Wochenrückblick : Neue Grafikkarten mit und ohne 1 TB großer SSD

, 14 Kommentare
Wochenrückblick: Neue Grafikkarten mit und ohne 1 TB großer SSD

Neue Grafikkarten mit und ohne SSD von AMD standen im Interesse der Leser die letzte Woche hoch im Kurs. Ein kühles 2-in-1 von Acer mit rekordverdächtig hohen Taktraten und den ersten Geburtstag von Windows 10 gab es obendrein.

Sechs Tests und eine Bilanz

Auch in den vergangenen sieben Tagen zogen Tests zu Partnerkarten der AMD Radeon RX 480 die Leserblicke auf sich – auch aus Übersee. Im Duell PowerColor gegen Sapphire ging dabei die Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ OC als Sieger hervor. Nur ein paar Zugriffe mehr, und dieser Platz wäre an die Power Color Radeon RX 480 Red Devil gegangen. Die bereits die Woche zuvor getestet Asus Radeon RX 480 Strix hätte es in dieser Woche nur auf den dritten Platz in der Lesergunst geschafft.

Auf das erwartete große Interesse stieß die Jahresbilanz zum 1. Geburtstag von Windows 10. Neben einer Bestandsaufnahme der weltweiten sowie der unter den Lesern von ComputerBase erreichten Marktanteile war nach der Halbjahresbilanz ein weiteres Mal eine Analyse der positiven wie negativen Entwicklungen um das neue Betriebssystem im ersten Jahr Teil des Artikels.

Exoten fanden in den Tests der Produkte Acer Switch Alpha 12, QNAP TBS-453A und Vodafone Smart Platinum 7 Beachtung. Das 2-1 von Acer kühlt einen Core i5 als einziges seiner Klasse lüfterlos und erreicht dabei Taktraten auf dem Niveau des aktiv gekühlten Core i5 im Surface Pro 4. Das NAS-System von QNAP setzt auf vier SSDs, opfert die theoretisch sehr hohen Transferraten aber am Gigabit-Anschluss. Und das Smartphone von Vodafone ist das erste vom Provider in diesem Land selbst entwickelte Modell der Oberklasse.

Eine Grafikkarte für Profis mit SSD an Bord

Bei den News ging abermals ein Produkt von AMD auf dem ersten Platz nach Zugriffen aus der Woche: Die Radeon Pro SSG, die zur Bearbeitung großer Datensätze neben dem sehr schnellen VRAM auf eine 1 TB große SSD direkt auf dem PCB der Grafikkarte setzt - angebunden über PCI Express 3.0.

Bisher muss die Grafikkarte die Daten in diesen Fällen in Blöcken bearbeiten, die hinterher wieder zusammengesetzt werden, und auf den Arbeitsspeicher oder sogar die Festplatten respektive SSDs des Systems zurückgreifen, sobald der lokale Speicher nicht mehr ausreicht. Da alle diese Zugriffe indirekt über die CPU erfolgen, steigt die Latenz im Vergleich zum OnBoard-Speicher der Grafikkarte selbst bei Daten aus dem RAM deutlich.

Bei den die Berichterstattung begleitenden Notizen stand die Woche im Zeichen des gekippten Routerzwangs: AVM hat angekündigt, die Fritz!Box 6490 für Kabelanschlüsse ab dem 1. August auch im Einzelhandel anzubieten. Bisher gab es dafür keinen Markt, weil Anbieter von Internet-Kabelanschlüssen die Zugangsdaten nicht freigegeben hatten – eine im Einzelhandel erworbene Alternative hätte deshalb nicht in Betrieb genommen werden können.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!