frage war) zu bestätigen: die meisten dieser Typen sind Verschwörungstheoretiker.

Bist du ein Finanzmarktguru? Dann kannst du uns alle hier ja mal ins Bild setzen und uns über den nächsten großen Crash informieren. Oder hast du deine Informationen nur von den Hans-Meiser-Warnung-es bricht-bald-alles-zusammen Werbebildchen die früher oder später in jedem Browser auftauchen?

Weiterhin bin ich ja mal gespannt, was du und deinesgleichen machen, wenn der prophezeite Zusammenbruch wirklich mal kommt. Ich bin gespannt wie ihr ohne Strom an eure Kryptowährungen rankommt.
Ich verrate dir was. Wenn es wirklich mal soweit kommt, dann ist nur Bares Wahres, oder Gold und Silber oder meinetwegen Kronkorken. Wenn du mit einem Smartphone, mit deiner Kryptobörse drauf rumwedelst wird dir das höchstens geklaut.

Ich möchte hier auch darauf hinweisen, daß ich mit dem FIAT-Finanzsystem in großen Teilen auch nicht einverstanden bin, aber Kryptowährungen sind einfach kein Ersatz dafür.
 
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Alienate.Me schrieb:
Damit ist doch alles gesagt von deiner seite aus.
Ich habe nicht geschrieben, dass ich das nicht verstehe (Ich verstehe es), aber ich sehe kein Mehrwert für die Allgemeinheit darin. Jetzt ist es deine Aufgabe diesen angeblichen Mehrwert für die Allgemeinheit zu erläutern. Einige tun so als wären Kryptowährungen eine neue Energiequelle, die der Menschheit neue Möglichkeiten eröffnet.

Den einzigen Mehrwert den ich derzeit sehe ich als Transaktionsmittel für illegale Aktivitäten. Sei es Drogenhandel, Erpressungen, das Umgehen von Sanktionen usw.

Alienate.Me schrieb:
Der zeitpunkt des investments ändert ja nichts an der funktion oder dem angebot. Es wird sogar wesentlich sicherer sein, weil sich bis dahin herauskristallisiert hat welche DeFi-apps und systeme langlebig sind.

Es ist übrigens der selbe zug, der schon mal vorbei gefahren ist als google und amazon losfuhren.
Ich suche aber keine Investmentmöglichkeit. Dafür ist das auch das falsche Forum. Aber damit verdeutlichst du deine Absurde Casino-Mentalität. Die Finanz-Desperados versuchen damit den goldenen Schlüssel für eine leistungslose Zukunft zu finden, in denen ihnen die gebratenen Tauben nur so in den Mund fliegen. Nur weil sie rechtzeitig auf die "richtige Zahl" gewettet haben. Tatsächlich müssen in Zukunft die Menschen normal arbeiten gehen und notwendige Waren und Dienstleistungen für uns alle erschaffen.

Kryptowährungen sind die neuen Tulpenzwiebeln.
 
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chorn schrieb:
Und die, die den Profit bezahlt haben. Denn da geht nicht jeder mit einem Plus bei raus. Oder woher kommt die Geldvermehrung?

absolut. auch die, die den profit gezahlt haben. so sieht die realität aus. ich bin dabei.
 
elmex201 schrieb:
Ich habe nicht geschrieben, dass ich das nicht verstehe (Ich verstehe es), aber ich sehe kein Mehrwert für die Allgemeinheit darin. Jetzt ist es deine Aufgabe diesen angeblichen Mehrwert für die Allgemeinheit zu erläutern. Einige tun so als wären Kryptowährungen eine neue Energiequelle, die der Menschheit neue Möglichkeiten eröffnet.

Den einzigen Mehrwert den ich derzeit sehe ich als Transaktionsmittel für illegale Aktivitäten. Sei es Drogenhandel, Erpressungen, das Umgehen von Sanktionen usw.

Drogenhandel, Erpressungen, bla,bla,bla,.. Nichts verstehst du! Außer dümmlichen Bildzeitungsüberschriften nachplappern kommt nichts von dir.

Wie vorne schon X mal wiedergekäut, investieren viele große Firmen in Kryptos oder haben Partnerschaften.
IBM, Google, Amazon.... und 1000 andere!

Aber schon klar. Die wollen alle nur ihre Drogen im Darknet verkloppen, stimmts?
 
elmex201 schrieb:
Hier sprechen sich die Kryptojünger sich gegenseitig Mut zu und erhoffen sich in der Zukunft ein Millionärs-Lifestyle ohne dafür arbeiten zu müssen
Der grandiose Witz an dieser Sache ist ja, das die Kryptojünger sich elektrisches Geld farmen um damit am Ende einen Lebenswandel führen zu können, in dem sie praktisch alles nur mit FIAT-Geld bezahlen können, dessen Ende sie regelmäßig beschwören.
 
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elmex201 schrieb:
Ich habe nicht geschrieben, dass ich das nicht verstehe (Ich verstehe es),
Du hast ja auch geschrieben du siehst den wert nicht, was ja auch zu dem passt was du hier inhaltlich schreibst. Es deutet aber auch nichts darauf hin, dass du dich ernsthaft mit dem thema auseinander gesetzt hast. Nicht mal mit den basics.
Z.b. hast du geschrieben das megawattstunden für transaktionen verbraten werden, was aber eben nicht stimmt. Für die transaktionen reicht nen taschenrechner von der leistung her, es macht keinen unterschied ob 0.01Wh zur verfügung stehen oder 1000TWh die anzahl an tx pro sekunde bleibt gleich. Die energie dient einzig der sicherheit des netzwerkes. Die steigende sicherheit ist ein grund für das wachsende vertrauen und damit eingehende verbreitung der tech.
elmex201 schrieb:
Einige tun so als wären Kryptowährungen eine neue Energiequelle, die der Menschheit neue Möglichkeiten eröffnet.
Ja kryptos eröffnen der menschheit komplett neue möglichkeiten, sowie es das internet auch schon gemacht hat.
Es gab vorher noch nie ein globales finanzsystem das vor staatlicher einflussnahme geschützt ist. Für über 75% der menschheit die keinen zugang zu jeglichen finanzsystemen haben ist das ein großer fortschritt. Dieses system arbeitet auch wesentlich gerechter, bietet jedem die gleichen möglichkeiten. Ob du nun 1mio€ oder 0.5€ hast macht hier keinen unterschied, es wird niemandem der zugang verwehrt. Der mit 1mio bekommt die gleichen zinsen wie der mit 0.5€.
elmex201 schrieb:
Ich suche aber keine Investmentmöglichkeit. Dafür ist das auch das falsche Forum.
Nur verschwimmen hier die grenzen. Es ist ebenso eine neue tech als auch eine investitionsmöglichkeit. Man muss ja nicht die volatilen coins halten um am kryptomarkt teilnehmen zu können. Stablecoins werfen auch mehr zinsen ab als es irgendein TradFi produkt bietet.

elmex201 schrieb:
Die Finanz-Desperados versuchen damit den goldenen Schlüssel für eine leistungslose Zukunft zu finden
Völliger blödsinn, schon erstaunlich wie man mit 0 wissen über ein thema so viel schreiben kann und die eigene unfähigkeit mit herablassenden buzzwords überschminkt.
Es entsteht eine neue industrie und diese entsteht nicht durch faule dumme menschen, leistungslos ist daran gar nichts. Der rest ist wie bei jeder investitionsmöglichkeit, zur richtigen zeit das richtige tun und es kann einem gutgehen. Würdest du auch amazonaktien käufer von 1998 hinterherrufen sie seien an einer leistungslosen gesellschaft interessiert??
elmex201 schrieb:
Kryptowährungen sind die neuen Tulpenzwiebeln
Wie lief das denn mit den tulpenzwiebeln ab?
Wie läuft das mit kryptos?
Vergleiche beiden geschichten und finde deinen denkfehler.
Aber lass mich raten, über die geschichte der tulpenzwiebeln weißt du in etwa so viel wie über kryptos?
 
Oh mann, hier geht es ja ganz schön zur Sache. Für meinen Geschmack ist da hier mittlerweile zu viel geflame, und die Grenzen des persönlichen Respekts sind mit Unterstellungen und Anfeindungen m.E. überschritten.

time-machine schrieb:
Dies könnt ihr gerne auch bei konzernen wie Nestlé, Ferrero, monsanto, Apple und die gesamte elektro Industrie machen, dies wäre glaubwürdiger als kryptos die unglaublich Potential haben, als das reine Böse darzustellen.
"Das reine Böse" klingt nach schwarz-weiß. Wenn Du "Ihr" schreibst kannst Du nicht all denjenigen, die gegen bestimmte Aspekte von Kryptowährungen (Energie- / Resourcenverbrauch) argumentieren unterstellen, dass sie diese als komplett schwarz ansehen.

Ich sehe durchaus, dass einige Kryptowährungen auch sinnvolle Dinge möglich machen, wie z.B. Smart Contracts (das geht mit BTC aber z.B. nicht). Auch die Blockchain-Technologie, auf der die Kryptowährungen basieren, "an sich" kann für sinnvolle Zwecke angewendet werden, z.B. in der Logistik (nur bitte nicht für digitale Impfzertifikate... Insider Witz: "fünf Blockchains"... ).

naicorion schrieb:
Die meisten Cryptos sind übrigens nicht PoW und haben daher auch fast keinen Energieverbrauch. Dass der ineffiziente BTC zum digitalen Gold geworden ist, ist ein Witz der Techgeschichte, hat aber nichts damit zu tun, dass z.B. USDT und andere Zahlungsmittel dieses Problem nicht haben. Man kann auch ohne hohen Energieverbrauch mit Cryptos zahlen, wenn man das wollte.
Die "Verschwendung" durch Proof of Work ist zumindest meine Hauptkritik. Mit Proof of Stake sieht das schon mE, schon deutlich anders aus.

dgneo schrieb:
Man kann sehr wohl mit Bitcoin anonyme Zahlungen abwickeln.
Das ist richtig. Aber sobald man BTC in reales Geld (oben FIAT genannt) umtauschen möchte, muss man sich meines Wissens nach zu erkennen geben. Geldwäsche geht dann nur, wenn man größere Beträge aus kriminellen Handlungen in kleine Beträge aufsplittet und dann über div. Transaktionen über mehrere Wallets hinweg verschleiert.
Wobei nicht alle anonymen Zahlungen kriminellen Zwecken dienen. Viele gehen auch lieber mit einem Geldkoffer (aus legalem Erwerb) ins Autohaus, um sich einen Porsche zu kaufen. Ich wette, im Sexshop zahlen die meisten Kunden auch mit Bargeld. Diese Möglichkeiten sollten m.E. auch immer erhalten bleiben, um die Privatsphäre zu schützen. Für die Fälle ist nur Bares Wahres.
 
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SilentNewbie schrieb:
Viele gehen auch lieber mit einem Geldkoffer (aus legalem Erwerb) ins Autohaus, um sich einen Porsche zu kaufen. Ich wette, im Sexshop zahlen die meisten Kunden auch mit Bargeld. Diese Möglichkeiten sollten m.E. auch immer erhalten bleiben, um die Privatsphäre zu schützen. Für die Fälle ist nur Bares Wahres.
Leider wird es einem nichts mehr bringen mit einem Bargeldkoffer zb. ein Auto zu kaufen. Da die Firmen verpflichtet sind (bei uns in AUT) ab 10.000€ einen Nachweis für das Bargeld einzufordern und diesen dann für eventuelle Finanzamt anfragen aufzubewahren. Da könnte ich mir schon vorstellen mit einem COIN das "sauberer" zu lösen.
 
Ranii schrieb:
Bitcoin ist ein offizielles, gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador...
Nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Länder folgen...
Das würde ich nicht so hoch hängen - dem Präsidenten wird eine gewisse Nähe zu den Drogenbaronen nachgesagt. Seine Motivation Bitcoin in den Stand eines gesetzlichen Zahlungsmittels zu versetzen ist mit größter Vorsicht zu genießen.

Es zeigt allerdings durchaus ein Problem und eine Lösungsrichtung an: Viele Länder der dritten Welt sind sehr stark an den Dollar gebunden und damit von den USA auch hier angreifbar. Da gibt es sehr legitime Vorstellungen, wie man sich aus der Dollar-Umklammerung lösen kann.

Cryptowährungen können da einen Beitrag leisten, allerdings sicher nicht Bitcoin und wohl auch nicht Ethereum.

Zudem gibt es in den Ländern oft einen erschreckenden Mangel an Verwaltung - und gerade Besitzübertragungen oder Kredite ließen sich mit sehr geringem Aufwand hier mit Blockchain-Lösungen durchaus in die Fläche bringen. Zum Laden und Nutzen eines Smartphones brauchts auf der Nutzerseite nur eine lächerlich kleine PV-Anlage.

Was man sich als Deutscher kaum vorstellen kann: Es gibt Länder mit Mobilfunkempfang abseits von Großstädten und Autobahnen...

Das ist erst der Anfang...
 
dgneo schrieb:
Leider wird es einem nichts mehr bringen mit einem Bargeldkoffer zb. ein Auto zu kaufen. Da die Firmen verpflichtet sind (bei uns in AUT) ab 10.000€ einen Nachweis für das Bargeld einzufordern und diesen dann für eventuelle Finanzamt anfragen aufzubewahren. Da könnte ich mir schon vorstellen mit einem COIN das "sauberer" zu lösen.
Praktisch in ganz Europa - außer in Deutschland, dem Paradies für Schwarzgeld und Geldwäsche!

In Deutschland kann man auch immer noch Immobilien vollständig bar bezahlen...
 
dgneo schrieb:
Da die Firmen verpflichtet sind (bei uns in AUT) ab 10.000€ einen Nachweis für das Bargeld einzufordern und diesen dann für eventuelle Finanzamt anfragen aufzubewahren. Da könnte ich mir schon vorstellen mit einem COIN das "sauberer" zu lösen.
Geldwäschegesetz?
 
Alienate.Me schrieb:
Damit ist doch alles gesagt von deiner seite aus. Es ist auch ne ehrliche antwort. Eine die man viel zu selten liest, ein "ich sehe den wert nicht" oder "ich verstehe es nicht" und alles ist gesagt.
Das ist jetzt nicht speziell auf dich gemünzt, eher generell in den diskussionen. Die meisten posts haben nicht mehr inhalt als die von mir beschriebenen antworten, aber in langen texten verfasst die einem förmlich ins gesicht schreien "ICH VERSTEH ES NICHT".

Aber warum tested man dann nicht einfach mal die möglichkeiten die kryptos bieten selbst? Eigene erfahrungen machen ist die beste möglichkeit zu verstehen.

"ich sehe den wert nicht" oder "ich verstehe es nicht" sind zwei verschiede Sachen. Ich denke, ich verstehe es bis zu einem gewissen Punkt. Trotzdem sehe ich keinen Mehrwert, jedenfalls nicht für mich, und auch für viele andere nicht, sondern halt das Spekulationsgeschäft dahinter. Wenn die Leute innerhalb von Bitcoin keine Neueinsteiger brauchen, sondern das ein in sich geschlossenes System ist das einen Mehrwert generiert, warum wird das so gehyped? Warum wollen die überhaupt noch andere Leute in ihrer Elite? Ich sehe da kein humanistisches Potential drin. Ja, Unabhängigkeit von staatlichen Strukturen, Inflationsstabiltität, sind tolle Sachen - aber warum muss ich dafür erstmal jemand anderem seinen Urlaub finanzieren? Warum wird der riesen Vorteil von Krypto immer so dargestellt, als wenn ich da 1 Geld reinstecke und am Ende 2 Geld für mich rausfallen? Woher kommt die Differenz? Aus wessen Tasche? Na, aus meiner, wenn ich das einfach mal "teste". Ist aber keine Demo wie bei Steam, da bekomme ich mein Geld nicht einfach zurück. Lotto kann man auch nicht "testen" ohne jemand anderem für die blanke Hoffnung auf Profit die Taschen zu füllen.

Wäre schön, wenn von den Bitcoin Befürwortern auch mal was greifbareres kommt, als immer nur von Potential zu reden, oder man "soll sich halt mal informieren", oder Angstmacherei man würde den Trend verpassen.

Alienate.Me schrieb:
Es ist übrigens der selbe zug, der schon mal vorbei gefahren ist als google und amazon losfuhren.

Genau wie der Wirecard-Zug abgefahren ist. Erst wird über Bitcoin von Währung gesprochen, dann wieder von Investment, je nachdem wie das grade in die Argumentationskette passt. Da ist sich die Community offensichtlich nichtmal selbst drüber einig.

JanMH schrieb:
Der grandiose Witz an dieser Sache ist ja, das die Kryptojünger sich elektrisches Geld farmen um damit am Ende einen Lebenswandel führen zu können, in dem sie praktisch alles nur mit FIAT-Geld bezahlen können, dessen Ende sie regelmäßig beschwören.

Kreislauf.

Alienate.Me schrieb:
Dieses system arbeitet auch wesentlich gerechter, bietet jedem die gleichen möglichkeiten.

Es bietet jedem Typen im Kongo, der sich keine 3090 leisten kann, die Möglichkeit bei Blackrock oder Musk seine Bitcoins zu kaufen (=Produkt), von denen viele vom Markt zurückgehalten werden (HODL), um den Preis durch Verknappung des Angebotes hochzutreiben.

Alienate.Me schrieb:
Der rest ist wie bei jeder investitionsmöglichkeit, zur richtigen zeit das richtige tun und es kann einem gutgehen. Würdest du auch amazonaktien käufer von 1998 hinterherrufen sie seien an einer leistungslosen gesellschaft interessiert??

Die Leute SIND der leistungslose Teil der Gesellschaft. Dividenden werden aus Lohnkürzungen generiert, entweder, weil die Leute zu nem Hungerlohn arbeiten, weil deren Lieferanten zu nem Hungerlohn arbeiten, weil die Inflation ihr Einkommen dezimiert, weil sie einfach wegrationalisiert = gekündigt werden, oder Steuervermeidung betrieben wird. Woher soll denn der Mehrwert einer Firma kommen? Die Leute haben ja nicht einfach mehr Geld, also müssen andere Firmen dafür Pleite gehen. Und deine Leistung ist dann, zur richtigen Zeit aufs richtige Pferd gesetzt zu haben. Da sehe ich keinen Unterschied zu Krypto. Geld jemand anderem geben -> Billig kaufen -> HODL -> teuer verkaufen, oder mit dem eigenen Verlust andere Leute finanzieren. Ausstiegsmarkt. Aber kein Leistungsmarkt.
 
chorn schrieb:
Trotzdem sehe ich keinen Mehrwert, jedenfalls nicht für mich, und auch für viele andere nicht, sondern halt das Spekulationsgeschäft dahinter
Das ist eben eines der Probleme der Diskussionen hier: Das Thema ist wahnsinnig komplex und vielseitig und bedarf extrem viel Wissen um es auch nur weitgehend zu erfassen - was ich NICHT für mich Anspruch nehme.
Wenn man dann "pro" oder "contra" ist, akzentuiert man den einzelnen Punkt um den eigenen Standpunkt deutlich zu machen, kann aber natürlich nicht antizipieren, auf welchen Aspekt eine andere Person aus ist. Das sind vielleicht die Grenzen einer Forumsdiskussion bei so komplexen Themen, die ja auch für viele soziale oder Umweltaspekte haben.

Wichtig zu verstehen zum Mitdiskutieren ist wohl:
1. Die meisten Blockchains sind keine Währungen oder die Währung kann von der anderen Funktionalität getrennt werden. Es gibt tolle Anwendungen auf der Blockchain (hatte ein einfaches und konkretes Beispiel hier genannt, digitale Aktien), von denen die Mehrheit der Leute in Zukunft profitieren wird.

2. Stromfresser und Umweltkiller findet keiner per se cool (und das sollte man auch niemandem unterstellen) und sind ein Auslaufmodell. Jede neue Technologie ist zunächst einmal in gewisser Weise ineffizient und verbesserungswürdig. Ich will nicht verteidigen und diskutieren, wieviel Strom BTC z.B. braucht. Aber dieses Thema wird sterben. Ende des Jahres auf ETH und irgendwann auch auf BTC, weil Banken / Asset Manager / Instis aller Art nicht mehr in einen "Kohlecoin" investieren werden (können). Investments, die nicht "grün" sind werden verschwinden, auch BTC, wenn er nicht "grün" wird. Versucht z.B. mal einen Konsortialkredit für eine Amazonasölpipeline zu bekommen in 2021 oder für ein Kohlekraftwerk. Oder Anleger für einen Rüstungsfonds zu gewinnen. Da müsst Ihr lange suchen.

3. "Bezahlcoins" oder "Anlagecoins" sind kein Schneeballsystem. Richtig ist, das, wie bei Aktien auch, nur ein Bruchteil am Markt verfügbar ist. Aus dem Preis der gerade zuletzt verkauften Einheit ergibt sich die rechnerische Marktkapitalisierung. Das bedeutet aber nicht, das Leute tatsächlich 300Mrd. für Etherum bezahlt haben. Sobald aber einer für den letzten Coin 10k bezahlt hat, sind alle die ETH halten auf einmal auf dem Papier reich. Das bedeutet aber erst einmal gar nichts, denn daraus ergibt sich eben nicht, dass auf einmal 1.000Mrd. Kapital da sind, die unbedingt in ETH wollen. Ob es eine nachhaltige Anlageklasse ist, zeigt uns die Zukunft. In bin da selber in vielerlei Hinsicht skeptisch - fehlende Regulierung, Transparenz, technischer Verfall... Aber ich glaube z.B. auch nicht, dass Tesla Hunderte von Milliarden Wert ist, hatte die Aktie aber trotzdem. Investieren hat mit dem Abwägen von Chancen und Risiken zu tun und nur selten liegt man richtig, wenn man eigenen Überzeugungen folgt. Der eigene Horizont (ich meine auch meinen) ist in der Regel enger als die Möglichkeiten, die es heutzutage gibt.
chorn schrieb:
Genau wie der Wirecard-Zug abgefahren ist. Erst wird über Bitcoin von Währung gesprochen, dann wieder von Investment, je nachdem wie das grade in die Argumentationskette passt. Da ist sich die Community offensichtlich nichtmal selbst drüber einig.
Absolut ist das so. Designt war es als Zahlungsmittel. Dafür ist es zu langsam, zu energieintensiv und einfach veraltet. Aber es gibt ja auch nicht "die Community". Ich bin Technerd und habe Freude an der Technik und den Entwicklungen - BTC daher uninteressant. Im Finanzwesen werden damit Leute reich, die sehen das naturgemäß anders und wollen am Handel, an strukturierten Produkten, an der Verwahrung etc. verdienen. Dann gibt es die "Robin Hoods", die wirklich an eine bessere, fairere und manipulationsfreie Währung geglaubt haben. Das sind keine Idioten sondern oft intelligente Idealisten, die weiter an dieser Vision arbeiten, nur eben nicht mit BTC. Es entstehen neue Wertschöpfungsketten. Findet man die doof, macht man nicht mit. Dann kann man am Schluss lachen, wenn alles den Bach runtergeht, oder sich moralisch überlegen fühlen, wenn man "so nicht reich werden will", wenn es nachhaltig steigt. Wie in allen Investments gibt es widerliche Auswüchse, Betrüger und Leute, die unabhängig davon einfach mit coolen Ideen die Welt besser machen wollen. Nicht immer ist beides leicht voneinander zu unterscheiden und manche gute Idee stellt sich am Ende als überholt heraus oder umgekehrt.
chorn schrieb:
Dividenden werden aus Lohnkürzungen generiert, entweder, weil die Leute zu nem Hungerlohn arbeiten, weil deren Lieferanten zu nem Hungerlohn arbeiten, weil die Inflation ihr Einkommen dezimiert, weil sie einfach wegrationalisiert = gekündigt werden, oder Steuervermeidung betrieben wird
Nein, Dividenden werden aus den zurückbehaltenen oder laufenden Gewinnen oder aus dem Eigenkapital finanziert. Der Gewinn ist - je nach Branche mehr oder weniger - auch abhängig von den Löhnen, klar. Ich (und viele Millionen andere in D) arbeite in einer Firma die mich - aus meiner Sicht - anständig bezahlt und Dividenden bezahlt. Und läuft es besonders gut, kriegen die Mitarbeiter auch etwas ab, was ebenfalls nicht ungewöhnlich ist. Wenn ich selber Dividenden haben will, kaufe ich mir z.B. eine Allianz Aktie. Deren Mitarbeiter übrigens auch unglaublich gut bezahlt sind.
 
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