Bericht Im Test vor 15 Jahren: 2,5-Zoll-HDDs mit 4.200 und 5.400 U/min im Vergleich

Frank

Chefredakteur
Teammitglied
Dabei seit
März 2001
Beiträge
5.857
tl;dr: Heute bei herkömmlichen SSDs abseits von M.2 lange Standard, waren 2,5-Zoll-Laufwerke vor 15 Jahren gerade erst auf dem Vormarsch. ComputerBase testete vier Modelle – zwei von Fujitsu und zwei von Toshiba – mit jeweils nur 60 GB Speicherkapazität. Geschwindigkeit und Preis sind mit heute nicht mehr zu vergleichen.

Zum Bericht: Im Test vor 15 Jahren: 2,5-Zoll-HDDs mit 4.200 und 5.400 U/min im Vergleich
 

deo

Vice Admiral
Dabei seit
Okt. 2005
Beiträge
6.916
Das war Quälerei.
Ich habe noch eine Fujitsu MHW21120BH 120GB, die auch nicht viel schneller ist. Die ist zwar aus einem HP Laptop aus 2007, aber noch damals waren nur SATA 150 üblich. Das DVD-Laufwerk war noch IDE.
Heute ist ein Laptop kaum langsamer als ein Desktop bei der Arbeit, aber damals wollte man wohl die Leute quälen, indem absichtlich die langsamsten Laufwerke verbaut wurden.
Der wahre Grund war wohl, dass Laptops sonst unbezahlbar wurden.

Benchmark Fujitsu MHW21120BH

804152
 
Zuletzt bearbeitet:

MilchKuh Trude

Lt. Commander
Dabei seit
Dez. 2006
Beiträge
1.650
Die 2040 von Fujitsu habe ich damals neu gekauft und letztes Jahr an einen Sammler verkauft.

In dem Artikel ist das ein wenig falsch dargestellt. Damals wären höchstens Enthusiasten auf die Idee gekommen das in einem Desktop zu verbauen. Und selbst das war nicht oft der Fall. Das sind IDE Platten. Das ging nur mit Adapter im Desktop.
 

Burner87

Lt. Commander
Dabei seit
Okt. 2005
Beiträge
2.010
Damals waren 2,5"-HDDs echt noch langsam. Ich habe 15 Jahre lang nur 3,5"-HDDs verwendet und vor rund 7 Jahren meine letzte 3,5er aus dem Desktop rausgeworfen. Seitdem verwende ich die Kombi SSD + 2,5". Temperatur, Lautstärke und Stromverbrauch sind damit optimal.
 

Botcruscher

Lt. Commander
Dabei seit
Aug. 2005
Beiträge
1.933
Lautstärke und Stromverbrauch sind in einem Fileserver optimal. Keine Ahnung was eine 2,5" Platte noch im Desktop soll.

Auf jeden Fall eine interessante Entwicklung in der Treiber für Fortschritt heute. Nachdem uns Intel ja gut verarscht hat. Der Flschenhals liegt heute wider bei der CPU:

"Mit dem schnelleren Ryzen-Prozessor erreichte die Aorus rund 750.000 IOPS, etwas mehr als mit dem Intel-System. Aber auch der Ryzen 9 war komplett ausgelastet." Q

Da liegt auch bei den Treibern noch jede Menge Potential.
 

rysy

Cadet 3rd Year
Dabei seit
Apr. 2005
Beiträge
40

aklaa

Vice Admiral
Dabei seit
Apr. 2009
Beiträge
6.926
Kann mich nicht mehr an 4200 U/m erinnern. Ich werde alt :daumen:
 

RYZ3N

Community-Redakteur
Teammitglied
Dabei seit
Mai 2018
Beiträge
8.215
Damals war der Preis pro Gigabyte schon eine Hausnummer, aber im Vergleich zu den 1990ern oder gar 1980ern schon in einem erträglichen Bereich.

C06582CB-46D4-4142-A644-13CE57A33E15.jpeg


Bei den SSDs ist es mir auch zuletzt noch einmal klar geworden wie sich die Preise entwickelt haben.

Meine erste SSD war Ende 2009 eine Intel X25M G2 Postville mit 160 Gigabyte. Die Rechnung habe ich noch hier liegen, 489,90 Euro. :D

Das Gefühl als das OS erstmalig auf einer SSD lag, unbeschreiblich. :)
 

deo

Vice Admiral
Dabei seit
Okt. 2005
Beiträge
6.916
Wenn der Laptop noch kein SATA hat, wird es schwierig, zumindest teuer, ihm eine SSD zu spendieren. Außerdem ist er dann kein Original mehr. ;)
 

Sternengucker80

Lt. Commander
Dabei seit
Sep. 2006
Beiträge
1.735
Die 2,5" HDDs, waren damals gut um die Igel oder Telekom S100 Box aufzurüsten.
Damit konnte man sich dann eine kleine Mediastation, Nas, usw. bauen.
Im PC, war es Geldverschwendung. Wesentlich teurer, langsamer und nicht wirklich leiser.
 

//differentRob

Lieutenant
Dabei seit
März 2006
Beiträge
590

Klassikfan

Captain
Dabei seit
Aug. 2009
Beiträge
4.013
60-GB-Platten.... ja, das ging damals noch!
Zu XP-Zeiten reichte es ja auch noch, eine Partition mit 8 GB (!!!) abzuspalten, um darauf das Betriebssystem und sämtliche Programme zu installieren. Eine Maßnahme, die heute seltsam wirkt, damals aber ein beruhigendes Gefühl gegen Schadprogramme darstellte, die gezielt Laufwerk C angriffen.

Heute wird es nach wenigen Wochen selbst auf einer 128GB-Systemplatte eng für System und Schattenkopien (von Programmen ganz zu schweigen), und mit 60 GB... öhm... ok, ein bis zwei Filme im BluRay-Format passen da noch drauf... :D
 
Top