5/22 Windows XP 64 Bit für Spieler : ATi und Nvidia auf einem Athlon 64 im Vergleich

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Testsystem

  • Prozessor
  • Motherboard
    • Abit AV8 (Sockel 939, Via K8T800 Pro)
  • Arbeitsspeicher
  • Grafikkarten
  • Peripherie
    • Aopen AAP1648 DVD-Laufwerk
    • Hitachi Deskstar 7k250 250 GB SATA HDD (8 MB Cache)
    • Seagate 7200.7 120 GB E-IDE HDD (8 MB Cache)
  • Grafikkartentreiber
    • nVidia ForceWare 61.76 (32 Bit)
    • nVidia ForceWare 61.76 (64 Bit)
    • nVidia ForceWare 66.93 (32 Bit)
    • nVidia ForceWare 66.96 (64 Bit)
    • ATi Catalyst 5.1 (32 Bit)
    • ATi Catalyst 5.2 (32 Bit)
    • ATi Catalyst Beta 3 (64 Bit)
    • ATi Catalyst Beta 4 (64 Bit)
  • Software
    • Microsoft Windows XP Professional SP2
    • Microsoft Windows XP-64 SP2 (Build 1260)
    • Microsoft DirectX 9.0c

Beide Grafikkarten takten nach den offiziellen Spezifikationen von ATi und nVidia, sprich die GeForce 6800 Ultra hat einen Chiptakt von 400 MHz und einen Speichertakt von 550 MHz, die Radeon X800 XT-PE dagegen taktet mit 520 MHz beim Chip und mit 560 MHz beim Speicher.

Grundsätzlich versuchen wir in den Treibern die bestmögliche angebotene Qualität einzustellen, weswegen wir alle nVidia ForceWare-Treiber in der Einstellung „High Quality“ getestet haben um alle Filteroptimierungen zu deaktivieren, die die Bildqualität mindern würden. Leider ist es uns aber nicht gelungen alle diese Optimierungen im Treibermenü des ATi Catalyst Beta 3-Treiber für Windows XP-64 abzuschalten, da dort die entsprechenden Einstellungen einfach ausgegraut waren, auch bei Benutzung von treiberexternen Tools wie dem aTuner. Da der Windows XP-64-Treiber auch keine Installation des Catalyst Control Center zulässt, mit diesem man die Optimierungen ebenfalls ausstellen könnte, mussten wir die ATi-Karten mit allen aktiven Filteroptimierungen testen. Aus diesem Grund sind die Ergebnisse zwischen der GeForce 6800 Ultra und X800 XT-PE nicht vergleichbar, was aber auch nicht Ziel dieses Artikels ist.

Ganz entscheidend für den Test sind ausnahmsweise die verwendeten Betriebssysteme, weswegen sie hier auch kurz erwähnt werden. Als 32-Bit-Kandidat kommt Windows XP Professionell mit installiertem Service Pack 2 zum Einsatz. Das 64-Bit-Pendant Windows XP-64-Edition dagegen wird mit der für die Öffentlichkeit nicht verfügbaren Build 1260 getestet. Eigentlich sollte die zum Zeitpunkt des Tests neueste Version, der Release Candidate 1 (Build 1289), benutzt werden, allerdings gab es Schwierigkeiten beim ForceWare 61.76, da der RC1 eine veränderte INF-Struktur benötigt, die der erste offizielle 64-Bit-Treiber für den NV40-Chip aber nicht bietet.

Benchmarks

Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:

  • Synthetische Benchmarks:
    • 3DMark 01 SE Version 330
    • 3DMark 05 Version 1.1.0
    • Codecreatures 1.0.0
  • Spielebenchmarks:
    • Unreal Tournament 2003
    • Unreal Tournament 2004
    • Comanche 4
    • Halo
    • Far Cry Version 1.3
    • Valve-Stress-Test
    • Half-Life 2
    • Doom 3
    • Return to Castle Wolfenstein: Enemy Territory
    • Jedi Knight 3

Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, um die Grafikkarte möglichst hoch zu belasten. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1024x768 ohne Anti-Aliasing und den Anisotropen Filter entschieden, um die CPU-Last eines Treibers zu untersuchen. Als zweites haben wir 1600x1200 mit 4xAA und 16xAF verwendet, um so die Grafikkarte zu belasten.

Eigentlich wollten wir auch noch den synthetischen Benchmark Aquamark 3 in unsere Testspiele aufnehmen, allerdings bereitete das Programm in Verbindung mit Windows XP-64 Probleme. Selbst nach einer Neuinstallation ließ sich der Benchmark nicht starten, egal mit welcher Grafikkarte und welchem Treiber. Nach Ausführen der .EXE-Datei passierte einfach nichts - Aquamark 3 verweigerte den Dienst. Dieser Fehler liegt unserer Meinung nach am Programm selber, welches Schwierigkeiten mit dem neuartigen Betriebssystem zu haben scheint. Allerdings wird es wohl mit großer Wahrscheinlichkeit beim Erscheinen der Verkaufsversion einen entsprechenden Patch geben, der das Problem behebt.

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