News Telekommunikation: Strafen für Ausfall nach Anbieterwechsel gefordert

mischaef

Kassettenkind
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Anbieter von Internetzugängen versprechen bei einem Wechsel des Anbieters nicht selten eine Offline-Zeit von lediglich wenigen Stunden. Die Realität holt die Nutzer jedoch meist wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Jetzt soll es die Politik nach englischem Vorbild mit Strafen richten, helfen könnte eine neue EU-Richtlinie.

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FranzvonAssisi

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Endlich, mal ein Anfang...

Wir hatten im letzten Jahr eine Störung, die letztendlich durch einen Besuch des Technikers behoben werden konnte.
Leider hat es 3 Wochen gedauert bis der kam. Der erste Termin wurde drei Stunden nach Zeitfenster abgesagt, der zweite, im Zeitfenster, weil der Techniker "plötzlich erkrankt" war.

Beim dritten Mal hat sich niemand gemeldet.

Nachdem wir dann immerhin die Nummer der Dispositionsstelle hatten, konnten wir einen Termin vereinbaren, gleichzeitig haben wir erfahren, dass die Subunternehmen offenbar EINEN Auftrag / einem Störungsfall bis zu zweimal ohne Grund absagen können.

Kein Wunder, dass die nie kommen. Klar, ich würde auch überpünktlich Feierabend machen, wenn das soo einfach wäre :D
 
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TZUI1111

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Also ich bin bis jetzt 2 mal umgezogen und bin von "Umstellungsproblemen" noch verschont geblieben, und das bei o2 wo alle imer über den Service klagen ^^
Ich denke das wird hautsächlich die Vorbereituung sein, denn ich habe das immer 1 Monat vorher angemeldet.
Wie macht ihr das so?
 

ApeHunter

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Wie wärs mit Strafen bei Ausfall OHNE Anbieterwechsel? Bei mir wurde vom Techniker Anfang des Jahres wegen (wie sich später herausstellte) Doppelvermarktung einfach das Kabel aus dem Port gerupft. Drei Mal zwei Wochen Ausfall. Gab von der Telekom nur ein Schulterzucken ...
 

Botcruscher

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Die haben Humor. DSL Schaltung hat bei mir fast drei Wochen gedauert. Telekomiker war dann so lustig mich zu versetzen und "nur" den Anschluss frei zu schalten. An meinem Wahltermin eine Woche später hat der durchaus nette und kompetente Ersatztechniker dann auch die richtigen Leitungen belegt. Zum Glück gibt es in Deutschland tatsächliche offene WLANs...
 

Heinzelwaffel

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Ha, ihr alle mit euren Tagen oder Wochen.
Damals von 56k auf DSL2000 wechseln wollen bei Freenet. Die Telekom hat sich 1 Jahr lang quergestellt.
Wechsel zur Telekom und nichtmal einen Monat später Internet. Verbrecherverein.
 

h00bi

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Finde ich zu krass.
Lass einen Techniker krank sein, schon bleiben einige Aufträge auf der Strecke.
Es ist jetzt auch heutzutage echt nicht wild 1-2 Tage kein Festnetzinternet zu haben, nahezu jeder kann sich über ein Handy helfen oder über das WLAN des Nachbarn oder oder oder.

Aber so ab dem dritten Tag dürfte man dann doch gerne mal die ein oder andere Strafe aussprechen.
Die Frage ist nur: Gegen wen? Die Schuld wird ja eh hin und her geschoben.
 

Termy

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Fände ich super - aber bitte nicht nur den Anbieter in Verantwortung nehmen!
Bisher hatte ich bei allen Wechseln mehr als einen Tag Ausfall, JEDES mal waren aber die unfähigen (oder unwilligen?) Telekomiker als Wegelagerer auf der letzten Meile die Schuldigen...Da hat es nichtmal geholfen, dass der regionale Anbieter selbst die Technik bis zu den Verteilerkästen ausgebaut hat, das letzte Stück Kupfer gehört der Tdoof...
 

Wilhelm14

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3000 Beschwerden halte ich auch für die Spitze des Eisberges. Im Freundes- und Bekanntenkreis hört man immer wieder von solchen Fällen, dass sich jemand bei der Bundesnetzagentur beschwert hat, habe ich noch nie gehört. Wenn ich raten müsste, beschwert sich nur jeder zehnte oder noch weniger.

Ich habe mich versucht zu beschweren und die Bundesnetzagentur meinte, sie sei nicht zuständig. Nach einem Wechsel weg von htp (regionaler Anbieter) mit Rufnummermitnahme, konnten mich Kunden aus dem htp Netz nicht mehr erreichen. Das ging übrigens wochenlang (Vierteljahr?).

PS: Bei Anbieterwechsel müsste eine Aussfallzeit von maximal 24 oder vielleicht 36 h vorgeschrieben sein. In den wenigsten Fällen muss ein Techniker kommen. Meist wurde sich in der Verwaltung irgendwo mit der Maus verklickt.
 

matze313

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Also so gut das auch ist, sollte es auch eine gesetzliche Regelung geben für Ausfälle ohne Wechsel.

Bei uns gab es letztes Jahr mehrere Wochen kein Internet und die Telekom hat sich in der ersten Woche quergestellt überhaupt was zu unternehmen. Immer gesagt "Die Leitung ist OK, das muss bei ihnen sein.
Nach viel Hin und Her doch einen Termin bekommen.

In der zweiten Woche kam der Techniker nicht zum vereinbarten Termin und in der Dritten ist er angeblich beim Nachbarn gewesen, bei dem aber alles in Ordnung war.

In der vierten Woche kam dann einer, der das Problem auch behoben hat.
Lag am Verteiler der Straße, nicht am Heimnetz. Wer hätts gedacht.

Seitdem allerdings läuft das Internet ohne Probleme, deshalb haben wir keinen Wechsel vollzogen (gäbe hier auch keine wirklich bessere Alternative, läuft ja alles übers gleiche Netz).
Eine Entschädigung oder Entschuldigung gab es allerdings nie.
 

Captain Mumpitz

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Ich frag jetzt das wirklich im Ernst: habt ihr bei euch in Deutschland wirklich solch wahnsinnige Probleme mit dem Netz?

Ich bin nun doch seit über 13 Jahren selber für meine Iternetanschlüsse & co. verantwortlich (also seit meinem Auszug) und wenn ich 2x im Jahr für 'ne Stunde einen Unterbruch hab, dann ist das verdammt viel. Und auch wenn ich jeweils umgezogen bin und meinem Anbieter mitgeteilt hab, dass ich ab Tag xy an einer neuen Adresse beheimatet bin, dann hab ich an jenem Tag mein Modem in der neuen Wohnung eingestöpselt und nach 30 Minuten hatte ich jeweils perfekten Zugang zum Internet.
Und dabei ist völlig egal ob ich an einem Ort mit 7000, mit 11'000 oder lediglich mit 4500 Einwohnern lebe - das war alles immer instant und problemlos.

Ich weiss, die Schweiz ist einiges kleiner als Deutschland, aber was zum Teufel? Wir sind hier in Zentraleuropa, nicht irgendwo in einem Schwellen- oder Drittweltland Oo
 

grill

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Es wird sicherlich nicht besser werden. Jetzt wo wieder zig Milliarden in Mobilfunkfrequenzen gesteckt wird, wird sicherlich noch weiter beim Mitarbeiter gespart. Freut euch drauf ;)

PS: Bei mir wurde der Technikertermin der Telekom gehalten und seitdem der Anschluss läuft auch nie Probleme gehabt.
 

Axxid

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Ich wäre im Allgemeinen für Geldstrafen, wenn Termine und Lieferungen einfach abgeblasen werden.
Bin schon öfter für Elektriker, Telekomiker, Lieferungen,... Zuhause geblieben, nur um dann eine Karte im Postkasten zu finden, dass ja keiner da war...
 

BoaTheCrafter

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Ha, ihr alle mit euren Tagen oder Wochen.
Damals von 56k auf DSL2000 wechseln wollen bei Freenet.
Hatte letztes Jahe ein ähnliches Problem. Hab letztens den Anbieter gewechselt (Telekom zu Netcom) und es hat 6 Wochen gedauert, bis mein Anschluss freigegeben wurde, dann nochmal 4 Monate, bis ich annähernd DSL2000-Geschwindigkeit bekommen hatte und jetzt, kein halbes Jahr später, nur noch 0,9mbit down. Ja, deutsche Digitalisierung...
 

duskstalker

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Ein Kumpel von mir hatte nach einem Anbieterwechsel von telekom zu pyur von November 2018 bis April 2019 kein Internet und kein Telefon. Telekom schiebt die Schuld auf pyur, weil hier angeblich keine Aufträge vorlägen, und pyur schiebt die Schuld auf Telekom, weil die die einzigen mit Außendiensttechnikern sind, aka da können wir nix für.
 

Balder

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Ob das auch rückwirkend gilt wo bekomme ich dann den 1 Monat Verzug erstattet?von 1und1 die einfach die Leitung besetzt oder Telekom die das erst nach knappen 4 Wochen endlich behebt haben.
 

benjiman

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Wenigstens mal ein gedanklicher Schritt in die richtige Richtung... aber es wird wohl noch ein Jahrzehnt dauern bis eine voellig neue Generation Politiker die Bedeutung von der Neuen Welt (Internet) versteht und entsprechend priorisiert.

Ich habe hier in USA drei Anbieter zur Auswahl die mir jeweils 1000mbps (1x FTTH und 2x DOCSIS 3.1) anbieten. Bin bei allen dreien schon mal gewesen und keine Probleme. Keine Vertragsbindung, Techniker innerhalb von 48h Vorort zwecks Inhouse-Verkablung und Router-Setup (so man das denn will)... Kostet aber halt ein wenig mehr als in Deutschland (50-80$). Wuerde ich aber auch in Deutschland bei entsprechendem Service bezahlen - wenn's man denn koennte.
 
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