2/25 Radeon 7500 bis 9800 Pro im Test : Treffen der Generationen

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Die Karten

Tyan R9500 Pro

Als erstes wollen wir auch die Karte vorstellen, die uns am ehesten erreichte. Die Firma Consus stellte uns freundlicherweise eine Tyan Tachyon Radeon 9500 Pro mit 128MB Grafikspeicher zur Verfügung.


GBT R9500p - Packung Front
GBT R9500p - Packung Front
GBT R9500p - Karte Front
GBT R9500p - Karte Front
GBT R9500p - Karte Rück
GBT R9500p - Karte Rück
GBT R9500p - Packung Rück
GBT R9500p - Packung Rück

Die GPU war, wie bei anderen Modellen der Radeon 9500 Pro auch, mit 275MHz getaktet und mit 270MHz schnellem RAM gekoppelt. Löblicherweise sind diese Angaben auch ausdrücklich auf der Verpackung vermerkt, so dass der geneigte Käufer schon im Vorfeld weiß, womit er es zu tun hat und nicht, wie bei Angeboten windiger ebay-Shops, die Katze im Sack kauft. Das blau gehaltene Design zieht sich von der Verpackung über Kühlkörper von GPU und RAM, wobei letzteres eher der Optik dienen dürfte, bis hin zum PCB, dem eigentlich Board.


GBT R9500p - Karte Anschlüsse
GBT R9500p - Karte Anschlüsse
GBT R9500p - Karte Piepser
GBT R9500p - Karte Piepser
GBT R9500p - RAM Detail
GBT R9500p - RAM Detail

Mit DSub-, DVI- und TV-out versehen, bietet die AGP8X-Karte alles an Anschlüssen, um den Benutzer in den heimischen vier Wänden zufrieden zu stellen und bietet dabei tadellose Bildqualität bis hinauf zur 1280er Auflösung nach der unser Testmonitor leider das begrenzende Element darstellt. Lediglich der ambitionierte Profi wird eventuell den langsam aus dem professionellen Bereich herausdiffundierenden doppelten DVI-Anschluss vermissen, der, in Verbindung mit dem auch hier beiliegenden Adapter um einen Röhrenmonitor am DVI-Anschluss zu betreiben, noch eine Option mehr zu bieten hat.

Neben dem für Grafikkarten auf Basis des R300-Chips von ATi obligatorischen 3,5"-Floppy-Stromanschluss, dem selbstverständlich ein Splitterkabel beiliegt, um auch bereits vollbestückten Netzteilen die Versorgung der Karte zu ermöglichen, befindet sich eine Komponente des Tyan-exklusiven Hardware-Monitorings. Es handelt sich um einen Piepser, der auch durch geschlossene Gehäusedeckel akustisch deutlich vernehmbar vermeldet, wenn Temperatur, Versorgungsspannung oder Lüfterdrehzahl sich außerhalb der vorgegebenen Parameter befinden.

Der BGA-RAM ist mit seiner Zugriffszeit von 3,3ns für knapp über 300MHz (303MHz) spezifiziert, so dass der standardmäßige Betrieb mit 270MHz noch ein wenig Luft nach oben lässt.


GBT R9500p - Kühler Rückseite
GBT R9500p - Kühler Rückseite
GBT R9500p - GPU Area cleaned
GBT R9500p - GPU Area cleaned
GBT R9500p - Temp Sensor
GBT R9500p - Temp Sensor

Nachdem der Temperaturfühler für das vorderseitige RAM recht offensichtlich angebracht ist, haben wir uns auf die Suche nach der Messdiode für die GPU-Temperatur gemacht. Auch das Demontieren des Kühlkörpers, dessen Kontakt zur GPU mittels eines selbstklebenden Wärmeleitpads (welches hernach von uns durch Wärmeleitpaste ersetzt wurde) hergestellt wird, verhalf uns zu keinerlei optischem Anhaltspunkt, wo sich dieser denn nun befindet. Entweder Tyan verlässt sich auf eine recht gute Schätzmethode oder (und das ist wahrscheinlicher) der Sensor befindet sich zwischen dem Substrat der GPU und dem PCB.

GBT R9500p - Lieferumfang III
GBT R9500p - Lieferumfang III

An Beigaben liegen außer den schon erwähnten Adaptern und Kabeln noch ein selbiger für den TV-Out sowie ein passendes Verlängerungskabel bei.

Auf der CD befinden sich neben mittlerweile schon veralteten Treiber auch das Tyan-Hardware Monitoring Programm (uns sind schändlicherweise die Screenshots von selbigem verloren gegangen), mit dem man neben der reinen Überwachung auch die Frequenzen von GPU- und RAM-Takt verstellen, sowie die Lüfterdrehzahl regulieren kann. Unserer Ansicht nach ein zukunftsweisendes Feature, welches sich baldesmöglich auf anderen Karten ebenso ansiedeln sollte, da es so möglich ist, den standardmäßig unaufdringlichen Lüfter von flüsterleise bis hin zu maximalem OC zu regeln.

Auch der obligatorische DVD-Player in Form einer zweikanaligen WinDVD-Version liegt bei. Sonstige Softwarezugaben, wie etwa eine Vollversion eines Spieles, vermisst man jedoch.

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