News Netzneutralität: Bundesnetzagentur prüft nach StreamOn auch Vodafone Pass

Andy

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#1

estros

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#2
Ah, cool die Infos, dass der VF-Pass die gleichen Rahmenbedingungen bietet wie StreamOn. Sprich freiwillige Aktivierung durch den Nutzer, die Deaktivierung ist möglich und nach dem Datenvolumen werden Sie gedrosselt.😎
Interessant wäre noch beim Pass, welche weiteren Bedingungen die Anbieter erfüllen müssen. Sprich, ist es für die Streaming-Unternehmen kostenlos?!

Nebenbei seit erwähnt, dass definitiv mehr Musik-Dienste hinzu kommen müssen. So lohnt es sich nur für Video-Streamer.
 
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#3
Ist für mich vollkommen klar dass das nicht mit Netzneutralität vereinbar ist. Aber naja, solange man Anwälte hat die da ne Lücke finden und keine ernsthaften Strafen befürchten muss...

Wer glaubt, dass sowas hier für den Nutzer doch nur Vorteile hätte, der denkt zu kurz.
 
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#4
"Entertain" und ggF auch "VoIP" sind für mich auch Dienste die Vorzug erhalten. Hätte das Oligopol es wirklich geschafft als "Fair use" getarnte Volumenbeschränkungen auch (wieder) im Festnetz zu etablieren könnte man das nicht behalten.

Stream on ist Gesetzeswidrig. Macht doch endlich mal Vernünftige Angebote. Die 3 Anbieter in Deutschland sind sich einig, solange die Deppen für 30 Sekunden LTE bei voller geschwindigkeit 60€ Tarife abschließen.... ändert sich nix.
 

C.J.

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#6
Da kann man nur hoffen, dass diese Art von Diensten gekippt werden, auch wenn ich nicht sehr zuversichtlich bin. In Zukunft werden wir vielleicht noch mal froh darüber sein, wenn wir solche Auswüchse von Anfang an unterbunden haben.
 

DerPessimist

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#8
Leute, seid nicht blind!
Beim normalen Internet (erste Klasse) zahlt man Betrag xx und kann alles machen was man möchte.
Dann wurde eine zweite Klasse von Internet mit Volumenbegrenzung geschaffen.

Jetzt mit beispielsweise StreamOn wird das Internet der zweiten Klasse näher an die erste Klasse gebracht. Nun springen blinde Schafe um die Ecke und meinen, dass man so etwas verbieten müsste und es unfair sei.
Dabei ist hier genau das Gegenteil der Fall. Wie kann man nur so blind sein?

Die Konkurrenz wird schärfer, richtige Flatrates sind zu teuer bzw. belasten das Netz zu stark und deshalb kann man das Internet erster Klasse nicht für Kleingeld für alle gleichzeitig anbieten.
Deshalb schließt man wenigstens ein paar Dienste in die erste Klasse ein. YouTube, Netflix, Spotify sind da schon sehr große Sprünge in Richtung erster Klasse. Warum will man nun bei der zweiten Klasse bleiben?

Wie die Fakten zeigen, sind Viele, obwohl sie Computerforen regelmäßig lesen, nicht in der Lage die günstigen Flatrates ohne Volumenbegrenzung zu finden und zu buchen. Die Nutzerzahlen solcher Tarife steigen zwar, aber nur sehr langsam.
Angebote wie StreamOn sollen als vorbereitende Maßnahm für den großen Ansturm dienen. Ab einer kritischen Masse werden auch die großen deutschen Provider für Kleingeld Internet der ersten Klasse anbieten müssen. Also Flatrates ohne Volumenbegrenzung! Bis dahin muss man für seine Faulheit oder Unfähigkeit wie bei der Telekom 200 Euro für die erste Klasse zahlen.
 

Andy

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#9
Artikel-Update: Ebenso wie StreamOn bewertet der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) auch Vodafone Pass kritisch. Susanne Blohm, Referentin im Team Digitales und Medien, erklärt auf Anfrage von ComputerBase: „Anstatt grundsätzlich das Datenvolumen im Tarif anzuheben und damit den Verbraucher frei entscheiden zu lassen, welche Dienste er nutzen möchte, entscheidet so einseitig der Mobilfunkanbieter, welches Angebot genutzt wird.

Das habe zwei konkrete Nachteile:
  • Weniger Wahlfreiheit für die Nutzer, weil die tendenziell eher Dienste nutzen, die Teil des Zero-Rating-Angebots sind.
  • Ein eingeschränkter Wettbewerb zwischen den Diensten, was insbesondere neue Anbieter benachteiligt. Denn es sind die Etablierten, die von den Zero-Rating-Programmen profitieren.

Dass Angebote wie StreamOn und Pass in Deutschland populär sind, ist indes kein Wunder. Denn sie sparen Datenvolumen, das etwa im Vergleich zu anderen EU-Staaten sehr teuer ist. Was die Telekom und Vodafone nun aber machen, ist nach Ansicht der Verbraucherschützer keine Lösung. Stattdessen „befeuern [sie] diesen Trend leider in die falsche Richtung“, so Blohm. Hilfreicher wäre es, wenn die Nutzer schlicht mehr Datenvolumen für den Grundpreis erhalten, sodass sie die Dienste selbst wählen können.
Zitat von Susanne Blohm:
Wir müssen in Deutschland auch dahinkommen, endlich mehr Inklusivdatenvolumen für den monatlichen Grundpreis zu bekommen.
Was die Verbraucherschützer daher von der Bundesnetzagentur fordern, ist ein rascher Abschluss des Prüfverfahrens, das möglichst mit einem Verbot von StreamOn und Vodafone Pass enden soll.
 
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#10
"Das habe zwei konkrete Nachteile:

Weniger Wahlfreiheit für die Nutzer, weil die tendenziell eher Dienste nutzen, die Teil des Zero-Rating-Angebots sind.
..."
Verstehe ich das Argument nicht? Oder müsste es heißen: ...weil die tendenziell eher Dienste nutzen, die nicht Teil des Zero-Rating-Angebots sind. ?
 
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#12
Ah. Wahrscheinlich eher im Sinne von: Sie nutzen dann halt die Angebote, die quasi umsonst sind, weil sie halt umsonst sind. Und nicht die Angebote, die sie eigentlich nutzen würden, wenn sie die Wahl hätten.
 

MonoMan

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#13
Stream on ist Gesetzeswidrig. Macht doch endlich mal Vernünftige Angebote. Die 3 Anbieter in Deutschland sind sich einig, solange die Deppen für 30 Sekunden LTE bei voller geschwindigkeit 60€ Tarife abschließen.... ändert sich nix.
Also ich bin begeistert von Stream on, einfach weil es ja dirket im Vertrag inkludiert ist. Dieses Zeug bei Vodafone bei dem man Extra zahlen muss ist wirklich nicht gut.

Was hat man denn außerdem in Deutschland für eine Wahl außer nicht mobil zu surfen, es im günstigen aber völlig überlasteten und schlechten O2 Netz zu machen oder halt etwas mehr Geld ausgeben und Vodafone/T–Mobile nutzen.
 

yast

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#14
Nun springen blinde Schafe um die Ecke und meinen, dass man so etwas verbieten müsste und es unfair sei.
Dabei ist hier genau das Gegenteil der Fall. Wie kann man nur so blind sein?
ditto. Wie kann man nur so blind sein und nicht sehen, dass Netzneutralität wichtig ist und diese Angebote klar dagegen verstoßen.

Die Konkurrenz wird schärfer, richtige Flatrates sind zu teuer bzw. belasten das Netz zu stark
Aber unbegrenztes Videostreaming (wenn auch teils in reduzierter Auflösung) ist ok...

Warum soll ich mir durch meinen Anbieter vorschreiben lassen welche Dienste ich (sinnvoll) nutzen kann?

Wie die Fakten zeigen, sind Viele, obwohl sie Computerforen regelmäßig lesen, nicht in der Lage die günstigen Flatrates ohne Volumenbegrenzung zu finden und zu buchen. Die Nutzerzahlen solcher Tarife steigen zwar, aber nur sehr langsam.
Du hast solche Tarife heute bereits in einem anderen Thread erwähnt und sofort wird klar, dass das entweder ein missbrauchen von Roaming beinhaltet oder nur für bestimmte Berufsgruppen erhältlich ist. Schon allein die Tatsache, das du (und du bist nicht der Erste hier im Forum) kein konkretes Angebot verlinken willst/kannst spricht Bände...

Angebote wie StreamOn sollen als vorbereitende Maßnahm für den großen Ansturm dienen. Ab einer kritischen Masse werden auch die großen deutschen Provider für Kleingeld Internet der ersten Klasse anbieten müssen.
Genau diese StreamOn/Pass Angebote verzögern die Entwicklung in dieser Richtung. Warum sollten die Anbieter auf ihren zusätzlichen Gewinn durch diese Angebote freiwillig verzichten? Wieso sollte man diese neu geschaffene Marktmacht freiwillig abgeben?

Also ich bin begeistert von Stream on, einfach weil es ja dirket im Vertrag inkludiert ist. Dieses Zeug bei Vodafone bei dem man Extra zahlen muss ist wirklich nicht gut.
Du glaubst ernsthaft die Telekom schenkt dir etwas? Das ganze ist natürlich im Preis mit einkalkuliert...
 
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#15
Kundenfreundlicher und mit der Netzneutralität vereinbar wären natürlich echte Flats ohne Datenvolumen, die in anderen Ländern normal sind. Nur hier in Deutschland basteln die Anbieter an solchen Konzepten, um das System Datenvolumen so lang wie möglich teuer aufrechtzuerhalten. So mein Eindruck.
Allerdings solange solche Systeme und auch 35€ Verträge mit 1GB weggehen wie warme Semmeln wird sich nichts ändern.
 

estros

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#16
Dann sollen doch andere Provider echte Flats für 30€ anbieten. Viel Spaß. Ich bin so glücklich jeden Morgen in der Bahn genüsslich meine Serien anzusehen ohne Angst ums Datenvolumen zu haben.

Es kommt mir so vor, als ob nur Flachpfeifen bei der VZ sitzen. Kein Provider würde jemals echte Flats anbieten, denn dies würde DSL und Kabelverträge obsolet machen.
StreamOn ist die Möglichkeit fair den Usern unbeschwertes Video-Vergnügen mobil anzubieten, ohne alle Festnetz-Kunden zu verlieren.
Wer eine bessere Idee hat, die auch wirtschaftlich ist, gerne raus damit. Bis dahin ist StreamOn die beste Innovation des Jahr.
 
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#17
Irgendwie findet solche Dienste immer Befürworter warum auch immer , die isp verdienen sich mit flat und un gedrosselt schon eine goldene Nase

Oder ist in den letzten paar Jahren das feste Internet jemals krachen gegangen .... die isp in Deutschland beißen sich noch heute in den Allerwertesten das sie die flat im Festnetz eingeführt haben nun versuchen Sie solange wie möglich das im handymarkt rauszuzögern und man bekommt suggeriert das solche Sachen wie Stream on und co wären erstrebenswert

Edit , echte flats wären doch schon möglich so 3—5 MBit uncapped dazu dann halt Volumen mit höherer Geschwindigkeit
 
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.Snoopy.

Lt. Junior Grade
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#18
Warum bieten denn Telekom und Vodafone nicht größere Volumen an, oder gar günstige Flats anstatt diese "Nutzerfreundlichen" StreamOn und Vodafone Pass wo dem mündigen Bürger vorgeschrieben wird, welche Dienste er kostenlos nutzen darf und welche nicht. Für mich ist das ganz klar eine Form der Wettbewerbsverzerrung zugunsten der großen Firmen.
 

DerPessimist

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#19
ditto. Wie kann man nur so blind sein und nicht sehen, dass Netzneutralität wichtig ist und diese Angebote klar dagegen verstoßen.
Muss ich das wirklich aufschlüsseln? Es wird von den Providern ein Problem geschaffen, welches nun teilweise behoben wird und Leute wie du sehen es als Nachteil. Wenn das StreamOn Angebot in Zukunft ausgeweitet und verbessert wird, kommen wir genau dahin, wo wir schon seit vielen Jahren beim "Heim Internet" sind, Internet ohne Volumenbegrenzung für alle und für kleines Geld.


Aber unbegrenztes Videostreaming (wenn auch teils in reduzierter Auflösung) ist ok...
Im Vergleich zu überhaupt kein Videostream inbegriffen: JA! Auf jeden Fall! Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!


Warum soll ich mir durch meinen Anbieter vorschreiben lassen welche Dienste ich (sinnvoll) nutzen kann?
Der Anbieter schreibt dir nichts vor. Entweder du hast keine Dienste oder ein paar Ausgewählte. Also wieder ein Schritt in die richtige Richtung! Es geht wie gesagt nicht alles auf einmal und für Jeden.

Du hast solche Tarife heute bereits in einem anderen Thread erwähnt und sofort wird klar, dass das entweder ein missbrauchen von Roaming beinhaltet oder nur für bestimmte Berufsgruppen erhältlich ist. Schon allein die Tatsache, das du (und du bist nicht der Erste hier im Forum) kein konkretes Angebot verlinken willst/kannst spricht Bände...
Ich habe bereits geschrieben, wie man zu solchen Tarifen kommt. Einen Direktlink gibt es nicht, weil diese Angebote limitiert sind und nach wenigen Stunden und maximal 1-2 Tagen wieder ausgebucht sind.
Das gilt auch für ausländische Tarife, die man in Deutschland nutzt. Und weil das ganz normal möglich ist und auf das Netz der Telekom umgeschrieben werden darf, ist es alles 100% legal. Es gibt Kunden im 6-stelligen Bereich die das nutzen. Und weil es immer mehr werden, müssen Angebote wie StreamOn und in Zukunft erweiterte Angebote von StreamOn Schritt für Schritt eingeführt werden.

Und bei ausgewählten Berufsgruppen ist es verboten Verlinken zu veröffentlichen. Bei den meisten Angeboten funktionieren die Verlinkungen aber sowieso nicht, da man sich auf der Seite mit beispielsweise seinem Dienstausweis registrieren muss, welcher von Menschen erstmal geprüft und anschließend freigeschalten wird.
Das kann jeder auch selbst herausfinden, da es kein Geheimnis ist.

Wie sonst sollen bestimmte Außendienstler ständig mobil sein, wenn nach wenigen Tagen bereits mehrere GB an Daten geladen werden müssen.
Große Dokumente für Geschäftsleute, Sofortkontrollen durch die Polizei oder BKA, viele Dateien durch Politiker, großes Kartenmaterial für Soldaten, etc. Für Nachtschichten, 24+ Stunden Dienste oder längere Aufenthalte weg von der Heimat, um per Videotelefonie mit der Familie in Verbindung zu bleiben oder nach Feierabend Fernsehen zu können.
Da gibt es sehr viel mehr Szenarien, die noch sinnvoller sind und mir einfach gerade nicht einfallen.

Genau diese StreamOn/Pass Angebote verzögern die Entwicklung in dieser Richtung. Warum sollten die Anbieter auf ihren zusätzlichen Gewinn durch diese Angebote freiwillig verzichten? Wieso sollte man diese neu geschaffene Marktmacht freiwillig abgeben?
Nochmal: Diese Angbote verzögern nicht die Entwicklung. Seit man Internet mit Volumenbegrenzung geschaffen hat, wurde die Entwicklung in diese Richtung massiv gestoppt, nicht nur verzögert. Von Jahr zu Jahr wurde diese extreme Begrenzung nun aufgelockert und heute mit StreamOn teilweise aufgehoben.
Schritt für Schritt!

Du glaubst ernsthaft die Telekom schenkt dir etwas? Das ganze ist natürlich im Preis mit einkalkuliert...
Richtig, es ist im Preis einkalkuliert. Ein kleiner Extraservice zu einem kleinen Aufpreis. Ansonsten muss du nämlich 200 Euro an die Telekom zahlen, wenn du keine Grenzen haben willst!
Und ich bin der Meinung, dass für fast alle Nutzer Angebote wie Spotify, Youtube, Netflix, usw. bereits ein enormer Sprung in die richtige Richtung ist.
Irgendwann könnte man beispielsweise das Angebot um 1080p erweitern und noch mehr Anbieter und in ferner Zukunft dann 50 Euro für die heutige 200 Euro Flatrate verlangen.
 
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DJHarty

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#20
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