News Breitbandausbau: Telekom schaltet 3,5 Millionen neue Vectoring-Anschlüsse

Andy

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#1

mfJade

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#2
bis zu 100Mbit... Bedeutet eh dass nur 25 bei den Leuten ankommen -.- Heutzutage ein Armutszeugnis als Top Export-Nation.
 
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#7

krong

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#8

Roche

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#9
Bewohner von ländlichen Gegenden bleiben weiterhin unterversorgt und bekommen in vielen Fällen nicht einmal 16K DSL.
Breitbandausbau bedeutet nicht nur, dass man Ballungsgebiete und große Städte mit schnellerem Netz versorgt, sondern auch, dass das schnelle Netz erweitert wird, damit die Abdeckung sich erhöht.
Aber statt da mal wirklich nachhaltig und zukunftsfähig zu bauen, speist man die Kunden in diesen Regionen lieber mit irgendwelchen sauteuren und Volumenlimitierten LTE Tarifen ab und schlägt sich dafür auch noch auf die Schulter.

Für eine Nation wie Deutschland ist das ein absolutes Armutszeugnis. Aber warum sollte die Telekom auch in Deutschland investieren, wenn man sich in den USA und Tschechien viel einfacher die Taschen füllen kann?!

Und im gleichen Atemzug wird überall gejammert, dass es nicht genügend Wohnraum in den Städten gibt. Ja, ist ja auch kein Wunder, wenn die Leute alle in die Städte ziehen wollen, weil sie andernorts infrastrukturell abgehängt werden!
 
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#10
bis zu 100Mbit... Bedeutet eh dass nur 25 bei den Leuten ankommen -.-
Wieviel vom Gebuchten ankommt, liegt hptsl. an der Dämpfung auf der Strecke zwischen APL und KVz. Mit der Entfernung sinkt logarithmisch die erreichbare Übertragungsrate.

Ist kein böser Wille der Anbieter, sondern einfach Physik.

Wollte man das nicht, müßte man alle 100 – 150 m einen KVz stellen.
 
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#11
Japp 25MBit sind nur der fallback für den 50MBit.
 

mfJade

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#12
Ich meinte das eher so dass es vereinzelt 100Mbit buchbar gibt. Der Rest muss 25Mbit buchen so wie wir weil nix mehr über bleibt. Man kann aber dann in die Pressemitteilungen bis100 Mbit schreiben um schön toll da zu stehen.
 

Pulverdings

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#14
bis zu 100Mbit... Bedeutet eh dass nur 25 bei den Leuten ankommen -.-
Falsch laut AGBs liegt die Mindestbandbreite bei 100MBit/s Produkten der Telekom bei 54MBit/s.
EDIT: Sehe gerade das haben schon viele gesagt...

Die Glasfaser wurde jetzt bis zu dem KVz gebracht. Von da geht es weiter auf dem Kupfer Verzweigerkabel zu den Häusern. Das ist in Deutschland in 90% der Fälle kürzer als 500m. Auf 500m sollten die 100Mbit/s noch möglich sein.
 
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#15
Bewohner von ländlichen Gegenden bleiben weiterhin unterversorgt und bekommen in vielen Fällen nicht einmal 16K DSL.
Breitbandausbau bedeutet nicht nur, dass man Ballungsgebiete und große Städte mit schnellerem Netz versorgt, sondern auch, dass das schnelle Netz erweitert wird, damit die Abdeckung sich erhöht.
Aber statt da mal wirklich nachhaltig und zukunftsfähig zu bauen, speist man die Kunden in diesen Regionen lieber mit irgendwelchen sauteuren und Volumenlimitierten LTE Tarifen ab und schlägt sich dafür auch noch auf die Schulter.
sehe ich genauso, bekomme nur 1,5 Mbit ab und da wird seit 5 Jahren versprochen die Bandbreite zu erhöhen, nix passiert.
 
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#17
Da muss überhaupt nichts verkauft werden. Die Anteile bleiben schön beim Staat. Aber eine schwarze Null - da hat niemand was von. Unser Reichtum basiert unter anderem auf ausgezeichnete Infrastruktur. Hierfür muss das Geld in die Hand genommen werden, denn die Infrastruktur der Zukunft sind nicht mehr (nur) Autobahnen und Häfen sondern Glasfaseranschlüsse und schnelles Internet. Der Staat hat solche Investitionen zu tätigen und zu fördern. Man hat das ganze so sehr verpennt, dass schon dritte Welt und Schwellenländer besser vernetzt sind als wir. Wer von der schweizer Grenze bei Basel bis nach Offenburg mit dem Zug fährt, ist quasi 3 Stunden lang offline.
 
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#19
Es gibt leider wirklich die Fälle, wo es schlichtweg zu wenig VDSL Ports gibt --> VDSL ist an sich verfügbar, aber nicht buchbar.
 
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#20
bis zu 100Mbit... Bedeutet eh dass nur 25 bei den Leuten ankommen -.- Heutzutage ein Armutszeugnis als Top Export-Nation.
Entweder Du verwechselst Vectoring-Ausbau mit Kabel oder trollst rum.
Die Multifunktionsgehäuse (Kabelverzweiger mit aktiver Technik) sind nah genug am Kunden dran, so dass es (bis auf paar Ausnahmen) keine Probleme gibt.

Bewohner von ländlichen Gegenden bleiben weiterhin unterversorgt und bekommen in vielen Fällen nicht einmal 16K DSL.
Breitbandausbau bedeutet nicht nur, dass man Ballungsgebiete und große Städte mit schnellerem Netz versorgt, sondern auch, dass das schnelle Netz erweitert wird, damit die Abdeckung sich erhöht.
Aber statt da mal wirklich nachhaltig und zukunftsfähig zu bauen, speist man die Kunden in diesen Regionen lieber mit irgendwelchen sauteuren und Volumenlimitierten LTE Tarifen ab und schlägt sich dafür auch noch auf die Schulter.
Hier auf dem (etwas größerem) Dorf habe ich seit knapp 5 Jahren VDSL-50 mit voller Geschwindigkeit und stabil (bis auf einmal, wo aber unsere komplette Vorwahl kein DSL hatte). Derzeit läuft es über die Vermittlungsstelle, so dass nur ein Teil VDSL hat, Nachbardorf muss sich mit (wenn überhaupt) 3 MBit begnügen.
Derzeit wird aber ausgebaut, so dass VDSL überall (auch im Nachbardorf) verfügbar ist, nahezu überall mit 100 MBit.

Von wegen nur Städte werden ausgebaut. Die ganzen Dörfer werden in den Meldungen natürlich nicht erwähnt, denn a) kennt kaum wer und b) würde den Rahmen sprengen.
 
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